AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009

Die Jury hatte es sich nicht leicht gemacht, auch wenn dieses Mal einige Mädchen schon vor der Entscheidung gingen oder gehen mussten. Doch auf die aufregende Reise in die Welt der Reichen und vor allem Schönen konnten von über 1300 Kandatinnen beim Offenen Casting von GNTM in München nur 15 Mädchen mitkommen.

Und diese 15 Kandidatinnen heißen:

Magerita, Daphne, Katrina, Helena, Johanna, Marie, Katarzyna, Antonia, Dana, Olivia, Sara, Anna, Maria, Anie und Britta. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt wird es spannend. Vor allem, wenn Zicke Olivia auf Oberzicke Tessa trifft, dürften die Fetzen fliegen. Es bleibt also aufregend, daher heißt es: dranbleiben!

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Wie schon beim Offenen Casting in Düsseldorf mussten sich die 25 besten Kandidatinnen in einem Shooting in Fünfergruppen beweisen. Hier trennt sich für gewöhnlich die Spreu vom Weizen, weil auffällt, wer posen kann und wer nicht. Positiv aufgefallen ist hier Dana, die wie in der vergangenen Folge Tessa, als erste auf die Idee kam, auf das Gerüst zu steigen.

Sabrina hingegen fiel auch hier negativ auf, nachdem die Jury sie schon wegen ihres Make-ups kritisiert hatte. Darum wurde sie auch gleich beim Shooting aussortiert und nicht erst bei der finalen Entscheidung. Anders aufgefallen ist hier wiederum Olivia, die eher einem Playboy-Bunny glich als einem zukünftigen Topmodel.

Besonders positiv aus dem Rahmen fiel Maria, die von der Jury den Titel „Bestes Mädchen des Tages“ erhielt. Sie war Teil der letzten Fünfergruppe in diesem Shooting, die insgesamt als die beste des Tages galt.

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Wie immer bei Castingshows und vor allem bei Germany’s Next Topmodel gab es auch in München wieder einige, die eine Extrawurst gebraten haben wollten. Da war zum einen Elisabeth, die statt um 8 Uhr morgens um 14.30 Uhr nachmittags auftauchte. Eine Begründung hatte sie zwar, einen Autounfall, der war allerdings angeblich morgens schon auf dem Weg zur Messehalle passiert. Was sie in der restlichen Zeit gemacht hatte, war nicht ganz klar. Trotzdem wollte die Jury ihr eine Chance geben. Doch Elisabeth hatte dann keinen Mut oder Ehrgeiz mehr und fuhr nach Hause.

Und dann gab es da noch Olivia. Die Einzige, die die Anweisung, einen Bikini zu tragen, ignorierte und stattdessen im Einteiler mit Raubtierlook auflief. Auf die Frage, ob sie keinen Zweiteiler dabei gehabt hätte, meinte sie, sie hätte sich in dem nicht so wohl gefühlt und hätte gedacht, es sei doch wichtiger, sich gut zu fühlen und das dann auszustrahlen. Außerdem wäre sie ein großer Fan von Victoria’s Secret und hätte sich äußerlich an deren Models orientiert.

Peymans Meinung dazu war, dass sie ihm ein wenig extravagant erschiene. Olivia bot auch an, sich umzuziehen, als sie merkte, dass die Stimmung gegen sie kippte. Nach dem Posing im Juryraum gab sie sich dramatisch und wollte sogar nach Hause fahren, ohne die Entscheidung abzuwarten. Es wäre eine schlechte Entscheidung gewesen und zu ihrem Glück hat Olivia sie auch nicht getroffen.

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Peyman musste sich am zweiten Tag des Castings in München nach eigener Aussage einige Male fragen: „Warum haben wir DIE eigentlich mitgenommen?“ Da wurde gestöckelt, was das Zeug hielt, einige waren hinter ihren Frisuren oder Make-ups gar nicht zu erkennen und einigen war beim frühen Aufstehen der Ehrgeiz wohl im Bett verloren gegangen.

Sabrina beispielsweise wurde vom Laufsteg direkt zu Stylist Boris Entrup geschickt, dem es gelang, ihre verschlafenen Augen und ihr trapezförmiges Gesicht so zu schminken, als hätte sie an diesem Tag noch keine einzige Puderquaste gesehen. Miriam hingegen war zwar schön geschminkt, allerdings konnte sie ihre Energie vom Vortag nicht reaktivieren und musste direkt gehen. So war der Traum von der nächsten Kate Moss schnell ausgeträumt. Sara bekam von Heidi als erstes die Frage gestellt, ob sie denn auch Sport machen würde. Sie gab auch schnell zu, dass dem nicht so ist, was man auch ohne diese Aussage erkennen konnte.

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Was passiert, wenn ein angehendes Germany’s Next Topmodel zu schüchtern wirkt? Richtig, sie muss jemanden abschleppen. Und so bekam Kandidatin Helena am zweiten Tag des offenen Castings in München die Aufgabe, Peyman abzuschlepen. Das Ende vom Lied? Sie verließen zusammen den Juryraum und Helenas augenzwinkernder Kommentar: „Also wenn ich jetzt nicht weiterkomme, dann ist Schluss mit Peyman!“

Wie bereits in Düsseldorf hatten die Mädchen die Aufgabe, sich innerhalb von 15 in einen Bikini zu werfen und ihr Styling selbst zu gestalten. Ziel des zweiten Tages war, aus 45 Mädchen 15 Topfavoritinnen zu küren. Eine der ersten war die 21-jährige Johanna, die bereits durch ihr ungewöhnliches Schuhstyling auffiel. Wo alle anderen Highheels trugen, kam sie in Plateau-Pantoletten. Als sich dann herausstellte, dass sie die gleiche Schuhgröße wie Heidi Klum trägt, tauschte diese ihre 14 cm-Absatzschuhe mit Johanna. Das war für die Kandidatin so ungewohnt, dass sie kurzzeitig sogar vergaß, den Bauch einzuziehen.

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Nachdem Heidi Klum bereits in der letzten Folge von Germany’s Next Topmodel einigen Kandidatinnen auf die Sprünge hatte helfen müssen, griff dieses Mal die gesamte Jury ein. Denn auch beim offenen Casting in München gab es wieder einige Mädchen, bei denen man sich fragte, ob sie auf der richtigen Veranstaltung waren. So zeigten Heidi, Rolf und Peyman in Teamwork einigen, wie man energetisch über den Catwalk läuft oder wie man richtig post.

Aber die Nachhilfe lohnte sich. Aus immerhin 89 Mädchen, die den ersten Lauf überstanden hatten, mussten die 45 Schönsten ausgesucht werden. Darum traten sie in Fünfergruppen noch einmal vor die Jury. Die letzte dieser Gruppen war ein Volltreffer: Alle fünf kamen weiter! Und sie gingen am nächsten Morgen sehr früh und zusammen mit 39 anderen in die nächste Runde. 39? Genau. Eine fehlte. Aber dazu später mehr.

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Nachdem Rolf Scheider es sich beim Casting in Düsseldorf nicht hatte nehmen lassen, eine Kandidatin zu küssen, zeigte er in München seine tänzerischen Fähigkeiten. Mit einer Kandidatin aus Brasilien tanzte er Samba. Sie war begeistert und ehrlich erstaunt, wie gut Rolf den Rhythmus halten konnte.

Einige Highlights gab es beim Offenen Casting natürlich, denn dieses Mal waren einige Exotinnen dabei. Unter ihnen Sara, die äthiopische Eltern hat, Vanessa, ebenfalls eine dunkelhäutige Schönheit, die bereits Mutter ist oder Anh Phuong, eine ungewöhnlich große Vietnamesin, die die Jury auf vienamesisch becircte. Aber auch Olivia, die im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen würde oder Miriam, der die Jury eine neue Kate Moss zu sein zutraute.

Nachdem im ersten Lauf zu viele Mädchen von der Jury ausgesucht worden waren, musste ein Stechen veranstaltet werden. In Fünfergruppen durften sie zu einer zweiten Chance antreten. In einer der Fünfergruppen fand sich auch Lena, ein echtes bayrische Madl, die sogar im Dirndl zum Casting kam. Jodeln konnte sie zwar nicht, aber dafür Schweine schlachten. Genutzt hat es ihr nicht, vielleicht hatten die drei Juroren auch einfach Angst.

 

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Spieglein, Spieglein an der Wand… Auch beim zweiten offenen Casting von Germany’s Next Topmodel hatte sich die Jury wieder viel vorgenommen. In München waren wie in Düsseldorf vergangene Woche mehr als 1300 Mädchen erschienen, um Heidi, Rolf und Peyman davon zu überzeugen, dass sie das Zeug zum Topmodel haben. Das wollten die Drei sich nicht entgehen lassen und ließen direkt am Anfang verlautbaren, dass sie sich wirklich alle Mädchen anschauen würden.

Und so wurde dieses Mal von Anfang an mit dem schon in Düsseldorf bewährten Modell gearbeitet: Alle Mädchen laufen auf einem langen Catwalk auf die Jury zu, einige werden aussortiert und sind weiter, die meisten müssen wieder zurückgehen. Schon hier konnten einige nicht akzeptieren, dass es vorbei sein sollte und blieben ewig posend vor der Jury stehen. So kam es bereits zu Beginn zu einigen Staus auf dem Catwalk.

Natürlich kamen auch zu diesem offenen Casting wieder schräge Vögel. Besonders auffällig war hier die „Transe vom Lande“, die im weißen Lackoutfit über den Laufsteg stöckelte und bei der Jury zumindest Komplimente erntete. Für die nächste Runde reichte es jedoch nicht.

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Eigentlich war alles super geplant: Zum Offenen Casting laden, gucken, wie viele Mädchen da sind, in Fünfergruppen aussortieren und laufen lassen, entscheiden und die nächste Fünfergruppe. Offenes Casting heißt aber auch: solange das Casting läuft, kann jeder dazu kommen. Und gegen 13 Uhr passierte es dann. Die Schule war aus und mit einem Schlag füllten sich die Düsseldorfer Messehallen mit weiteren zahlreichen Mädchen, die natürlich alle das Recht haben sollten, gesehen zu werden. Und so musste das Fünfergruppen-Konzept überdacht werden.

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Die Jury von GNTM 2009 musste schnell erkennen, dass ein Offenes Casting auch immer die Bühne für schräge Vögel auf der Suche nach ihren 15 Minuten Ruhm ist. So ist es bei allen Casting Shows und auch GNTM blieb nicht verschont.

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