Germany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenJessicaJessica MotzkusMandyMandy BorkMariaMaria BeckmannMarieMarie NasemannSaraSara NuruSarinaSarina Nowak

In den Challenges mussten die sechs noch vorhandenen Kandidatinnen von GNTM ja schön des öfteren Mut und Kraft beweisen. Aber so etwas, wie in dieser Woche gabs wohl noch nie: Artistik am Heißluftballon. Also eigentlich war es ein Heliumballon, der an Seilen auf bis zu 20 Meter heraufgelassen wurde und an dem unten statt des Korbes eine Konstruktion hing, die einem daran hängenden Menschen artistische Einlagen ermöglichte. Ausgedacht hat sich dieses System Jochen Schweizer und eine seiner Mitarbeiterinnen führte vor, wie es geht.

Eigentlich ganz einfach: hautengen Catsuit an, befestigen lassen und quasi freischwebend nach oben gleiten, dabei ein paar Überschläge und Akrobat schön und einen möglichst guten Eindruck machen. Nun machte das die Assistentin offensichtlich nicht zum ersten Mal, unsere Mädchen aber schon. Jessica traute sich als Erste, im knallroten Catsuit mit knallrotem Lippenstift. Und kurz, bevor es losging, teilte Heidi mit: Es geht nicht nur um Spaß, hier werden Fotos gemacht. Na wie gut, dass der Druck damit weniger wurde. Jessi schlug sich gar nicht schlecht als Artistin, aber Peyman brüllte immer mit dem Megaphon: „Laaaangweilig!“ Marie, ehemals Topfavoritin auf den Sieg, bewies einmal mehr, dass sie es mit Koordination nicht so hat. Sie sah eher aus wie ein nasser Sack und mühte sich ziemlich ab.

Maria liefert eine solide, aber nicht herausragende Leistung ab. Aber dafür, dass sie unter extremer Höhenangst leidet – Hut ab! Sarina, die ja eher für ihre Tollpatschigkeit bekannt ist, war überraschend gut. Wenn man sich daran erinnert, wie sie beim Fliegen in Hollywood rumgeeiert ist, war das eine Spitzenleistung am Ballon. Als Mandy oben war, dachten alle, es könnte nicht besser werden. Doch dann kam Sara als Letzte, die alle anderen gesehen hatte und sich massiv unter Druck setzte. Dabei war das gar nicht nötig, einen Überschlag nach dem anderen machte sie, als hätte sie es jahrelang geübt.

Damit gewann Sara die Challenge. Der Preis: eine schicke Uhr im Wert von 2600 Euro. Sara war happy und nun waren die Nörgler dran: Rolf und Peyman mussten auch rauf. Und stellten fest, dass sie es überhaupt nicht besser können und dass ihre Anweisungen von unten etwas hochnäsig gewesen waren. Hochmut kommt eben vor dem Fall…

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenIraIra MeindlJessicaJessica MotzkusMandyMandy BorkMariaMaria BeckmannMarieMarie NasemannSaraSara NuruSarinaSarina Nowak

Sieben ist die Zahl der Märchen: die sieben Zwerge, die sieben Geißlein, die sieben Raben. Auch in der Bibel spielt die Sieben eine Rolle: die sieben Plagen beispielsweise oder die sieben Weltwunder. Und Germany’s Next Topmodel stand in dieser Woche auch unter dem Zeichen der Sieben. Sieben Kandidatinnen sind noch übrig. Und eine muss am Ende gehen.

Zu den Aufgaben, die die Jury-Entscheidung beeinflussen, gehören auch immer die Challenges. Auf Hawaii ließ man die Mädchen in der Natur frei und gab ihnen eine Kamera mit. Da Mandy bei ihrem Werbedreh für MEXX war, ging die Gruppenzahl auf. In Zweiergruppen sollten sie sich als starke Frauen erweisen und dabei gegenseitig fotografieren. Stark, nicht sexy oder tarzanlike. Während Maria und Sara am Strand blieben und nach einigen Tipps von Rolf und Peyman mehr aus sich herausholen konnten als nur Räkeln im Wasser, gingen Sarina und Marie in den Wald. Tief. Sehr tief. Um sie herum nur Urwald und üppiges Grün. Dort verwilderten sie zusehends, rissen sich die Strumpfhosen kaputt und malten sich Striche ins Gesicht. Sarina sprang mit Urschrei von einem umgekippten Baum und Marie…nun Marie versuchte zumindest, wild auszusehen. Das Problem war nur, dass es nicht um wilde Frauen, sondern um starke Frauen ging. Thema verfehlt, setzen, Sechs.

Das Thema nicht ganz verfehlt hatten als Einzige Jessica und Ira. Sie posierten an einer Felskante, an der auch immer wieder wegen des starken Windes Wellen brachen und die beiden mit Wasser bespritzten. Das fand wiederum die Kamera irgendwann nicht mehr so lustig und spielte nicht mehr mit. Glücklicherweise waren wenigstens die Fotos auf der Speicherkarte nicht verloren und so konnten Ira und Jessi die Challenge als Team für sich entscheiden. Ihr Gewinn war ein Trip aufs Meer, bei dem sie erst Buckelwale aus der Nähe sahen und dann mit wilden Delphinen schwimmen konnten. Ira fand es zu Recht „atemberaubend“ und zog am Ende des Tages das Fazit: „Ich hab sogar einen Delphin scheißen sehen, da fühlt man sich wirklich mittendrin.“ Wer wollte dem etwas hinzufügen?

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009SaraSarina

Das Leben einer Kandidatin von Germany’s Next Topmodel ist wahrlich kein Zuckerschlecken und bei weitem nicht immer zum Lachen. Darum versucht die Jury immer wieder, Phasen einzubauen, die die Stimmung der Mädchen ein wenig auflockern können. In dieser Woche verbanden sie dies mit einer Challenge, die Jury-Mitglied Rolf eindrucksvoll einleitete. Verziert mit zwei wirklich hässlichen Pickeln auf der Wange und richtig großen Zähnen erzählte er den Mädchen, worum es geht. Auch sie sollten sich solche Attribute zulegen und dann vor der Jury auftreten, als kämen sie zu einem Casting. Die nennen wir es einmal Unzulänglichkeiten sollten sie ignorieren beziehungsweise einen Vorteil daraus bauen können. Jessica fand dann noch die dicke Nase von Peyman zum Lachen, diese war aber leider seine echte. Und dass Peyman schlecht über sich selbst lachen kann, hat er ja in der vergangenen Woche schon bewiesen…

Eigentlich schlugen sich alle Mädchen ganz gut, egal, ob sie sich nun für die Zähne, eine falsche Nase oder für den Pickel entschieden hatten. Zwei der Kandidatinnen stachen jedoch besonders heraus: Sara und Sarina. Sara kam mit wirklich großen, gelben und schiefen Zähnen herein und antwortete auf die Frage, ob sie denn mit sich zufrieden sei: „Schon. Ich werde oft darauf angesprochen, dass ich Charakterzähne habe!“ Chapeau! Sarina allerdings konnte dies noch toppen. Sie sah aus wie Miss Piggy und benahm sich wie ein Modelprofi. „In meiner Familie haben alle das Glück, so eine schöne Nase zu haben.“ Das brachte ihr den Sieg der Challenge und damit ein Videotelefonat mit ihrer Familie, die sie nun schon seit knapp zwei Monaten nicht mehr gesehen hat. Sarina konnte es nicht fassen: „Ich hab gewonnen? Ich hab doch gar nichts gemacht?“ Doch besonders Peyman sah das anders: „Vor allem hat sie sich auf eine ganz neue Art präsentiert: sehr gelassen, ruhig und konzentriert. Alles Attribute, die wir bisher nicht von ihr kannten.“

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenIraJessicaKatharinaLarissaMandyMariaMarieSaraSarina

Die „Abwrackprämie“ ist in aller Munde, aber wenn es eine „Abspackprämie“ gäbe, würde sie Sarina gebühren. Sie schuf das Wort der Woche: abspacken. Ist nun jemand, der abspackt, ein Spacko? Oder was bedeutet „abspacken“? Die Antwort ist relativ simpel: In Sarinas Welt ist es das Wort für „ausflippen“ oder „abrocken“.

Doch wie kam es zu dieser Wortschöpfung, die sich dann durch die gesamte Woche zog wie ein roter Faden? Die neun Kandidatinnen von GNTM bekamen jeweils drei Minuten im „Groundlings Theatre“ in Los Angeles. Was klingt wie ein Untergrundtheater für Trolle und Hobbits ist eine Starschmiede erster Güte. Schon Colin Farrell und Ben Stiller standen hier auf der Bühne und die berühmten drei Minuten Bühnenzeit sind so gut wie unbezahlbar. Die Neun bekamen die Chance, ihre Zeit mit Dingen zu füllen, die sie für sehenswert halten. Es geht hier um Improvisation und Spiel mit dem Publikum, interaktives Theater ebenso wie klassische Vorführakte oder Tanz.

Soweit, so gut. Jetzt war aber das Problem, dass die Mädchen das nicht als Geschenk bekamen, sondern als Challenge. Ihre Aufgabe war, das Publikum so gut wie eben möglich zu unterhalten, sich ein eigenes Programm auszudenken und dieses in Eigenregie auf die Bretter zu bringen, die die Welt bedeuten. Durch das Programm führen sollte ein Host, das ist in Amerika so. Nicht einfach ein Moderator, betonte Peyman, denn das könne ja jeder, sondern eine Entertainerin. Und dafür erkor er ausgerechnet Ira. Diejenige, die er beim Casting noch aussortieren wollte, weil sie ihn durch die Blume kritisiert hatte.

Im Gegensatz zu Peyman zeigte Ira jedoch Professionalität (wie auch beim Casting schon) und erledigte diesen Job mit links und das super. Das Programm war sogar recht abwechslungsreich. Der Reigen wurde von Jessica eröffnet, die zuerst eine flotte HipHop-Sohle auf Parkett legte und dann einen männlichen Zuschauer mit ihren Bauchtanzkünsten becircte. Zwei komplett verschiedene Stile und ein Kostümwechsel in drei Minuten – Respekt! Maria und Sara tanzten ebenfalls, in sehr verschiedenen, aber heißen Outfits.

Katrina hatte wie immer was zu meckern und zu maulen. Ihre Aufgabe für drei Minuten waren Tierimitationen. Die Zuschauer sollten ihr Tiere zurufen und sie sollte sie verkörpern. Blöd nur, wenn das Englisch nicht ausreicht, um einen „Cheetah“ als Geparden zu erkennen. Cool aber, wenn man wie Katrina die Idee hat, den Zurufer auf die Bühne zu holen, damit er zeigt, was ein Cheetah ist!

Und dann kam Sarina und spackte ab. Anders hätte man das, was sie dort auf der Bühne ablieferte, nicht nennen können. Sie begann mit etwas, das wohl Jonglieren sein sollte um dann wie von der Tarantel gestochen über die Bühne zu hopsen, Räder zu schlagen und die Hüften kreisen zu lassen. Ein wenig schlich sich der Eindruck ein, dass sie viel aufgestaute Energie ablassen musste.

Marie spielte ein Mädchen, das ihrem Freund am Telefon gesteht, dass sie ihn auf einer Party nach ein paar Bier zuviel betrogen hat. Als er auflegt, fängt sie an zu singen. Eigentlich ist L. A. ja eher für Filme berühmt und nicht für Musicals, aber Disney verwischt diese Grenzen auch ständig, warum dann nicht auch Marie?

Mandy kam mit ihrem Freund Harry auf die Bühne: Ein Totenschädel mit Hut. Und sie schlug sich mit ihrem Stand-up-Comedy-Act recht wacker. Jedoch nicht so gut wie Larissa. Ausgerechnet Larissa, die einzige, die sich angeblich überhaupt nicht vorbereitet hatte, brachte das Publikum zum „Abspacken“. Die Menge tobte und schlug sich auf die Schenkel. Ob es jetzt ihre Schauspielerei war oder ihr grottenschlechtes Englisch – es reichte für den Sieg der Challenge. Diese Entscheidung traf das Publikum mit seinem Applaus. Als Belohnung durfte sich Larissa eine Lederjacke des Labels „Jared by Knights“ aussuchen – dass die Belohnungen so zufällig oft genau den Charakteren der Gewinnerinnen entsprechen…

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenIraKatharinaLarissaMarieSara

Nochmal zur Erinnerung, die GNTM-Kandidatinnen befanden sich in dieser Woche in New York. New York ist hip, ist fit, ist immer in und angesagt. Die angesagte New Yorkerin hält sich fit. Aber Joggen im Central Park war gestern. Das kann ja jeder. Nein, in einem Land, das die Treppen abgeschafft hat, um den Stepper als Sportgerät einzuführen, in dem jeder Schritt mit dem Auto abgefahren wird, um dann auf Laufbändern zu laufen, in so einem Land entsteht jeden Tag irgendwo ein neuer Fitnesstrend. Wie das Pole Dancing. Klingt toll, ist aber nichts anderes, als das laszive Räkeln an der Art von Stange, die man sonst eher in zwielichtigen Etablissements wie Stripclubs findet. Inzwischen kann jede Hausfrau in Amerika zur Stangentänzerin werden, denn das ist der neuste Schrei der Fitnessszene.

Und darum sollten die Kandiatinnen von GNTM 2009 auch mal an die Stange. Natürlich unter professioneller Anleitung der aktuellen US-Meisterin – ja, es gibt sogar Meisterschaften im Räkeln. Und wie es so ist: wenn keiner offiziell eine Challenge ankündigt, wird sie nicht ernst genommen. Manche Mädchen fanden es gar billig, sich so präsentieren zu sollen. Denn Heidi teilte ihnen mit, dass im nächsten Fotoshoot diese Stange eine entscheidende Rolle spielen würde. Sara nahm es gleich gar nicht ernst und lachte sich kaputt, Katrina hatte mal wieder keine Lust und wie immer was zu meckern. Marie hing wie ein nasser Sack an der Stange. Wahrscheinlich hatte sie hier schon im Schulsport ihre Defizite. Larissa hatte ausnahmsweise mal nichts zu mokieren und war auch sonst in dieser Woche sehr zurückhaltend. Was sie wohl im Schilde führt? Will sie etwa gewinnen?

Doch die meisten hatten ihren Spaß – im positiven Sinne – und gaben sich Mühe. Als alles fast schon vorbei war, verkündete Heidi, dass dies die Challenge der Woche ist und ein Gewinn lockt. Da war Sara dann etwas kleinlauter und bereute ihr Verhalten. Pech gehabt, denn so gewann Ira die Challenge und durfte mit Heidi auf eine Fashionshow gehen. Vorher machten sich die beiden zusammen fertig – wie Freundinnen am Samstag abend vor dem Ausgehen. Nur mit dem Unterschied, dass sie hier ein Heer von Stylisten um sich hatten. Wenn Ira es jetzt noch schafft, ein paar Jobs an Land zu ziehen, kann sie sich an diese Form der Vorbereitung wohl gewöhnen.

Germany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenIraLarissaSaraSarina

Die dieswöchige Challenge war für einige der Kandatinnen von GNTM eine echte Herausforderung: Aufgabe war es dieses Mal, zusammen mit den Original Cheerleadern der Miami Dolphins American Football Mannschaft eine Choreographie einzustudieren. Das klingt machbar und so machten sich auch alle – außer Larissa, die ja leidend war – mit mehr oder weniger Eifer an die Sache.

Hier zeigte sich wieder einmal schön, wer sich gut unter Kontrolle hat, wer Rhythmusgefühl im Blut hat und wer es überhaupt nicht drauf hat. Und wie immer, wenn es um Körperbeherrschung geht, war Sarina eine optische Katastrophe. Sie war unkoordiniert und fiel damit auf. Negativ.

Im Gegensatz dazu war Iras Fazit: „Wenn es mit dem Modeln nicht klappt, werde ich Cheerleader bei den Miami Dolphins!“ Nach dem Training und als sie dachten, sie hätten das Schlimmste hinter sich, bekamen die Mädchen die frohe Botschaft von der Jury: Sie sollten am nächsten Abend in der Roadshow der Miami Dolphins auftreten. Doch nicht etwa zusammen mit den Profis, hinter denen man sich unter Umständen ja noch verstecken könnte. Nein. Sie sollten ein eigenes Team sein und als solches die Show rocken. In Anbetracht der Trainingsergebnisse hielt sich die Begeisterung eher in Grenzen.

Doch es kam noch schlimmer. Kurz nach der Rückkehr ins Hotel kam die Nachricht, dass ein Brillenhersteller auf der Suche nach einem Gesicht für seine nächste Kampagne sei und dass er eine aus den Reihen der GNTM-Kandidatinnen wählen wolle. Allerdings wollte er nur aus acht Mädchen aussuchen, nicht unter den noch vorhandenen zehn. Das bedeutete zum Einen, dass die Mädchen zwei auswählen mussten, die zuhause bleiben sollten und zum anderen, dass es am Tag des Auftritts in der Roadshow kaum Gelegenheit zum Üben geben würde.

Dementsprechend litten alle unter massivem Lampenfieber. Außer Larissa. Die litt auch unter schlimmen Schmerzen. Allerdings hatte sie „nur für das Team“ Schmerztabletten genommen und trat heldenhaft trotzdem auf. Und hatte dann gleich wieder Grund zum Jammern, weil sich doch tatsächlich keines der Mädchen bei ihr dafür bedankte.

Der Auftritt war erwartungsgemäß eher zum Abgewöhnen. Nur wenige hatten die Choreographie halbwegs drauf, die anderen stolperten mehr oder weniger unkoordiniert über die Bühne und alle waren froh, als es vorbei war. Das Urteil der Mädchen über ihr Debüt als Tanzgruppe war sehr selbstkritisch: von „übel“ und „grottenschlecht“ bis hin zu „katastrophal“ und „echt peinlich“ reichten die Einschätzungen.

Trotz allem gab es zwei, die aus der Masse herausstachen: Ira und Sara, die dann auch die Challenge für sich entschieden. Sie durften mit den Cheerleadern in ein angesagtes Restaurant in Miami essen gehen. Die Jury erwähnt Larissa positiv, denn sie hätte sich ja trotz Krankheit auf die Bühne gequält. Für den Sieg reichte dies offenbar jedoch nicht.

AlineGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenLarissaMandyMarieSarina

Für die dieswöchige Challenge wurden die Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel in die Universal Studios in Hollywood gebracht, ohne zu ahnen, was sie erwarten würde. Und es wurde erwartet, dass sie abheben: Indoor Sky Diving heißt der Trendsport, der Körperbeherrschung ebenso verlangt wie das Loslassenkönnen. Hier sollte sich zeigen, wer seinen Körper unter Kontrolle hat und wer nicht.

Larissas erster Kommentar: „Ich will nicht mit 16 Jahren an einem Genickbruch sterben…“ Ira war die Erste die es ausprobieren durfte und fand es toll. Larissa überwand ihre Angst vor dem Tod und…schwamm in der Luft. Hinterher meinte sie, dass das Lästern der anderen überflüssig gewesen sei, da sie sich nicht selbst gesehen hätten.

Sie war nicht die einzige, die im Windkanal nicht so toll aussah. Auch Sarina wirkte eher tollpatschig – wie immer. Maria – man erinnere sich, sie leidet unter Höhenangst – hatte einen Höllenspaß und fand es „supergeil“. Mandy hatte ebenfalls einen Riesenspaß und wollte gleich nochmal. Tamara flog wie der Teufel und Aline, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Das brachte ihr dann auch den Sieg dieser Challenge ein. Sie durfte zusammen mit zwei Mädchen ihrer Wahl eine Studio Tour durch die Universal Studios machen. Ihre Wahl fiel auf  Katrina und Tamara und zusammen erlebten sie einen tollen Tag, der sich „anfühlte wie Urlaub“.

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenKatharinaLarissaMariaSarinaTessa

Nach den aufregenden Stunden in der Mall ging es für die Mädchen am nächsten Morgen zum nächsten Termin: einem echten Casting bei Anja Gockel, einer Modedesignerin, deren Kreationen auch in Königshäusern getragen werden. Sie suchte nach einem Modell mit Charakter, Ausstrahlung, Sexappeal, Extravaganz – und Intelligenz.

Katrina war es nicht, sie gab sich sehr zurückhaltend und schüchtern. Tamara hatte sich noch nicht an ihre raspelkurzen dunklen Haaren gewöhnt – sie war fast noch ruhiger als Katrina. Sarina meinte gleich, dass sie Angst hätte, sich zu blamieren. Was sie dann auch prompt tat: Auch die Frage „Was ist eine Muse für den Maler?“ fragte sie: „Was ist eine Muse?“

Die Gewinnerinnen hier waren: Maria, Larissa und Sara. Tessa hat leider nicht gewonnen. Hätte sie aber bestimmt, wenn sie nicht unter Tränen ins Krankenhaus hätte gehen müssen, weil ihr der Arm so weh tat…

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenIraMariaSarinaTessa

Nach dem Shooting auf der schwingenden Leiter gabs eine Überrschung für die GNTM-Kandidatinnen: Ein  neues Domizil. Heidi kündigte an, dass es noch nicht ganz topmodel-stylig wäre, aber immerhin… Nun, es handelte sich um die Villa der Kandidatinnen aus der letzten Staffel. Immerhin befindet die sich in den Hollywood Hills und ist mit so schönen Annhemlichkeiten ausgestattet wie einem Pool, den die Mädchen auch gleich testeten.

Am nächsten Morgen gabs die nächste Überraschung: Stylist Boris Entrup kam  in die Villa, um den Mädchen zu zeigen, wie sie mit dem richtigen Make-up ihren teilweise doch sehr veränderten Typ noch besser unterstreichen können.

Nachdem alle Mädchen optimal gestylet waren, gings in die Mall zum Shoppen. Wer jetzt denkt, dass er die Mädchen beneiden müsste: es handelte sich hierbei um eine Challenge. 30 Minuten Zeit, um das perfekte Outfit zu finden, das die Persönlichkeit am besten ausdrückt. Sarina meinte gleich, dass sie zum Shoppen normalerweise einen ganzen Tag brauche und dann mit höchstens drei Teilen nach Hause käme. Auf dem Catwalk, den die Mädchen nach ihrem Neustyling betreten mussten, wurde sie dann auch prompt gefragt, ob sie sich denn überhaupt umgezogen hätte.

Stefanie wurde als „No-Go“ weggeschickt, Ira musste sich fragen lassen, ob sie ihren Mantel für die Gartenarbeit ausgesucht hätte. Tessa gab sich wie immer selbstbewusst und wusste genau, worauf es beim Styling eines Models ankommt: „Ein Model muss Style haben.“ Aha. Sarina bekam ein Kompliment. Sie sähe aus wie Britney Spears in ihrem ersten Video. Und Peyman ging weiter: damals hätte er umgeschaltet.

Maria dagegen bekam ein echtes Kompliment. Für ihren neuen Look und das gewählte Outfit. Und sie konnte die Challenge für sich entscheiden. Damit gewann sie ein exklusives Schmuckstück im Wert von 1000 Euro.

AllgemeinGermany´s Next Topmodel 2009GNTM-KandidatinnenJessicaMandyTessa

Jedes Model bei Germany’s next Topmodel muss die Challenges über sich ergehen lassen, denn auch im wahren Leben der Modelle gibt es immer wieder Herausforderungen. Und der Sinn von Herausforderungen ist nun einmal nicht, dass alle vor Vergnügen quietschen. Bei der diesmaligen Challenge quietschten doch einige – aber nicht vor Begeisterung, sondern vor Ekel. Denn Designer Jared Gold hatte sich etwas gan Exquisites einfallen lassen: Er benutzte natürlichen Schmuck an seinen Models.

Dieser natürliche Schmuck war nicht nur biologisch abbaubar, er ist auch an fast jedem Ort der Welt verfügbar, wenn auch nicht immer so schön. Gold setzte den Models bunte Kakerlaken auf die Klamotten und auf die nackte Haut. Jessica war begeistert, Tessa knutschte die Viecher sogar ab und Mandy wuchs über sich hinaus.

Am Ende bestimmte das Team um Jared Gold drei Gewinnerinnen: Larissa, Mandy und Tessa.