Tessa: Hochmut kommt vor dem Fall


Nach einem langen Tag voller Proben mit Marty Reif wurde es am Abend ernst für die GNTM 2009-Kandidatinnen: In einer Fashionshow von Castro durften sie den Zuschauern, der Presse und vor allem der Jury beweisen, ob sie das Zeug zum Topmodel haben.

Tessa hatte ja im Vorfeld ihren Konkurrentinnen nicht gerade die besten WÜnsche mit auf den Weg geschickt – sie meinte, dass sie sich freuen würde, wenn eine der anderen stolpern würde. Und dann passierte es ausgerechnet ihr. In der zweiten Runde und in einem Outfit, das ihr nach eigenen Angaben total gut stand, stolperte sie. Tessas Erklärung: Die Schuhe waren viel zu klein und auch zu eng und sie hätte schon am Tag vorher Probleme gehabt. Nach der Show musste sie dann sogar mit einem dicken Verband ins Krankenhaus gebracht werden. Heidis Meinung zu Tessa war hier: Es sei selten gut, wenn man so übereifrig wäre.

Auch Olivia quengelte hinter den Kulissen – die Schuhe waren zu klein, das Outfit hatte zu wenig Stoff und überhaupt. Positiv aufgefallen sind dagegen Sara, Mandy und Stefanie. Diese Drei waren nach Meinung der Jury die Mädchen mit den größten Überraschungseffekten. Insgesamt war die Show jedoch ein Riesenerfolg und Castro war begeistert.

GNTM 2009: Top 30 läuft Fashionshow für Castro


Nach dem eiskalten Shoot in der Vodkabar gab es zur Entschädigung was ganz Heißes: Die Modenschau zur Vorstellung der neuen Frühling/Sommer-Kollektion von Castro!

Da einige der Mädchen zum ersten Mal auf einem echten Laufsteg einer echten Fashionshow liefen, bekamen sie einen professionellen Trainer an ihre Seite: Marty Reif, Choreograph vieler großer Schauen. Er schaffte es bei einigen Mädchen innerhalb von Sekunden, neue Facetten herauszukitzeln. Während sich Aline Sorgen machte und Jessica hoffte, dass keiner ausrutscht, nahm Tessa alles ganz locker.

Einige hatten trotzdem Probleme. Und denen wurde geholfen. Und diesmal nicht vom Coach oder Heidi – nein, von Tessa! Sie hatte auch im Gespräch in der Runde mit Heidi gleich klare Aussagen parat über ihre langweiligen Konkurrentinnen, wollte aber keine Namen nennen.

Laura und Jessica sind inzwischen schon etwas genervt von Tessa und auch Daphne meinte, es wäre wohl besser, wenn sie ein wenig runterschrauben würde. Und Tessa legte auch gleich nach: Natürlich würde sie sich freuen, wenn eine Konkurrentin fiele, immerhin hätte sie dann bessere Chancen. Diese Hoffnung sollte sich jedoch in der Show rächen.

Eisprinzessinnen und heiße Wildkatzen


Ein eiskaltes Fotoshooting in der Eisbar und ausgerechnet Sommerkind Sara ist die erste. Doch sie poste souverän, wie “auf dem eigenen Sofa”, so die Jury. Dana kam als Zweite vor die Linse von Philippe. Auch ihr sah man trotz nackter Haut auf purem Eis kaum an, wie sehr sie fror. Das lobte auch Heidi, die selbst mit Fellmütze und dicker Winterjacke dem Shooting folgte.

Ira war die Nächste, ihr fiel es schon schwerer, sich bei Kälte und Zurufen der Jury und des Fotografen zu konzentrieren. Nach ihr musste Marina auf die Eisbank. Sie räkelte sich sexy wie kaum eine andere und ihr Kommentar zum Schlusspfiff: “Schon vorbei? Wie blöd!”

Und dann betrat Tessa die Arena. Wie immer hochenergetisch, hundertprozentig von sich überzeugt, fing sie sofort an zu posen und wie eine Wildkatze am Eis zu kratzen. Peyman hierzu: “Wie ein Tiger, der aus dem Käfig gelassen wird.” Tessa war denn auch der Überzeugung, dass sie immer punktet, weil sie sich vorher keine Gedanken macht, sondern einfach loslegt. Die anderen seien einfach zu unspontan.

Olivia fiel negativ auf. Sie hatte sich ein sehr knappes Oberteil ausgesucht, was dann auch zu ihrer großen Belustigung prompt platzte. Peyman fand das weniger lustig, denn wenn ein ganzes Fototeam warten müsse, weil die Klamotten nicht in Ordnung sind, wäre das ein Albtraum. Marie hingegen gab sich schön und professionell wie eine Hollywood-Diva.

Der Lohn des eiskalten Shootings war eine große Fashionshow für Castro für alle 30 Mädchen!

Gipfeltreffen in Berlin


Was passiert, wenn 30 angehende Models aufeinander treffen?

Die Top 15 Mädchen der beiden Castings in Düsseldorf und München kamen in einem Hotel in Berlin zusammen. Und die Bedenken der Münchnerinnen, die zuerst da waren, waren groß. GNTM-Kandidatin Dana fand es lustig, in ihrer eigenen Stadt in einem Hotel zu schlafen. Margarita hingegen war ein wenig mulmig, doch Olivia war fest davon überzeugt, dass die Münchnerinnen schöner sind als die Düsseldorferinnen.

Und dann kamen sie zusammen. Großes Mädchengewusel, bei dem zumeist die “Städte” untereinander blieben, gefolgt von vorsichtigem Beschnuppern beiderseits. Danach wurden die Zimmer verteilt. Tessa war schlichtweg begeistert und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Und dann galt es auch schon: ab in Bett und Schönheitsschlaf! Vorher musste aber noch besprochen werden, wer welche Klamotten und Utensilien dabei, darunter fand sich sogar ein Bügeleisen. Manche denken eben an alles.

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