Unser exklusiver Gastkommentar zum Halbfinale


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.

Langsam geht es für die Mädchen in die heiße Phase… Die Finalistinnen stehen fest!

Ich kann zwar die Entscheidung der Jury nicht 100-prozentig nachvollziehen, da ich ja letzte Woche schon gesagt habe, dass ich Marie nur noch nervig finde, aber viel Auswahl blieb ja auch nicht mehr, wenn man betrachtet, wem der Einzug ins Finale nicht gelungen ist…

Nehmen wir einmal Jessica, die ohne Ira keinen Grund mehr sah, sich anzustrengen… Alberner geht es kaum und unprofessioneller auch nicht… Sara bleibt aber nach wie vor meine Favoritin, schauen wir mal, ob sie auch Germany’s Next Topmodel wird oder doch wie schon Wochen zuvor gemunkelt wurde, Marie…

Insgesamt war es diesmal aber eine schöne Folge mit einer ansprechenden Leistung von allen Mädchen. Sie haben das Shooting in Singapur für die ELLE gut gemeistert, obwohl dort ein anderes Klima herrscht, was für uns Europäer erst einmal anstrengend ist, ich weiß wovon ich rede, da ich selbst einmal einige Wochen für einen Job dort war.

Anders das Shooting für die Hotspots von Singapur, was ich ziemlich langweilig fand… Die Mädchen sollten sich ihre Outfits ja selbst aussuchen und ich frage mich, was Marie zu ihrem Outfit getrieben hat?! Gut nur, dass Models allgemein NICHT selbst entscheiden dürfen, was sie tragen, sondern es dafür Stylisten gibt. ;)

Besonders gefallen hat mir der Dreh für den Werbespot. Alle Mädchen haben sich gut angestellt, obwohl einen Spot drehen noch viel anspruchsvoller ist als ein Shooting, da es bei einem Shooting nur auf eine Pose in dem Moment ankommt, bei einem Dreh allerdings Mimik, Gestik, Körperspannung und schauspielerisches Talent in einem auf die Probe gestellt wird und dies nicht nur für ein Foto, sondern eine Drehphase von jeweils einigen Sekunden, in denen alles passen muss. Selbst Marie hat mir gut gefallen und war diesmal nicht anstrengend, ebenso Mandy, dessen Ausstrahlung mir immer besser gefällt, sie wirkt erwachsender als zu Anfang.

Auch der Walk für ALL DRESS UP war sehr gelungen, die Mädchen fielen unter den anderen professionellen Models kaum auf, sodass man nicht sah, dass sie eigentlich noch Anfänger sind, weil sie schon sehr professionell laufen. Ich bin schon auf die Live-Show am Donenrstag gespannt, wo die Mädchen ihre Laufstegerfahrung einmal live unter Beweis stellen müssen und wir jeden Patzer mitbekommen können. ;)

Jessica, Mandy, Marie: Wer muss heute noch gehen?


Es war schon gemein, dass wir in der letzten Woche nicht alles zu erfahren bekamen. Andererseits können wir auf diese Weise in dieser Woche zweimal Germany’s Next Topmodel sehen!

Heute abend ab 20.15 geht es um den Einzug ins Finale:

Wer muss noch gehen, wer darf weiter träumen?

Jessica Motzkus, eben erst aufgewacht hat sie endlich ihren Siegeswillen gefunden. Doch reichts fürs Finale?

Mandy Bork, die unumstrittene Laufsteg-Königin. Doch einen Laufstegjob musste sie Jessica überlassen, weil der Kunde sich gegen sie entschied. Kostet sie das den Einzug ins Finale?

Marie Nasemann, Top-Favoritin der ersten Wochen und Grund für eine heftige Gerüchteküche. In den letzten Wochen ließ sie immer mehr nach und konnte die Jury nicht mehr wirklich überzeugen. Reicht ihre sehr gute Job-Bilanz fürs Finale?

Wir werden es erfahren und unsere exklusive Star-Kommentatorin Nadine Trompka wird ihre Meinung dazu sagen! Vorletzte Chance für euch, ihr Fachfragen zu stellen. Also, in die Tasten gehauen!

Und nicht vergessen: Weitersagen per Twitter!

Update: Blogger verbreiten über Twitter, in der neuen Bravo seien die Finalistinnen bereits zu sehen!

Unser exklusiver Gastkommentar zu Episode 14 von der Beauty Queen of Germany, Nadine Trompka


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.

Nachdem ich letzte Woche Jessica kritisiert hatte, dass sie nicht genug Ehrgeiz an den Tag legt und in dieser Show mit solch einer Einstellung falsch ist, kam Jessica diesmal mehr aus sich heraus. Sie hat wohl endlich bemerkt, dass sie mit ihrem Kinderkram á la „Ira ist weg, jetzt will ich auch nicht mehr“ nicht weiterkommt und sich zusammengerissen und ist aus sich heraus gekommen beim ersten Casting, wo es um die Werbekampagne ging.

Sara beeindruckte wieder einmal durch ihre Persönlichkeit und Ausstrahlung. Ich finde, Sara entwickelt sich von allen Mädchen am besten und besitzt wirkliches Charisma, da schön sein alleine in der Modelwelt auch nicht reicht. Anders Marie, die mir mittlerweile wirklich auf die Nerven geht. Sie hat sich bei dem Casting extrem schwer getan und ich merke bei ihr einfach keine Entwicklung. Marie hatte zu Anfang von GNTM die meiste Erfahrung, auf dieser hat sie sich ausgeruht. Man merkt keine Entwicklung bei Marie und sie zeigt keine Facetten.

Mandy hat mich ebenfalls beeindruckt, da sie immer besser auf Fotos rüberkommt. Zu Recht kamen somit Mandy und Sara in die engere Auswahl, wobei Sara den Werbespot drehen durfte, was sie auch später sehr gut machte.

Bei dem Cosmopolitan-Shoot zeigte wieder einmal Sara, wie professionell sie mittlerweile geworden ist. Marie hingegen musste sich zig Mal umziehen und zeigte deutlich, dass sie sich in ihrer Haut unwohl fühlte. Sie zeigte wieder einmal Mal ein und denselben Gesichtsausdruck, den ich mittlerweile schon nicht mehr sehen kann, da Marie nichts anderes als niedlich verkörpert.

Um nun nicht immer niedlich zu sein, versuchte Marie bei dem selbstorganisieren Shooting aus sich rauszukommen und der Jury eine andere Seite von sich zu zeigen, was ihr nicht im geringsten gelungen ist. Ihr Aufrtitt kam schlecht und billig rüber, ein kompletter Fehlrtritt.

Maria inszenierte sich gut, ihr Thema passte gut zu ihrem neuen Look, woran man aber auch merkt, dass Maria stark an einen Look gebunden ist und wenig wandlungsfähig ist.

Jessica enttäuschte auch mit ihrem „Dolce Vita“-Thema, man spürte keinerlei Feuer, sondern es war komplett langweilig und ohne Spannung, genauso bei Sara, die erwachsen und reif rüberkommen wollte. Zu reif meiner Meinung nach, sie sah eher aus wie eine Oma, denn ihr Set wirkte dröge und verstaubt.

Anders Mandy, die sich wirklich Mühe gegeben hat und ein tolles „Candy“-Shooting absolvierte und richtige Power und Lebensfreude zeigte, gefiel mir ausgesprochen gut! J

Bei der Entscheidung mussten die Mädchen alle noch einmal einen Livewalk hinlegen, der mir diesmal bei allen Mädchen sehr gut gefiel! Da haben scheinbar alle Mädchen sehr gut geübt. ;) Die komplette Entscheidung werden wir ja erst Dienstag sehen, nur, dass Maria raus ist und Sara schon im Finale ist, steht bereits fest. Eine gute Wahl wie ich finde, da Sara auch meine Favoritin ist!

Zwei Entscheidungen und ein Blumenstrauß


Alle hatten darauf hingefiebert. Endlich würde die Jury verkünden, wer ins Finale kommt und wer nicht. Und alle waren darauf eingestellt: noch ein Livewalk und dann wissen wir es. Nur: dass die Jury uns einen Strich durch die Rechnung machen würde, konnte keiner ahnen.

Das Thema des Livewalks war Pret-á-Porté vs. Haute Couture und es war wichtig, beiden Richtungen gerecht zu werden. Eins vorweg: In diesem Livewalk waren alle Mädchen Spitze. Nur manchen gelang es eben nicht, zwei wirklich verschiedene Walks hinzulegen. Doch alle bekamen eine Überraschung: Post von zuhause! Vorher jedoch mussten sie alle zusammen eine Hausaufgabe auflösen, die Heidi ihnen gegeben hatte. Die Model-Mutter hatte ihnen die Aufgabe gestellt, sich zu überlegen, wer ihrer Meinung nach im Finale sein wird. Bei der Besprechung dazu in der Villa hatten alle Mädchen ihre Meinung abgegeben und der Name Jessica war dabei nicht ein einziges Mal von den anderen gefallen. Jessi fragte dann warum und da brach es aus den anderen heraus. Diese Ehrlichkeit hatte allen gut getan, denn hinterher war die Stimmung wesentlich geklärter. Bei der Auflösung waren die klaren Favoritinnen Sara und Mandy, hinzu nannte jede der fünf GNTM-Kandidatinnen ihren eigenen Namen – natürlich.

Nach dem Walk erwartete die Mädchen diesmal nicht nur eine Zusammenfassung der Woche, sondern der gesamten Zeit. Und diese fiel nicht für alle sehr positiv aus. Für Mandy jedoch schon. Sie war anfangs eine der eher unauffälligen Kandidatinnen, die man kaum wahrgenommen hat. In New York aber taute sie auf und explodierte. Seitdem legte sie eine konstante Steigerung an den Tag und auf dem Catwalk ist Mandy einfach unschlagbar. Sie ist definitiv einer der Top-Favoritinnen für das Finale. Oder doch nicht? Wir werden es erst noch erfahren, denn diese Entscheidung blieb die Jury schuldig.

Bei Maria hingegen gab es eine Entscheidung. Auf dem Foto ihrer Familie konnten wir sie noch einmal mit langen blonden Haaren sehen und die große Veränderung nachvollziehen, die sie gemacht hat. Maria hat definitiv den krassesten Typwandel von allen hinter sich, aber auch gelernt, diesen Typ anzunehmen und zu verinnerlichen. Die Jury lobte ihre Ecken und Kanten, weil es die sind, die ein Model einzigartig und damit attraktiv für Kunden machen. Auch, dass sie sich gut entwickelt hätte, wurde ihr gesagt. Und doch hätte es nicht fürs Finale gereicht. Und so verließ Maria mit leeren Händen, aber sehr stolz auf sich den Juryraum.

Sara ist bestimmt die Kandidatin von Germany’s Next Topmodel, die die größte Entwicklung hinter sich hat. Von einer unauffälligen Kandidatin aus der letzten Reihe hat sich Sara mit ihrem magischen Lächeln (Rolf) in die Topliga gekämpft. Und die logische Konsequenz aus dieser Beharrlichkeit war der Einzug ins Finale und ein Blumenstrauß statt eines Fotos.

Marie konnte zwar die meisten Kunden von sich überzeugen, doch sie hat sich nicht weiter entwickelt. An einem bestimmten Punkt ist sie stehengeblieben. Peyman nannte sie das “souveräne Schneewittchen”, weil sie immer sehr professionell arbeitet. Er sagte auch, dass sie ihre Diplom-Arbeit in Modelsein abgeschlossen hat. Heidi sagte ihr, dass ihre Shoots oft schwierig waren (siehe Cosmopolitan-Shooting). Ob das dennoch fürs Finale reicht, wenn Maria schon gehen musste?

Jessica, oh Jessica, was soll man zu ihr sagen? Sie hat sich in den letzten Wochen bis in die Top 5 gewurschtelt, ohne wirklich Leistung zu zeigen. In der vergangenen Woche wenigstens ein Job, der Zweite insgesamt. In dieser Woche hat sie zumindest ein wenig Gas gegeben – aber wird das fürs Finale reichen?

Wir werden es erfahren, am Dienstag um 20.15 Uhr. Es bleibt spannend…

Die Challenge: La Dolce Vita und Candy zum Ausbruch aus dem Konsum


Um auch in der letzten Woche vor der Entscheidung zum Finale ein wenig Normalität zu wahren, gab es auch in dieser Woche eine Challenge. Der Gewinn konnte sich sehen lassen: Ein Siemens-Laptop im Wert von 1000 Euro. Und so einen kann man ja immer mal gebrauchen.

Thema der Challenge diesmal war: Inszeniert euer eigenes Fotoshooting. Jeder für sich und komplett. Gestellt wurde immerhin der Fotograf, den Rest mussten die Mädchen allein hinbekommen. Vom Konzept über das Set bis zum Outfit und das Make-Up lag alles allein in ihrer Hand. Hier ging es um Kreativität, Spontaneität und Organisationstalent. All das muss ein Model natürlich mitbringen. Und so legten sich die fünf Kandidatinnen mächtig ins Zeug, schließlich ging es um mehr als nur die letzte Challenge, sondern auch und vor allem um den Einzug ins Finale.

Maria verklebte den Kamin mit gelbem Absperrband und trug schwarzes Leder. Heiß! Ihr Konzept? Ausbruch aus dem Konsum. Das wiederum kam bei der Jury nicht so gut an, denn schließlich ist ein Model Teil des Konsums. Maria hat einen künstlerischen Anspruch bewiesen, der vielleicht nicht ganz ins Business passt. Aber sie setzte es sehr gut um und auch die Bilder gefielen ihr und der Jury. Maria meinte, dass die Bilder genau so geworden sind, wie sie sie sich vorgestellt hatte.

Marie wählte ein Konzept, das beweisen sollte, dass sie aus sich heraus kommen kann. Sie stellte eine Situation nach, in der sie einen Anruf von heidi bekommt, die ihr mitteilt, dass sie unter den Top 5 ist. Ihr Outfit bestand aus Haus-Hotpants, Hemdchen, Puschen und drei Lockenwicklern. Das Ergebnis und den Eindruck des Shootings fasste Rolf perfekt zusammen: “Es wirkte alles so aufgesetzt.”

Jessica hatte sich als Konzept La Dolce Vita gewählt und inszenierte sich auf dem Balkon im romantischen Look mit Blumen im Haar. Leider gelang es ihr nicht, das damit verbundene Feuer zu transportieren, auch hier wirkte sie steif. Es fehlt Jessi an Sinnlichkeit, obwohl das auch daran liegen kann, dass ihr Blick aus den kühlen blauen Augen immer kühl wirkt.

Mandy suchte sich eine sehr fröhliches Thema aus und steckte mit ihrem Lachen das gesamte Team inklusive der Jury an. Inmitten von bunten Luftballons stand sie mit einem mit Süßigkeiten bestickten Bikini stand sie und lachte und spielte mit der Kamera, warf die Ballons um sich und hatte einfach offensichtlich Spaß.

Sara wollte mit ihrem Konzept ihre ernsthafte, romantische Seite zeigen, wollte beweisen, dass sie eine junge Frau sein kann und nicht nur die quirlige Süße. Leider passte ihr Outfit nicht wirklich zu ihr, es wirkte bieder und ein wenig langeweilig. Sie hatte zwar das Bad sehr schön hergerichtet, doch irgendwie passte es eben nicht zu Sara.

Und so hieß die Gewinnerin logischerweise: Candy-Mandy!

Cosmopolitan: Das Foto ihres Lebens


Die Siegerin von Germany’s Next Topmodel bekommt nicht nur den Ruhm, lukrative Werbeverträge und den Start ins internationale Modelleben. Sie bekommt auch das Cover der deutschen Cosmopolitan. Das Bild dafür durften die fünf Mädchen schon mal schießen. Aufregende Outfits sollten es sein, glamourös und ein wenig verrückt sollten die Bilder werden.

Die Outfits sollten die fünf Grazien selbst aussuchen. Das klappte mal gut – und bei Marie überhaupt nicht. Sie musste unzählige Male das Outfit ändern, weil sie sich in keinem wohl fühlte oder mindestens so aussah, als würde sie das. Auch ihr Gesicht war wieder genau das gleiche wie immer, sie kann eben kein anderes. Jessica sah toll aus und überzeugte mit einem strahlenden Lächeln. Heidi nannte sie dann auch den “Superschmunzelhasen”. Sara wirkte wie inzwischen immer superprofessionell. Sie hat sehr viel gelernt in der Zeit und sah großartig aus. Auch von Mandy ist man inzwischen eine konstant gute Leistung gewöhnt und wird selten enttäuscht. Bei diesem Shoot enttäuschte sie definitiv nicht. Maria war bei diesem Shooting auch nicht so gut, wie wir sie eigentlich kennen. Auch sie wirkte ein wenig gehemmt.

Aber allen Fünfen muss man lassen, dass sie sich für den großen Druck, der auf ihnen lastete, super geschlagen haben. Nun bleibt nur abzuwarten, welche der Kandidatinnen wir auf dem Cover sehen werden.

Die letzten Meter auf dem Weg zum Finale


Was soll man zu dieser Woche sagen? Die Aufregung war groß, die Konkurrenz kämpfte mit Freundschaft, die Nerven lagen blank. Allen fünf übrig gebliebenen Kandidatinnen von GNTM war klar, jetzt geht es um die Wurst und damit um die Top 3. Schlapp machen gilt nicht, hier gilt nur noch 100 Prozent Power.

Jessica wusste, dass sie mit der schlechten Leistung nicht noch einmal würde durchkommen können. Marie wusste, dass sie sich ranhalten muss, weil sie nicht wirklich überzeugend war in den vergangenen Wochen. Maria wusste, dass sie zwar viel erreicht hat, aber in der vergangenen Woche hatte sie ihr schlechtestes Shooting abgeliefert. Mandy wusste, dass sie schwach angefangen hatte in der Staffel, dass sie aber auch viel erreichen konnte. Sara wusste, dass sie noch viel an sich tun muss, um in der oberen Liga der Topmodels mitspielen zu können. Mit diesem Wissen gingen die Mädchen in diese spannende Woche und es ging Schlag auf Schlag.

Gleich am Anfang ging es mal wieder um einen Job, diesmal für Gilette. Die Mädchen sollten ihre Königlichkeit beweisen und ausstrahlen. Marie wirkte eher verkrampft als königlich und war sich dessen auch bewusst. Jessica wirkte gehemmt, auch wenn sie sich sichtlich bemühte. Maria wirkte auch eher unsicher, auch wenn man ihr das ja nicht immer ohne weiteres ansieht. Mandy schlug sich wie immer großartig, sie ist die Königin des Posings und des Laufstegs. Königin? Nein, Prinzessin. Denn die Königin des Castings war Sara. Sie konnte den Kunden überzeugen und am nächsten Tag zum Dreh gehen.

Und auch dort lieferte sie einen wahrhaft königlichen Job ab. Sara hat das Finale verdient. Doch wird sie es erreichen?

Die Entscheidung: Wer kommt in die Top Fünf?


In dieser Woche würde die Entscheidung besonders schwierig werden, das war allen klar. Denn schließlich geht es auf die Zielgerade zu und damit direkt aufs Finale. Mandy meinte, dass die Top Fünf deswegen so erstrebenswer seien, weil die jeder schon kenne, sie haben einen Namen und auch Fans. Und das wolle sie auch.

Der Jury bei ihrer Entscheidung zur Seite stand dieses Mal Victoria Beckham. Oder besser gesagt, das, was von ihr übrig ist. Es ist schon überraschend, wie wenig Substanz ein Körper braucht, um überleben zu können. Kleidergröße 0 sieht im realen Leben nach ziemlich wenig Nahrung aus. Zudem saß entweder ihr Kleid nicht richtig oder ihre Unterwäsche blitzte heraus, jedenfalls hatte sie über der Stelle, wo ihre rechte Brust sein müsste, ein irritierendes Detail am Kleid. Aber Victoria hatte wenigstens Klamotten mitgebracht, die die Mädchen im Livewalk tragen sollten. Dumm nur, dass nicht alle Größe 0 tragen können, deswegen sahen die Jeans an manchen doch sehr prall gefüllt aus.

Die Erste auf dem Catwalk war diesmal die Gewinnerin der Woche: Sara. Selbst Victoria Beckham war von ihr begeistert, lobte ihre Energie, ihr strahlendes Lächeln. Peyman, schon immer ein heißer Verehrer von Sara, sagte wieder einmal, dass die Sonne aufgeht, wenn sie den Raum betritt. Heidi bescheinigte ihr, dass sie momentan super positiv sei. Und als Sara schon freudestrahlend den Raum verlassen wollte, reif Peyman sie zurück: “Wenn du mir die Frage beantworten kannst, wer die beste Woche hatte, bekommst du gleich ein Foto.” Natürlich nahm sie dieses Foto mit und ist damit unter den Top 5.

Marias Woche hingegen war nicht so brilliant. Ehrlich gesagt haben wir sie schon viel besser erlebt. Das Fotoshooting war ihr schlechtestes bisher, die Challenge und die Jobs konnte sie auch nicht gewinnen. Victoria fand immerhin, sie habe ein sehr starkes Gesicht, aber die Klamotten, die sie sich ausgesucht habe, sähen sehr unvorteilhaft an ihr aus. Keine Kunst, wenn man nicht Größe 0 trägt, sehen die halt so aus… Doch für ein verpatztes Shooting fliegt keiner bei GNTM und damit bekam Maria ihr Foto und den Einzug ins Finale der Top 5.

Mandy lief wie immer großartig, Victoria war begeistert und meinte, sie würde sie buchen. Das könnte aber auch daran liegen, dass Mandy neben Jessi die Einzige war, der die Jeans noch fast zu groß waren. Was ein wenig bedenklich ist. Doch die Woche war für Mandy nicht so toll gelaufen. Sie hatte den Laufstegjob an Jessica verloren und auch sonst nichts wirklich reißen können. Das Foto war sehr schön, aber das war auch alles. Und den Lauf absolvierte sie mit einem Gesicht, das Heidi als zu “ich bin es” beschrieb. Mandy war in Erklärungsnot. Jessica habe den Job bekommen, weil die Kleider an ihr besser ausgesehen hätten. Heidi entschied: “Das reicht nicht für die Top 3!” Und Mandy piepste frech “Wir sind aber noch nicht 3?” Natürlich bekam Mandy ein Foto, alles andere wäre skandalös gewesen.

Marie konnte zwar wieder keinen Job ergattern und auch die Challenge war eher mau, dafür war sie beim Rosenshoot die Beste. Das brachte ihr eine Rose von Peyman und die Ermahnung von Heidi, dass diese Rose endlich aufblühen müsse. In der kommenden Woche. Victoria Beckham fand, dass Marie zu “cosy” gelaufen sei und ein wenig überheblich wirkte.

Jessica, seit der letzten Woche allein und ohne Ira, ist und bleibt das Sorgenkind. Mandy meinte sogar, dass Jessi gesagt habe, das größte Geschenk, das man ihr machen könne, wäre, sie nach Hause zu schicken. Genau diesen Eindruck vermittelt sie auch schon seit geraumer Zeit. Lustlos latschte sie dann auch über den Catwalk, schaute auf den Boden, Posen waren bestenfalls angedeutet. Victoria Beckham war ehrlich entsetzt: “Du siehst großartig aus, hast einen tollen Körper und wundervolle Augen. Aber daran musst du auch glauben!” Heidi fragte Jessi nach dem Walk zu Recht, ob das ihr Ernst gewesen sei. Sie scheine einen Durchhänger zu haben, Peyman legte nach und meinte, sie lasse Motivation vermissen. Das hätte der Jury auch schon früher auffallen können.

Sarina hatte sich in dieser Woche wirklich ins Zeug gelegt. Trotzdem reichte es weder für einen Job noch für den Sieg bei der Challenge. Das Foto war gegenüber anderen von ihr auch nicht der ganz große Wurf. Und das Schlimmste für Sarina war: sie wusste das alles. Doch Heidi sagte, dass man ihren Ehrgeiz bemerkt. Rolf hingegen bemängelte, dass der Kunde sie für zu jung gehalten habe. Peyman sagte, dass die Jury immer noch darauf warte, ihr gewisses Etwas erkennen zu können und dass Sarina das nicht unter Kontrolle habe.

So standen dann Sarina und Jessica vor einer ihnen nicht unbekannten Situation: Sie mussten gemeinsam zur Entscheidung antreten. Doch anders als beim ersten Mal, als beide weiterkamen, war ihnen diesmal klar, dass eine gehen würde. Oder vielleicht sogar beide? Grund genug hätte es gegeben, beide nach Hause zu schicken. Sarina ist immer noch joblos, Jessica hat weder Motivation noch Siegeswillen im Gepäck. Das wiederum bietet Sarina, dafür fehlt es ihr an Konzentration und Reife. Trotz allem ist es ein wenig schwer nachzuvollziehen, warum Jessica wieder eine Runde weiter geschleift wurde, während Sarina nach Hause fahren muss. Vielleicht sollte sie aber tatsächlich noch ein, zwei Jahre auf die Weide und es dann noch einmal angehen. Sie hat in dieser Zeit viel gelernt und ist auch erwachsener geworden, nur bleibt die Frage im Raum, ob sie dem Druck des Modelbusiness gewachsen wäre. Diese stellt sich allerdings auch bei Jessica.

Die Top 5 sind: Mandy, Sara, Maria, Jessica und Marie.

GNTM-Kandidatin Jessica schnappt Mandy Catwalk-Job vor der Nase weg


Bisher waren die angehenden Topmodels von GNTM nie allein bei Castings. Immer war jemand von der Jury dabei, um hinterher Manöverkritik üben zu können oder einfach geistigen Beistand zu leisten. Dieses Mal waren die Mädchen allein. Außerdem konnten sie sich schon einmal darauf einstellen, wie es ist, zu fünft zu sein, denn Sara war bei ihrem Sony Ericsson Shoot und daher nicht beim Casting dabei.

Das Casting war für niemand Geringeren als Kevin Hall und der Meister war auch selbst anwesend. Es ging um einen wichtigen Job: eine Fashionshow von Kevin Hall. Gesucht wurde das 15. Gesicht in der Reihe, 14 Models standen schon fest. Na, den Job hat Mandy doch so gut wie in der Tasche! Dachte man. Doch manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt.

Die Fünf stellten sich vor und es gab mal wieder eine zweite Runde. Sarina und Maria mussten gleich gehen, denn Maria war ihnen zu erwachsen, Sarina war ihnen nicht erwachsen genug. Und schon kullerten wieder die Tränen, denn Sarina sah ihre Felle davon schwimmen. Bisher ist sie die Einzige ohne Job geblieben und das Shooting war auch nicht so toll gelaufen, sie war schon öfter Wackelkandidatin gewesen – ob das ihr Schicksal endgültig besiegeln würde?

Gleich in der zweiten Runde waren Jessica und Mandy, Jessi wegen ihrer wirklich tollen Augen, Mandy, weil sie einfach toll läuft. Nachträglich in die zweite Runde kam Marie, weil Kevin Hall fand, dass sie Potenzial habe und fast amerikanisch wirke. Kevin Hall designt unter anderem Abendroben für die Stars, die diese dann zu so unwichtigen Anlässen wie der Oscar-Verleihung tragen. Also mussten die Mädchen in der zweiten Runde im Abendkleid von Kevin Hall laufen. Mandy trug ein tolles goldenes Kleid, knöchellang, Jessica ein sehr elegantes Kleid in dunklem Marineblau, das toll zu ihren Augen passte. Und Marie? Marie ein rosafarbenes Etwas mit einem Quetschgürtel und sah aus wie eine unglückliche Teewurst. In diesen Kleidern darf man einfach keinerler Unzulänglichkeiten in der Figur haben. Marie hat aber welche und flog daher auch raus. Blieb die Entscheidung zwischen Jessi und Mandy.

Es geschah das Unglaubliche: Jessica bekam den Catwalk-Job! Ausgerechnet Mandy konnte für einen Laufsteg-Job nicht überzeugen. Jessi konnte es selbst nicht ganz glauben und im Nachhinein ging das Geläster auch gleich los. In einem waren sich in dieser Woche alle GNTM-Kandidatinnen einig: Jessi ist diejenige, die nicht mehr will und gehen sollte, um anderen eine Chance zu lassen. Und dann gewinnt ausgerechnet sie gegen Mandy. Die sagte dazu nur, dass es sie natürlich ärgere, den Job nicht bekommen zu haben, sie ihn aber jemandem wie Sarina, die sich reinhängt und Ehrgeiz zeigt, mehr gegönnt hätte.

Doch es ist, wie es ist. Das Fazit der Woche bleibt: Alles geht, nichts ist unmöglich.

GNTM Challenge: Hoch hinaus für eine Uhr


In den Challenges mussten die sechs noch vorhandenen Kandidatinnen von GNTM ja schön des öfteren Mut und Kraft beweisen. Aber so etwas, wie in dieser Woche gabs wohl noch nie: Artistik am Heißluftballon. Also eigentlich war es ein Heliumballon, der an Seilen auf bis zu 20 Meter heraufgelassen wurde und an dem unten statt des Korbes eine Konstruktion hing, die einem daran hängenden Menschen artistische Einlagen ermöglichte. Ausgedacht hat sich dieses System Jochen Schweizer und eine seiner Mitarbeiterinnen führte vor, wie es geht.

Eigentlich ganz einfach: hautengen Catsuit an, befestigen lassen und quasi freischwebend nach oben gleiten, dabei ein paar Überschläge und Akrobat schön und einen möglichst guten Eindruck machen. Nun machte das die Assistentin offensichtlich nicht zum ersten Mal, unsere Mädchen aber schon. Jessica traute sich als Erste, im knallroten Catsuit mit knallrotem Lippenstift. Und kurz, bevor es losging, teilte Heidi mit: Es geht nicht nur um Spaß, hier werden Fotos gemacht. Na wie gut, dass der Druck damit weniger wurde. Jessi schlug sich gar nicht schlecht als Artistin, aber Peyman brüllte immer mit dem Megaphon: “Laaaangweilig!” Marie, ehemals Topfavoritin auf den Sieg, bewies einmal mehr, dass sie es mit Koordination nicht so hat. Sie sah eher aus wie ein nasser Sack und mühte sich ziemlich ab.

Maria liefert eine solide, aber nicht herausragende Leistung ab. Aber dafür, dass sie unter extremer Höhenangst leidet – Hut ab! Sarina, die ja eher für ihre Tollpatschigkeit bekannt ist, war überraschend gut. Wenn man sich daran erinnert, wie sie beim Fliegen in Hollywood rumgeeiert ist, war das eine Spitzenleistung am Ballon. Als Mandy oben war, dachten alle, es könnte nicht besser werden. Doch dann kam Sara als Letzte, die alle anderen gesehen hatte und sich massiv unter Druck setzte. Dabei war das gar nicht nötig, einen Überschlag nach dem anderen machte sie, als hätte sie es jahrelang geübt.

Damit gewann Sara die Challenge. Der Preis: eine schicke Uhr im Wert von 2600 Euro. Sara war happy und nun waren die Nörgler dran: Rolf und Peyman mussten auch rauf. Und stellten fest, dass sie es überhaupt nicht besser können und dass ihre Anweisungen von unten etwas hochnäsig gewesen waren. Hochmut kommt eben vor dem Fall…

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