exklusiver Gastkommentar von Nadine TromkpaGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenMandyMandy BorkMarieMarie NasemannSaraSara Nuru

Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Sie hat uns bis zum Finale mit ihren Kommentaren begleitet und hat natürlich auch hierzu eine Meinung.

Nadine, was denkst du über die Gewinnerin Sara Nuru und das Finale?

Ich finde auch, dass Sara den Sieg wirklich verdient hat und zum anderen freue ich mich natürlich, dass ich Recht behalten habe und meine Favoritin den Sieg errungen hat! Sara hat alle Aufgaben sehr gut gemeistert, vom Livewalk zu Anfang, wo die Mädchen mit extra schwierigen Kleidern mit langer Schleppe liefen bis hin zu dem Live-Shooting auf dem Bullen…

Ich finde, alle drei Mädchen haben den ersten Lauf gut gemeistert, da es mit Schleppe besonders schwierig ist einen guten Walk hinzulegen, weil diese sich gerne einmal verheddert! Mandy und Sara sahen in den Kleidern toll aus, Marie gefiel mir allerdings weniger, da ich das Kleid für sie unvorteilhaft fand und sie keine schöne Figur darin abgab… Trotzdem hatten alle Mädchen eine wahnsinnige Ausstrahlung, was wichtig ist und mir toll gefallen hat!

Weniger Ausstrahlung und Kreativität hat die eine oder andere allerdings bei der Moderation an den Tag gelegt. Auch hier hat mir der Beitrag von Sara am besten gefallen, weil sie einfach eine super Ausstrahlung hat und ihre Augen nur so funkeln! Ihre Anmoderation war witzig und von Anfang bis Ende positiv ihrer Konkurrentin gegenüber.  Bei Marie fiel mir auf, dass sie nervös schien und ihre Anmoderation eher langweilig war… Hmmm… Gönnen wir das unseren Konkurrentinnen etwa nicht?! 😉

Mandy gefiel mir bei dieser Aufgabe allerdings am wenigsten, weil ich fand, sie kam dümmlich rüber und da hübsch sein alleine heute im Modelbusiness nicht mehr genügt, fand ich ihre Leistung eher schwach…

Der zweite Livewalk kam ja einer Victoria-Secret-Show nahe… Einfach traumhaft, wäre da nicht der Patzer unserer Catwalk-Queen Mandy gewesen, die sich böse in ihrem Outfit verhedderte, aber dennoch zum Schluss die Kurve bekam und weiter lief, als wäre nichts passiert… Marie und Sara liefen mal wieder sehr gut, obwohl mir bei Marie einmal wieder auffiel, dass sie immer den gleichen Ausdruck hat… Langweilig irgendwann… Schade, dass die Mädchen beim gemeinsamen Walk nicht synchron liefen, was die Show noch abgerundet hätte… Überhaupt fiel mir auf, dass die Mädchen beim Walk zurück in den Backstagebereich oft nicht mehr daran dachten, dass sie trotzdem noch der eine oder andere Zuschauer sieht… Und tief durchatmen sollte man sich dann verkneifen, weil man zu sehr die Nervosität sieht… Aber die Mädchen dachten sich wahrscheinlich, Hauptsache die Jury siehts nicht…!

Bis dato fand ich die Show toll, allerdings hat mir das Shooting nicht zugesagt, ich fand es albern, die Mädchen auf einen Bullen zu setzen, denn obwohl sie dort beweisen konnten, dass sie Körperspannung besitzen und in Extremsituationen noch eine gute Figur machen, so hätte man sich für eine Live-Show etwas besseres einfallen lassen können… Mandy sah bei diesem Shooting sehr natürlich aus, was mir an ihr gefällt und sie blieb sehr viel länger als Sara auf dem Bullen, eine gute Leistung! Sara hingegen sah sehr viel sinnlicher aus und kann toll mit ihren Augen spielen!

Kurz vor der Entscheidung gabs dann für uns ja noch mal einen Livewalk mit allen Finalistinnen zu sehen… Wo uns allen noch einmal vor Augen geführt wurde, wie schlecht die meisten Mädchen dort liefen… Mehr schlecht als recht, aber dennoch eine gelungene Inszenierung, obwohl ich denke, dass die wenigsten der Teilnehmerinnen eine echt Chance auf dem Markt besitzen, da sie viel zu unbeholfen und scheu auf dem Catwalk sind.

Sara ist hingegen eine würdige Siegerin, da sie Charisma, einen tollen Körper und Schönheit vereint und sich zum anderen gut artikulieren kann, dennoch glaube ich genauso, dass es schwer wird sie auf dem deutschen Markt in Kampagnen und Shootings einzusetzen, da sie am wenigsten dem klassischen Modelideal entspricht… Schauen wir, was der internationale Markt für sie bringt, aber ich denke dort werden wir sie auch noch nicht zu bald zu Gesicht bekommen, da sie dafür noch zu unerfahren ist und gegen die professionellen Models nicht ankommen wird. Trotzdem drücke ich Sara die Daumen und hoffe, wir werden, anders als bei den letzten Gewinnerinnen, noch etwas von ihr sehen, nachdem sie die Jobs von GNTM absolviert hat!

Wir danken Nadine für ihre Kommentare und hoffen natürlich, sie bei der nächsten Staffel wieder als Kommentatorin gewinnen zu können!

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Die Entscheidung ist gefallen:

Nach drei Monaten harter Arbeit in Amerika und einem großartigen Finale heute steht es fest. Sara Nuru, die äthiopische Schönheit, ist Germany’s Next Topmodel.

Von einer eher unauffälligen Kandidatin aus der vorletzten Reihe hat sich Sara mit harter, kontinuierlicher Arbeit nach vorn gekämpft, konnte einige Superjobs ergattern und nun den Titel holen. Sie ist der Beweis dafür, dass ein perfekter Körper und Schönheit allein nicht ausreichen, sondern dass zum Gesamtpaket viel mehr gehört: Sara hat Ausstrahlung und Persönlichkeit. Oft genug wurde sie von der Jury gelobt und die Männer schwärmten, dass die Sonne aufginge, wenn Sara den Raum betritt. Und so war es auch. Ich persönlich finde es sehr spannend, dass ein farbiges Mädchen in Deutschland diesen Titel gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch, Sara, du hast es verdient!

Doch auch die Zweite soll nicht unerwähnt bleiben: Mandy Bork. Mandy zeichnet sich auch durch eine unglaubliche Natürlichkeit aus, sie hat ein offenes und frisches Lächeln, bei dem man mitlächeln muss. Ähnlich wie Sara startete auch sie eher aus den hinteren Reihen. Als alle bereits Marie favorisierten und als Gewinnerin handelten, zog Mandy plötzlich in New York an allen vorbei und sicherte sich wichtige Jobs. Von da an war sie nicht mehr aufzuhalten und steigerte sich kontinuierlich.

Mandy wird ihren Weg auch ohne den Titel gehen. Marie hat die Yoghurette-Kampagne und wird im Sommer das neue Gesicht auf der Packung sein. Sie hatte vor GNTM ihre Jobs und wird sie weiterhin bekommen. Maria ist spätestens seit dem Einzelshoot mit Rankin auch in der Riege der Starfotografen bekannt, ich denke, sie wird man eher auf anspruchsvollen Bildern mit künstlerischem Anspruch wiedersehen. Auch Jessica hätte sicher gute Chancen auf Jobs, nur steht bei ihr die Frage im Raum, ob sie das überhaupt möchte. Bei ihr wird es abzuwarten bleiben.

Insgesamt finde ich die Entscheidung der Jury für ein dunkelhäutiges Mädchen sehr mutig, wenn auch verdient. Doch in Deutschland wird es für Sara eher schwierig werden, weil der kommerzielle Bedarf nicht wirklich da ist. Auf dem internationalen Parkett hingegen kann sie durchaus etwas erreichen.

Und wer weiß, vielleicht sehen wir die beiden Finalistinnen ja auf der nächsten Victoria’s Secrets Show als Nachfolgerinnen von Heidi Klum laufen?

Nadine, was meinst du?

exklusiver Gastkommentar von Nadine TromkpaGermany´s Next Topmodel 2009

Nicht mal mehr eine Stunde und dann gehts endlich los. Das Finale von Germany’s Next Topmodel ist zum Greifen nah. Die Frauenrunden finden sich, mancher Mann rollt schon jetzt mit den Augen, weil er ahnt, was auf ihn zukommt.

Mit der Eisbombe in der linken und den Chips in der rechten Hand geht es Richtung Fernseher, wobei Frau sich wohlweislich auf die Fernbedienung setzt, um nicht im letzten Moment noch die Macht abgeben zu müssen.

Wir werden live dabei sein und euch auch per Twitter auf dem laufenden halten. Und selbstverständlich wird auch zum Finale Nadine Trompka, unsere exklusive Gastkommentatorin, ihren Senf dazu geben. Also dranbleiben!

Bis gleich!

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Die Bloggerszene zerreißt sich das Maul und die Gerüchteküche brodelt. Jetzt behauptet eine Bloggerin, aus sicherer Quelle zu wissen, dass die Finalistinnen Maria Beckmann, Sara Nuru und Mandy Bork heißen.

„Wo ist Marie Nasemann?“ werden jetzt viele fragen? Die Quelle sagt, sie kommt nicht einmal ins Finale.

Germany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenJessicaJessica MotzkusMandyMandy BorkMariaMaria BeckmannMarieMarie NasemannSaraSara NuruSarinaSarina Nowak

In dieser Woche würde die Entscheidung besonders schwierig werden, das war allen klar. Denn schließlich geht es auf die Zielgerade zu und damit direkt aufs Finale. Mandy meinte, dass die Top Fünf deswegen so erstrebenswer seien, weil die jeder schon kenne, sie haben einen Namen und auch Fans. Und das wolle sie auch.

Der Jury bei ihrer Entscheidung zur Seite stand dieses Mal Victoria Beckham. Oder besser gesagt, das, was von ihr übrig ist. Es ist schon überraschend, wie wenig Substanz ein Körper braucht, um überleben zu können. Kleidergröße 0 sieht im realen Leben nach ziemlich wenig Nahrung aus. Zudem saß entweder ihr Kleid nicht richtig oder ihre Unterwäsche blitzte heraus, jedenfalls hatte sie über der Stelle, wo ihre rechte Brust sein müsste, ein irritierendes Detail am Kleid. Aber Victoria hatte wenigstens Klamotten mitgebracht, die die Mädchen im Livewalk tragen sollten. Dumm nur, dass nicht alle Größe 0 tragen können, deswegen sahen die Jeans an manchen doch sehr prall gefüllt aus.

Die Erste auf dem Catwalk war diesmal die Gewinnerin der Woche: Sara. Selbst Victoria Beckham war von ihr begeistert, lobte ihre Energie, ihr strahlendes Lächeln. Peyman, schon immer ein heißer Verehrer von Sara, sagte wieder einmal, dass die Sonne aufgeht, wenn sie den Raum betritt. Heidi bescheinigte ihr, dass sie momentan super positiv sei. Und als Sara schon freudestrahlend den Raum verlassen wollte, reif Peyman sie zurück: „Wenn du mir die Frage beantworten kannst, wer die beste Woche hatte, bekommst du gleich ein Foto.“ Natürlich nahm sie dieses Foto mit und ist damit unter den Top 5.

Marias Woche hingegen war nicht so brilliant. Ehrlich gesagt haben wir sie schon viel besser erlebt. Das Fotoshooting war ihr schlechtestes bisher, die Challenge und die Jobs konnte sie auch nicht gewinnen. Victoria fand immerhin, sie habe ein sehr starkes Gesicht, aber die Klamotten, die sie sich ausgesucht habe, sähen sehr unvorteilhaft an ihr aus. Keine Kunst, wenn man nicht Größe 0 trägt, sehen die halt so aus… Doch für ein verpatztes Shooting fliegt keiner bei GNTM und damit bekam Maria ihr Foto und den Einzug ins Finale der Top 5.

Mandy lief wie immer großartig, Victoria war begeistert und meinte, sie würde sie buchen. Das könnte aber auch daran liegen, dass Mandy neben Jessi die Einzige war, der die Jeans noch fast zu groß waren. Was ein wenig bedenklich ist. Doch die Woche war für Mandy nicht so toll gelaufen. Sie hatte den Laufstegjob an Jessica verloren und auch sonst nichts wirklich reißen können. Das Foto war sehr schön, aber das war auch alles. Und den Lauf absolvierte sie mit einem Gesicht, das Heidi als zu „ich bin es“ beschrieb. Mandy war in Erklärungsnot. Jessica habe den Job bekommen, weil die Kleider an ihr besser ausgesehen hätten. Heidi entschied: „Das reicht nicht für die Top 3!“ Und Mandy piepste frech „Wir sind aber noch nicht 3?“ Natürlich bekam Mandy ein Foto, alles andere wäre skandalös gewesen.

Marie konnte zwar wieder keinen Job ergattern und auch die Challenge war eher mau, dafür war sie beim Rosenshoot die Beste. Das brachte ihr eine Rose von Peyman und die Ermahnung von Heidi, dass diese Rose endlich aufblühen müsse. In der kommenden Woche. Victoria Beckham fand, dass Marie zu „cosy“ gelaufen sei und ein wenig überheblich wirkte.

Jessica, seit der letzten Woche allein und ohne Ira, ist und bleibt das Sorgenkind. Mandy meinte sogar, dass Jessi gesagt habe, das größte Geschenk, das man ihr machen könne, wäre, sie nach Hause zu schicken. Genau diesen Eindruck vermittelt sie auch schon seit geraumer Zeit. Lustlos latschte sie dann auch über den Catwalk, schaute auf den Boden, Posen waren bestenfalls angedeutet. Victoria Beckham war ehrlich entsetzt: „Du siehst großartig aus, hast einen tollen Körper und wundervolle Augen. Aber daran musst du auch glauben!“ Heidi fragte Jessi nach dem Walk zu Recht, ob das ihr Ernst gewesen sei. Sie scheine einen Durchhänger zu haben, Peyman legte nach und meinte, sie lasse Motivation vermissen. Das hätte der Jury auch schon früher auffallen können.

Sarina hatte sich in dieser Woche wirklich ins Zeug gelegt. Trotzdem reichte es weder für einen Job noch für den Sieg bei der Challenge. Das Foto war gegenüber anderen von ihr auch nicht der ganz große Wurf. Und das Schlimmste für Sarina war: sie wusste das alles. Doch Heidi sagte, dass man ihren Ehrgeiz bemerkt. Rolf hingegen bemängelte, dass der Kunde sie für zu jung gehalten habe. Peyman sagte, dass die Jury immer noch darauf warte, ihr gewisses Etwas erkennen zu können und dass Sarina das nicht unter Kontrolle habe.

So standen dann Sarina und Jessica vor einer ihnen nicht unbekannten Situation: Sie mussten gemeinsam zur Entscheidung antreten. Doch anders als beim ersten Mal, als beide weiterkamen, war ihnen diesmal klar, dass eine gehen würde. Oder vielleicht sogar beide? Grund genug hätte es gegeben, beide nach Hause zu schicken. Sarina ist immer noch joblos, Jessica hat weder Motivation noch Siegeswillen im Gepäck. Das wiederum bietet Sarina, dafür fehlt es ihr an Konzentration und Reife. Trotz allem ist es ein wenig schwer nachzuvollziehen, warum Jessica wieder eine Runde weiter geschleift wurde, während Sarina nach Hause fahren muss. Vielleicht sollte sie aber tatsächlich noch ein, zwei Jahre auf die Weide und es dann noch einmal angehen. Sie hat in dieser Zeit viel gelernt und ist auch erwachsener geworden, nur bleibt die Frage im Raum, ob sie dem Druck des Modelbusiness gewachsen wäre. Diese stellt sich allerdings auch bei Jessica.

Die Top 5 sind: Mandy, Sara, Maria, Jessica und Marie.

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenIraIra MeindlJessicaJessica MotzkusMandyMandy BorkMariaMaria BeckmannMarieMarie NasemannSaraSara NuruSarinaSarina Nowak

Am Abend vor der Entscheidung gönnten sich die sieben übig gebliebenen Mädchen einen entspannten Kochabend in der Modelvilla. Dabei wurde wild spekuliert, wer denn diesmal wohl gehen würde. Es ist schon faszinierend, wie wenig selbstkritisch dabei einige waren. Kochen und Schlemmen scheint für einige von ihnen immer noch ein Hobby zu sein, wie man beim Livewalk sehen konnte. Denn diesmal war das Motto: Hawaii und Bikini. Und soviel kann verraten werden: Außer Mandy fühlte sich keine im Bikini wirklich wohl. Das mag daran gelegen haben, dass Philipp Plein diesmal der Jury bei der Entscheidung helfen durfte. Es mag aber auch daran gelegen haben, dass sie genau wissen, wo ihre Problemzönchen sitzen. Und sicher lag es daran, dass alle spüren, dass der Druck ins Unermessliche wächst.

Die Erste auf dem Laufsteg war Maria und sie hörte Kritik. Ihre Castings werden schlechter, sie kann die Kunden nicht von sich überzeugen. Dafür war sie beim Shooting als Rockstar überzeugend und authentisch und genau das rettete Maria in dieser Woche.

Sarina sagte vor ihrem Walk, dass sie fände, sie laufe jetzt viel besser. Gut, wenn man ihren Lauf mit dem ersten Casting vergleicht, liegen da Welten dazwischen und sie hat sich deutlich gesteigert. Doch noch immer wirkt sie tapsig, wie Philipp Plein sagte. Dafür war sie die Beste beim Shooting. Aber in Natura könne sie eben nicht überzeugen und keine Jobs einheimsen. Sie durfte ihr Foto mitnehmen, aber wenn sich nicht grundlegend etwas verbessert, wird die Luft für Sarina wohl sehr bald sehr dünn werden.

Marie wirkte sehr angestrengt, wie schon beim Shoot und das fiel auch der Jury auf. Sie war sich im Klaren darüber, dass die Woche mal wieder nicht so gut für sie gelaufen war und bekam das von Heidi auch bestätigt. Die sagte ihr nämlich, dass die anderen Mädchen sie inzwischen eingeholt, wenn nicht sogar überholt haben. Peyman fragte Marie, was sie tun würde, wenn sie kein Foto bekommen würde und Marie meinte, sie wäre dann wütend auf sich, nicht alles gegeben zu haben. „Zeig uns diese Wut!“ war dann die Aufgabe und das Ergebnis? Große, zweifelnde Augen bei der Jury. Vor der Entscheidung konnte man Maries Worten entnehmen, dass sie das Foto haben wolle und es drängte sich der Eindruck eines verwöhnten kleinen Mädchens auf, das immer bekommen hat, was es haben will. Dementsprechend unehrlich klang ihr „Ich bin so froh, dass mir die Jury noch eine Chance gegeben hat!“, als sie mit dem Foto aus dem Raum kam. Es klang eher wie „Wusste ich doch, dass ich das Foto bekomme!“.

Sara, die ägyptische Schönheit, hat so ihre Problemzonen. Die hatte sie schon beim Casting und bisher auch nichts daran getan. Bei diesem Livewalk im Bikini sah man sie ihr wieder sehr deutlich an. Das Casting hatte sie vergeigt, weil sie ihr Modelbuch nicht dabei hatte, das Shooting war eher mau und die Challenge konnte sie auch nicht für sich entscheiden. Aber trotz allem ist sie eine der Kandidatinnen bei GNTM mit dem meisten Potenzial – wenn sie bereit ist, weiter an sich zu arbeiten und auch mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Und darum ist sie weiter.

Mandy und der Laufsteg – eine Liebe auf den ersten Blick und fürs Leben. Zumindest scheint es immer so, wenn man Mandy über den Catwalk schweben sieht. Sie wirkte selbstsicher im Bikini, machte ihre Posen souverän und nachdem sie den Riesenjob ergattert hatte, war eigentlich klar, dass sie sich keine Sorgen würde machen müssen. So kam es dann auch und Mandy bekam ihr Foto.

Jessica kann ihre innere Bremse nicht lösen. Man sieht ihr an, dass sie sich innerlich verweigert und schon aufgegeben hat. Auch in der letzten Woche war nicht ganz nachvollziehbar, warum die Jury sie weiter ließ, denn sie wirkte alles andere als glücklich darüber. In dieser Woche hatte sie den Job knapp verpasst, immerhin mit Ira die Challenge gewonnen, konnte sich aber dafür selbst den Titel „Schlechteste beim Shooting“ zuschreiben. Jessica wirkte lustlos beim Lauf und Heidi sagte, es scheint, als sei niemand zuhause, wenn man in ihre Augen sehe. Sie laufe wie ein Zinnsoldat und wirke abwesend.

Ira zitterte bei ihrem Lauf wie Espenlaub. Und sie hatte Recht damit. Denn beim Shooting war ihr – ob absichtlich oder nicht – herausgerutscht, dass es ihr keinen Spaß mache. Bis auf die Challenge gab es keinerlei Höhepunkte in dieser Woche, die insgesamt „schwammig“ war, wie Peyman sagte.

Gemeinsam mussten die beiden Freundinnen Ira und Jessica zur Entscheidung antreten und waren sich beide darüber im Klaren, dass es einmal soweit kommen musste. Warum sie das nicht motivieren konnte, besser sein zu wollen, ist unklar. Während Ira immer sehr erwachsen wirkt und so beim Kunden jugendliche Frische vermissen lässt, mögen die Kunden Jessi immer auf den ersten Blick, aber beim zweiten entscheiden sie sich für jemand anderen. Beide waren in dieser Woche schlecht und wussten das auch. Doch die Jury fand, Ira war schlechter. Und damit muss Jessica in der nächsten Woche allein weitermachen. Vielleicht ist das aber auch der Kick, der sie endlich dazu bringt, zu kämpfen.

Die anderen Mädchen zeigten sich erschüttert, denn Ira hatte die Gruppe immer zusammen gehalten und war ein wenig wie eine Mutter für die Kandidatinnen gewesen. Nun fehlt dieser Ruhepol und es wird sich zeigen müssen, wie die anderen ohne sie zurecht kommen.

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Diese Woche war hart, sowohl körperlich als auch seelisch. Die acht verbliebenen Kandidatinnen mussten sich als Stilikonen präsentieren, Marie war Barbie, Maria mal eben in London und alle zusammen kehrten ihr Innerstes nach außen. Und dann auch noch das: In der Entscheidung saß ein weiteres Topmodel der Jury zur Seite. Karolina Kurkova, die neben Heidi Klum eines der Victoria’s Secret Girls ist und schon längst den Status hat, den die GNTM-Kandidatinnen noch erreichen wollen. Doch Karolina kennt wie jedes „echte“ Model auch die Schattenseiten des Modellebens. Es läuft nämlich nicht immer alles so glatt und problemlos, wie es den Anschein hat. Da sind schon Models durch den Catwalk gebrochen, aus ihren Schuhen gestürzt, die Kleider haben sich verselbstständigt und mehr freigegeben als geplant war und viele andere lustige Pannen mehr. Mit einer solchen mussten die Mädchen beim Livewalk fertigwerden und mit nur einem Schuh über den Catwalk laufen.

Mandy stellte sich als Erste dieser Aufgabe und meisterte sie bravorös. Mit einem knöchellangen Traum in Blasslila schwebte sie über den Laufsteg, als würde sie immer mit nur einem Schuh laufen. Das wurde von der Jury honoriert und von Karolina gelobt. Mandy gab dann etwas verschämt zu, dass sie das zuhause geübt hätte, weil sie Karolinas Missgeschick bei der Victoria’s Secret Schau gesehen hatte. Der einzige echte Kritikpunkt in dieser Woche waren Mandys Haare, die sahen etwas plattgedrückt aus, ansonsten hat sie ein tolles Foto im Brigitte Bardot Style, das sie in ihrem Modelbook nun präsentieren kann. Bis dorthin musste sie allerdings zittern, denn Heidi teilte ihr mit, dass die Jury eine Entscheidung getroffen hätte und sie, Heidi, leider kein Foto für Mandy hätte. Bleich, aber gefasst begann sie daraufhin ihren Abschied, nur um dann zu hören, dass Peyman aber ein Foto für sie hat. Gemein!

Dann kam Sarina. Peyman sagte nach ihrem Lauf das, was viele vorher gedacht haben werden: „Ich hatte mich schon auf den einbeinigen Piraten eingestellt.“ Denn die Kleine der Gruppe schaffte es mal wieder, alle zu überraschen. Mit nur einem Schuh konnte sie plötzlich viel besser laufen als vorher mit zweien und auch wenn ihre Marilyn-Fotos etwas angestrengt aussehen, sind sie doch für eine 16-Jährige sehr sinnlich. Außerdem war Sarina in dieser Woche viel ruhiger und konzentrierter, wirkte insgesamt gelassener, offenbar hat sie sich die Worte der Jury wirklich zu Herzen genommen. Und darum darf sie ihr Foto mit nach Hause nehmen.

Jessica wusste, dass dies nicht nur nicht ihr Tag, sondern insgesamt nicht ihre Woche gewesen war. Nach ihrem Walk sagte Karolina, die sie dort zum ersten Mal überhaupt gesehen hat, dass man Jessi ansehen würde, dass sie sich nicht wohl fühlt und nur will, dass das vorbei ist. Wobei offen blieb, ob sie damit die Entscheidung oder das Projekt meint. Insgesamt macht Jessica tatsächlich den Eindruck, als hätte sie sich aufgegeben. Doch die Jury hat es nicht und so wird sie wohl auch in der nächsten Woche noch einmal ran müssen. Über diese Entscheidung konnte sich Jessica allerdings nicht so richtig freuen.

Maria kam mit einem wunderschönen blauen Kleid, das super zu ihren roten Haaren passte. Nur ihr Livewalk wirkte ein wenig, als hätte sie Zappelwasser getrunken oder schlimmeres. Es fiel ihr auch selbst auf und im Nachhinein konnte sie es nicht erklären. Heidi bestätigte ihr, dass sie im Shooting als Stilikone super war, dass sie aber lernen muss, die Angst davor zu verlieren, sich selbst anzufassen. Aber sowohl Rankin als auch Kristian Schuller als auch die Jury waren zufrieden mit ihr und so ist sie eine Runde weiter auf dem Weg zum Finale.

Maries Lobsträhne scheint endgültig abgerissen zu sein. Obwohl sie den Barbie-Job bekommen und auch sehr professionell erledigt hatte, wurde sie wieder kritisiert. Ein Topmodel wird man nicht, wenn man aalglatt und ohne Fehler ist, wenn man alles perfekt macht. Ein Topmodel bleibt im Gedächtnis, weil es Ecken und Kanten hat, an die man sich erinnern kann. Die Kunden haben schon öfter gesagt, Marie sei austauschbar. Das muss sie nun ändern, wenn sie wirklich gewinnen will. Aber ein Foto bekam sie natürlich trotzdem.

Ira war in dieser Woche ein wenig auf Sparflamme und das wusste sie auch. Im Shooting sei, so Heidi, ein winziger Funken übergesprungen, aber für den Sieg braucht es einen Großbrand. Diesen sollte sie in der nächsten Woche entfachen, denn sonst wird die Luft, die Ira nach oben bis zum Optimum noch hat, sehr dünn.

Sara fiel in dieser Woche eigentlich nur positiv auf. Erst kam sie in die engere Wahl fürs Barbie-Shooting, dann machte sie sich bei der Challenge super, das Foto als Betty Page war einfach nur der Hammer (O-Ton Jury). Bei der Entscheidung jedoch ließ Heidi sie zappeln. In der vergangenen Woche hätte sie grundlos geweint, aber diese Woche gebe es Grund für Tränen, sagte sie. Und da glitzerte es auch schon in Saras Augen. „Freudentränen!“

Die Letzte beim Walk und Erste bei der Entscheidung war Larissa. Sie trug ein wunderschönes schwarzes Abendkleid, das ihr auch super stand, in dem sie sich aber sichtlich unwohl fühlte. Ihr Walk war eine reine Katastrophe, denn Larissa versuchte, nun besonders weiblich zu laufen und schoss dabei weit über das Ziel hinaus. „Das sah aus wie Skateboardfahren“, war Peymans Kommentar dazu. Auch beim Shooting hatte sich Larissa wieder schwierig angestellt und zusammengenommen mit all ihren Wehwehchen und Diventrips, den Zickereien und Extrawürsten der letzten Wochen war an dieser Stelle Schluss für sie. Austria’s next Topmodel wird nicht Germany’s next Topmodel. Aber Larissa wäre nicht Larissa, wenn sie nicht noch am Schluss einen draufsetzen würde: „Davon will ich aber eine Kopie!“ Heidi: „Von dem Foto? Larissa, es gibt kein Foto heißt, es gibt kein Foto!“
Wieder draußen bei den anderen Mädchen machte sie bewusst auf cool, ließ sich nichts anmerken, aber mit der Bemerkung: „Jetzt sagt wenigstens, dass ihr mich vermissen werdet!“ zerstörte sie diesen Eindruck ganz schnell wieder. Und mal ehrlich: Wer wird sie wirklich vermissen?

Nächste Woche geht es für die sieben Geißlein nach Hawaii. Mal sehen, was sie dort erwartet. Und wer bis dahin nicht genug von Heidi bekommen kann, sollte am Samstag um 14.35 Uhr Pro7 einschalten. Dann tritt sie in einer Gastrolle in der Kultcomedy „How I Met Your Mother“ auf.

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Bar Rafaeli, ein Name „wie Musik in meinen Ohren. Und Augen.“ Sagte Peyman. Er scheint ein echter Fan der Freundin von Leonardo di Caprio zu sein. Das iraelische Topmodel war aber nicht wegen Peyman gekommen, sondern um die Jury bei ihrer Entscheidung zu unterstützen und den Kandidatinnen vorher ein paar Tipps zu geben, wie sie sich auf dem Laufsteg besser präsentieren können. Sie hatte nicht bei vielen etwas auszusetzen, konnte aber der einen oder anderen noch einen Rat auf den Weg geben. Sarina hätte ihr besser zugehört und nicht ständig an Leo gedacht, den Bar ihrer Meinung nach hätte mitbringen sollen.

Für den Livewalk standen Outfits bereit, die man am besten mit „schön bunt“ beschreiben kann. Luftige Babydolls und Sommerkleidchen in knalligen Farben. Nur Ira hatte sich für ein knielanges Etuikleid in schwarz, weiß und grau entschieden.

Die Erste, die sich der Kritik stellen musste, war Maria. Sie bekam eine gute Ladung Lob ab. Sie könne gut zuhören und sei sehr professionell. Und jetzt könne sie gehen. Sie bräuchte sie Entscheidung nicht mehr abzuwarten. Maria war sichtlich geschockt, akzeptierte aber die Entscheidung und wollte sich gerade bei allen bedanken, als Heidi sie fragte: „Erinnerst du dich an Rankin? Und daran, was er gesagt hat?“ Nach dem Shooting mit dem Starfotografen hatte dieser nämlich geäußert, dass er Maria buchen würde. Und genau das hatte er nun getan. Die Eile der Jury, Maria los zu werden, hatte ihre Ursache darin, dass Maria ihren Flieger nach London bekommen musste.

Jessica musste zum ersten Mal seit Wochen nicht wirklich um ihr Weiterkommen bangen. Sie hatte ihren ersten Job ergattert, war bei der Challenge die Erste, die auftrat und folgerichtig die Erste, die mit einem Foto den Raum verließ.

Mandy konnte zwar ihren New Yorker Erfolg nicht wiederholen, bekam aber dennoch von Peyman ein „BINGO“ und von Heidi ein Foto.

Marie hörte nun bereits zum dritten Mal in Folge harte Kritik. Sie ist zu nett, zu brav, das Mädchen von nebenan. Trotzdem bekam sie ihr Foto und ihre DVD mit dem Spot.

Sara ist zwar auf dem Laufsteg eine der Besten, bei Kundenkontakt steht sie sich aber mit ihrem Perfektionismus häufig selbst im Weg. Daher traut sie sich oft nicht, aus sich heraus zu kommen und wirkt immer süß und nett und lieb. In den folgenden Wochen wird sie auch andere Facetten zeigen müssen, wenn sie eine Chance auf die Top 3 haben will.

Ira zeigte zwar beim Dreh nicht die „geschmeidigsten“ Bewegungen, wie Heidi sagte, dafür versuchte sie dort aber auch nicht, beim Rocken immer noch an ihr Gesicht zu denken. So wirkte sie viel natürlicher und unverkrampfter als viele andere, bemerkte Bar Rafaeli. Die Jury war sich einig: Ira hat noch viel Luft nach oben – und das will sie sehen!

Was soll man über Larissa sagen in dieser Woche? Nachdem sie in der vergangenen Woche erstaunlich ruhig war, trat sie diese Woche zurück ins Rampenlicht. Hatte ihr die Challenge noch zugesagt, tat es der Dreh offenbar nicht mehr und sie war wieder leidend. Wie schon beim Cheerleading und beim Poledancing. Trotzdem wirkt sie bei den Livewalks immer sehr selbstsicher, aber selbst Bar, die sie zum ersten Mal erlebte, fiel auf, dass Larissa übertrieben wirkt. Auch der Vorwurf, dass sie sehr maskulin wirkt, ist nicht neu und kam in dieser Entscheidung nicht zum ersten Mal. Sie bekam ihr Foto trotzdem. Und wie es Larissas Art ist, plapperte sie wieder brav nach, was die jury ihr ans Herz gelegt hatte und behauptete sogar, dass in ihr eine Diva stecken würde. Wir werden sehen.

Katrina hatte schon beim Dreh den Eindruck gemacht, als wäre sie lieber woanders und das bemerkte auch Bar Rafaeli. Nach dem Livewalk stand sie mit verschränkten Armen vor der Jury und sah verloren und traurig aus. Und dementsprechend fiel auch die Kritik aus: Sie sei energielos, negativ, unbeholfen, ohne Anmut und lächelt nie. Peyman brachte es auf den Punkt: „Wir haben immer weniger das Gefühl, dass du es schaffen kannst.“ Und der Zuschauer dürfte inzwischen immer mehr das Gefühl haben, dass Katrina es gar nicht schaffen will. Jedes Shooting ist zu hart, zu kalt, zu anstrengend. Irgendwas tut immer weh.

Sarina hätte wie gesagt Bar besser zuhören und zuschauen sollen, statt von Leonardo di Caprio zu träumen. Denn bei ihrem Livewalk zeigten sich wieder die gleichen alten Fehler wie schon am Anfang der Staffel. Es ist aber auch nicht so einfach, sich gleichzeitig auf den rechten und den linken Fuß zu konzentrieren und dann noch auf die Bewegung, die koordiniert werden muss. So lief sie wieder wie eine Bäuerin im feinen Stoff, die eben noch die Resi gemolken hat, über den Laufsteg. Zwar hänge sie sich immer bis 150 Prozent in die Aufgabe, aber sie höre nie genau zu. Klingt gemein? Frage Heidi: „Welches Produkt sollte mit dem Spot verkauft werden?“ Sarina: „Die Gitarre?“ Zur Erinnerung: es ging um die Unterwäsche.

Katrina und Sarina mussten gemeinsam zur Entscheidung antreten und es war von vornherein klar, dass mindestens eine von ihnen gehen würde müssen. Sie haben mehr gemeinsam, als ihnen lieb sein sollte: die fehlende positive Energie, die fehlende Zielstrebigkeit und die fehlenden Jobs, um nur einiges zu nennen. Doch die Jury war auch der Meinung, dass es Katrina darüber hinaus an Talent fehlt. Und das ist ein Ausschlusskriterium. Darum ist Katrinas Traum von der Karriere an dieser Stelle vorbei. Sie nahm es gefasst auf. Zwar kullerten ein paar Tränen, doch das war wohl mehr Erleichterung. Jedenfalls spielte sie erst einmal ein wenig abwesend mit ihren Haaren.

Und wieder geht die Woche mit einer verständlichen und einigen unverständlichen Entscheidungen zu Ende. Für Katrina ist es sicher die beste Entscheidung, nach Hause geschickt zu werden, sie wirkte nicht sehr glücklich, hing aber drin und kam nicht mehr aus der Sache raus. Aber auch Sarina scheint nicht mehr ganz so fröhlich und unbefangen wie am Anfang. Und Larissa? Wie gesagt, wir werden sehen.

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New York, FashionWeek 2009. Zehn Mädchen aus Deutschland sind in die große Stadt gekommen, um die Modewelt das Fürchten zu lehren. Zehn Mädchen? Am Ende der Woche waren es nur noch neun. Doch bevor die Entscheidung fiel, hagelte es mal wieder Kritik.

Beim dieswöchigen Livewalk sollten die GNTM-Kandidatinnen in die Rolle eines Vamps schlüpfen und sich der Jury mit starkem Make-Up und wildem Haar präsentieren. Präsentieren, nicht reinlatschen oder den Laufsteg langschlendern. Außer Sara gelang es keiner, den Vamp überzeugend zu spielen. Hinge die Entscheidung nur am Livewalk, wäre die Staffel wohl längst vorbei.

Doch es hängt eben an der ganzen Woche, und nach dieser Woche hatte eine nichts zu befürchten: Mandy. Sie ist die Überraschung der Staffel. Bisher war sie ja eher ruhig und fiel mehr durch das Chaos auf, das sie überall hinterlässt. Jetzt machte sie aber einen gewaltigen Satz nach vorn und bekam bei zwei Castings zwei Jobs. Die anderen Mädchen hatten sie wohl bisher nicht auf dem Plan, doch nun sollten sie besser umdenken.

Sarina, der süße Tollpatsch, bekam auch ihr Foto mit in die nächste Runde. Denn immer dann, wenn einem das kindische Getue und ihr ewiger Welpenblick auf die Nerven geht, überrascht sie mit tollen Posen beim Shooting. Nur das Laufen muss sie noch üben…

Auch, wenn Sara beim Livewalk unbestritten die Beste war und auch bei Charlotte Sparre einen Superjob erledigte, musste sie Kritik wegen ihres sehr unprofessionellen Verhaltens beim Pole Dance Training einstecken. Doch sie ist weiter.

Marie bekam zum zweiten Mal in Folge Kritik zu hören. Weder beim Shooting noch auf dem Catwalk konnte sie überzeugen. So wurde die Luft diese Woche für sie etwas dünn, aber sie ist weiter.

Larissa kam überraschend ohne jeglichen ausgestrahlten Kommentar der Jury weiter.

Maria konnte in dieser Woche die Erwartungen der Jury nicht erfüllen und bangte um ihr Weiterkommen. Doch der Bonus aus den vergangenen Wochen war größer als die aktuelle Enttäuschung und Maria ist weiter.

Selbst Jessica, die fest davon ausgegangen war, dass dies ihre letzte Woche bei GNTM sein würde und die auch den Eindruck machte, als sei ihr das ganz recht, bekam ihr Foto von Heidi. Peyman warnte sie jedoch davor, sich im Mittelmaß einzurichten.

Ira, die Challengegewinnerin, legte zwar ein tolles Shooting hin, konnte aber wieder einmal keinen Kunden von sich überzeugen. Trotzdem setzt die Jury weiterhin Vertrauen in sie.

Katrina, das ewige Sorgenkind. Seit Wochen zickt sie rum, bricht Shootings ab, gibt die Diva. Sie wirkt oft gelangweilt und ihr Gesicht sieht auf Fotos immer gleich aus: hübsch, aber langweilig. Sie bekam zwar ihr Foto und damit das Ticket für die nächste Runde, doch wie lange wird das noch gut gehen?

Eine weitere ewige Wackelkandidatin ist Stefanie. Immer wieder bekam sie Komplimente für ihren tollen Körper. Doch diesmal sagte ihr Heidi auch, dass sie immer versuchen würde, Steffi auf Bildern ins Gesicht zu schauen, jedoch immer an ihren Beinen hängenbleiben würde. Weil die aufregender sind als ihr Ausdruck. An diesem Punkt hakt es seit Wochen bei Steffi und es entwickelt sich nichts. Darum entschied die Jury, Steffi nicht weiterkommen zu lassen.

Diese nahm ihren Rausschmiss überraschend gelassen. Eigentlich wirkte sie, als würde sie es gar nicht realisieren. Dazu passend ihr Schluss-Statement: „Ich bekomm doch immer Lob für meine Figur, warum schmeißen die mich dann raus?“. Man könnte jetzt gehässig werden. Werden wir aber nicht.

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Nach einer anstrengenden Woche und in Erwartung einer neuen Entscheidung nutzten die GNTM-Kandidatinnen den letzten Abend in Miami zur Erholung. Ein wenig Abhängen am Strand, ein wenig Sightseeing und die Gewinnerinnen der Challenge, Ira und Sara gingen mit den Cheerleadern der Miami Dolphins lecker essen.

Doch die Entscheidung ließ sich nicht aufhalten und vor sie hat Heidi Klum den Livewalk gesetzt. Dieses Mal mussten die Mädchen in knappen, sportlichen Outfits auftreten. Besondere Schwierigkeit am Ende des Laufstegs: eine rotierende Scheibe, auf der die Mädchen posen mussten UND das Gleichgewicht halten.

Als erste durfte sich Stefanie dieser Herausforderung stellen. Sie wirkte sehr wackelig und musste auch in dieser Woche harte Kritik einstecken. Peyman begrüßte sie mit den Worten: „Stefanie. Die ewige Zweite.“ Rolf fand sie zu mittelmäßig und sagte ihr, dass ihre Schönheit allein nicht ausreichen wird. Bei der Entscheidung fand sie selbst ihr Foto nicht schön, das sie dann aber doch mitnehmen durfte.

Sarina hatte auch hier wieder Probleme mit ihrer Körperbeherrschung. Sie fiel fast von der Drehscheibe. Petra Winter, Stellvertretende Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan, meinte hinterher, dass Sarina den Eindruck machte, sie würde das alles nicht ernst nehmen. Sie würde sich zu sehr auf ihren Welpencharme verlassen. Auch Heidi sagte ihr, dass sie sich endlich besser unter Kontrolle bringen muss. Und obwohl sie dies als großes Problem bezeichnete, bekam Sarina ihr Foto mit nach Hause. Denn Probleme sind dafür da, um gelöst zu werden.

Maria war neben Sara die Einzige, die auf der Drehscheibe sicher stand. Und poste. Peymans Kommentar: „Finale, ohoh!“ Nach diesem Urteil und ihrem Shooting für Apollo war ihr Weiterkommen keine Überraschung.

Peymans Kommentar zu Jessica fiel nicht so positiv aus. „Wenn du lächelst, geht die Sonne auf, aber bei Castings bist du eher eine Sonnenfinsternis.“ Doch die Jury möchte sie weiter leuchten sehen. Es ist ihr zu wünschen, dass sie nicht an ihren mangelnden Englischkenntnissen scheitert.

Marie musste auch diese Woche wieder Kritik ertragen, denn beim Casting für Apollo konnte sie nicht überzeugen. Sie wirkte verspannt, vor allem im Gesicht um den Mund herum. Die Entscheidung leitete Heidi ein mit der Äußerung, dass Marie in dieser Woche farblos gewirkt habe und die Jury Angst hätte, sie wäre am Ende ihrer Entwicklung angekommen. In der nächsten Woche müsse sie mehr zeigen.

Larissa bekam wieder Kritik. Peyman meinte, die Überschrift für die vergangene Woche mit Larissa sei „Im Sog der Tiefe“ und sorgte sich, ob sie über das Tief nach dem Cheerleadertraining hinweg sein. Rolf merkte erneut an, dass sie sehr unnatürlich und verbissen wirkt und doch einfach ihr Leben, das einer 16-Jährigen leben soll.

Katrina bekam die Frage gestellt: „Warum bist du hier?“ Auch diesmal wurde wieder ihre fehlende Motivation und Emotion bemängelt. Zusammen mit Larissa musste sie sich der Entscheidung stellen. Und obwohl beide Mädchen Wackelkandidatinnen sind, sind sie eine Runde weiter. Zur Begründung bei Katrina sagte Heidi, dass sie zum ersten Mal den Willen bei ihr gesehen hätte.

Sara und Mandy sind ebenfalls weiter, genauso wie Ira. Beim Durchzählen dürfte nun dem geneigten Leser auffallen, dass etwas nicht stimmen kann. Denn alle Mädchen, die am Anfang der Folge dabei waren, sind es auch noch am Ende. Und das ist auch so gewollt. Die Jury entschied sich in dieser Woche, alle Kandidatinnen mit zu nehmen.

Was das wohl für die kommende Woche bedeutet?