Zum Abschluss: Der exklusive Gastkommentar von Nadine Trompka zum Finale


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Sie hat uns bis zum Finale mit ihren Kommentaren begleitet und hat natürlich auch hierzu eine Meinung.

Nadine, was denkst du über die Gewinnerin Sara Nuru und das Finale?

Ich finde auch, dass Sara den Sieg wirklich verdient hat und zum anderen freue ich mich natürlich, dass ich Recht behalten habe und meine Favoritin den Sieg errungen hat! Sara hat alle Aufgaben sehr gut gemeistert, vom Livewalk zu Anfang, wo die Mädchen mit extra schwierigen Kleidern mit langer Schleppe liefen bis hin zu dem Live-Shooting auf dem Bullen…

Ich finde, alle drei Mädchen haben den ersten Lauf gut gemeistert, da es mit Schleppe besonders schwierig ist einen guten Walk hinzulegen, weil diese sich gerne einmal verheddert! Mandy und Sara sahen in den Kleidern toll aus, Marie gefiel mir allerdings weniger, da ich das Kleid für sie unvorteilhaft fand und sie keine schöne Figur darin abgab… Trotzdem hatten alle Mädchen eine wahnsinnige Ausstrahlung, was wichtig ist und mir toll gefallen hat!

Weniger Ausstrahlung und Kreativität hat die eine oder andere allerdings bei der Moderation an den Tag gelegt. Auch hier hat mir der Beitrag von Sara am besten gefallen, weil sie einfach eine super Ausstrahlung hat und ihre Augen nur so funkeln! Ihre Anmoderation war witzig und von Anfang bis Ende positiv ihrer Konkurrentin gegenüber.  Bei Marie fiel mir auf, dass sie nervös schien und ihre Anmoderation eher langweilig war… Hmmm… Gönnen wir das unseren Konkurrentinnen etwa nicht?! ;)

Mandy gefiel mir bei dieser Aufgabe allerdings am wenigsten, weil ich fand, sie kam dümmlich rüber und da hübsch sein alleine heute im Modelbusiness nicht mehr genügt, fand ich ihre Leistung eher schwach…

Der zweite Livewalk kam ja einer Victoria-Secret-Show nahe… Einfach traumhaft, wäre da nicht der Patzer unserer Catwalk-Queen Mandy gewesen, die sich böse in ihrem Outfit verhedderte, aber dennoch zum Schluss die Kurve bekam und weiter lief, als wäre nichts passiert… Marie und Sara liefen mal wieder sehr gut, obwohl mir bei Marie einmal wieder auffiel, dass sie immer den gleichen Ausdruck hat… Langweilig irgendwann… Schade, dass die Mädchen beim gemeinsamen Walk nicht synchron liefen, was die Show noch abgerundet hätte… Überhaupt fiel mir auf, dass die Mädchen beim Walk zurück in den Backstagebereich oft nicht mehr daran dachten, dass sie trotzdem noch der eine oder andere Zuschauer sieht… Und tief durchatmen sollte man sich dann verkneifen, weil man zu sehr die Nervosität sieht… Aber die Mädchen dachten sich wahrscheinlich, Hauptsache die Jury siehts nicht…!

Bis dato fand ich die Show toll, allerdings hat mir das Shooting nicht zugesagt, ich fand es albern, die Mädchen auf einen Bullen zu setzen, denn obwohl sie dort beweisen konnten, dass sie Körperspannung besitzen und in Extremsituationen noch eine gute Figur machen, so hätte man sich für eine Live-Show etwas besseres einfallen lassen können… Mandy sah bei diesem Shooting sehr natürlich aus, was mir an ihr gefällt und sie blieb sehr viel länger als Sara auf dem Bullen, eine gute Leistung! Sara hingegen sah sehr viel sinnlicher aus und kann toll mit ihren Augen spielen!

Kurz vor der Entscheidung gabs dann für uns ja noch mal einen Livewalk mit allen Finalistinnen zu sehen… Wo uns allen noch einmal vor Augen geführt wurde, wie schlecht die meisten Mädchen dort liefen… Mehr schlecht als recht, aber dennoch eine gelungene Inszenierung, obwohl ich denke, dass die wenigsten der Teilnehmerinnen eine echt Chance auf dem Markt besitzen, da sie viel zu unbeholfen und scheu auf dem Catwalk sind.

Sara ist hingegen eine würdige Siegerin, da sie Charisma, einen tollen Körper und Schönheit vereint und sich zum anderen gut artikulieren kann, dennoch glaube ich genauso, dass es schwer wird sie auf dem deutschen Markt in Kampagnen und Shootings einzusetzen, da sie am wenigsten dem klassischen Modelideal entspricht… Schauen wir, was der internationale Markt für sie bringt, aber ich denke dort werden wir sie auch noch nicht zu bald zu Gesicht bekommen, da sie dafür noch zu unerfahren ist und gegen die professionellen Models nicht ankommen wird. Trotzdem drücke ich Sara die Daumen und hoffe, wir werden, anders als bei den letzten Gewinnerinnen, noch etwas von ihr sehen, nachdem sie die Jobs von GNTM absolviert hat!

Wir danken Nadine für ihre Kommentare und hoffen natürlich, sie bei der nächsten Staffel wieder als Kommentatorin gewinnen zu können!

Sara ist Germany’s Next Topmodel!


Die Entscheidung ist gefallen:

Nach drei Monaten harter Arbeit in Amerika und einem großartigen Finale heute steht es fest. Sara Nuru, die äthiopische Schönheit, ist Germany’s Next Topmodel.

Von einer eher unauffälligen Kandidatin aus der vorletzten Reihe hat sich Sara mit harter, kontinuierlicher Arbeit nach vorn gekämpft, konnte einige Superjobs ergattern und nun den Titel holen. Sie ist der Beweis dafür, dass ein perfekter Körper und Schönheit allein nicht ausreichen, sondern dass zum Gesamtpaket viel mehr gehört: Sara hat Ausstrahlung und Persönlichkeit. Oft genug wurde sie von der Jury gelobt und die Männer schwärmten, dass die Sonne aufginge, wenn Sara den Raum betritt. Und so war es auch. Ich persönlich finde es sehr spannend, dass ein farbiges Mädchen in Deutschland diesen Titel gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch, Sara, du hast es verdient!

Doch auch die Zweite soll nicht unerwähnt bleiben: Mandy Bork. Mandy zeichnet sich auch durch eine unglaubliche Natürlichkeit aus, sie hat ein offenes und frisches Lächeln, bei dem man mitlächeln muss. Ähnlich wie Sara startete auch sie eher aus den hinteren Reihen. Als alle bereits Marie favorisierten und als Gewinnerin handelten, zog Mandy plötzlich in New York an allen vorbei und sicherte sich wichtige Jobs. Von da an war sie nicht mehr aufzuhalten und steigerte sich kontinuierlich.

Mandy wird ihren Weg auch ohne den Titel gehen. Marie hat die Yoghurette-Kampagne und wird im Sommer das neue Gesicht auf der Packung sein. Sie hatte vor GNTM ihre Jobs und wird sie weiterhin bekommen. Maria ist spätestens seit dem Einzelshoot mit Rankin auch in der Riege der Starfotografen bekannt, ich denke, sie wird man eher auf anspruchsvollen Bildern mit künstlerischem Anspruch wiedersehen. Auch Jessica hätte sicher gute Chancen auf Jobs, nur steht bei ihr die Frage im Raum, ob sie das überhaupt möchte. Bei ihr wird es abzuwarten bleiben.

Insgesamt finde ich die Entscheidung der Jury für ein dunkelhäutiges Mädchen sehr mutig, wenn auch verdient. Doch in Deutschland wird es für Sara eher schwierig werden, weil der kommerzielle Bedarf nicht wirklich da ist. Auf dem internationalen Parkett hingegen kann sie durchaus etwas erreichen.

Und wer weiß, vielleicht sehen wir die beiden Finalistinnen ja auf der nächsten Victoria’s Secrets Show als Nachfolgerinnen von Heidi Klum laufen?

Nadine, was meinst du?

Warten aufs Finale


Nicht mal mehr eine Stunde und dann gehts endlich los. Das Finale von Germany’s Next Topmodel ist zum Greifen nah. Die Frauenrunden finden sich, mancher Mann rollt schon jetzt mit den Augen, weil er ahnt, was auf ihn zukommt.

Mit der Eisbombe in der linken und den Chips in der rechten Hand geht es Richtung Fernseher, wobei Frau sich wohlweislich auf die Fernbedienung setzt, um nicht im letzten Moment noch die Macht abgeben zu müssen.

Wir werden live dabei sein und euch auch per Twitter auf dem laufenden halten. Und selbstverständlich wird auch zum Finale Nadine Trompka, unsere exklusive Gastkommentatorin, ihren Senf dazu geben. Also dranbleiben!

Bis gleich!

Unser exklusiver Gastkommentar zum Halbfinale


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.

Langsam geht es für die Mädchen in die heiße Phase… Die Finalistinnen stehen fest!

Ich kann zwar die Entscheidung der Jury nicht 100-prozentig nachvollziehen, da ich ja letzte Woche schon gesagt habe, dass ich Marie nur noch nervig finde, aber viel Auswahl blieb ja auch nicht mehr, wenn man betrachtet, wem der Einzug ins Finale nicht gelungen ist…

Nehmen wir einmal Jessica, die ohne Ira keinen Grund mehr sah, sich anzustrengen… Alberner geht es kaum und unprofessioneller auch nicht… Sara bleibt aber nach wie vor meine Favoritin, schauen wir mal, ob sie auch Germany’s Next Topmodel wird oder doch wie schon Wochen zuvor gemunkelt wurde, Marie…

Insgesamt war es diesmal aber eine schöne Folge mit einer ansprechenden Leistung von allen Mädchen. Sie haben das Shooting in Singapur für die ELLE gut gemeistert, obwohl dort ein anderes Klima herrscht, was für uns Europäer erst einmal anstrengend ist, ich weiß wovon ich rede, da ich selbst einmal einige Wochen für einen Job dort war.

Anders das Shooting für die Hotspots von Singapur, was ich ziemlich langweilig fand… Die Mädchen sollten sich ihre Outfits ja selbst aussuchen und ich frage mich, was Marie zu ihrem Outfit getrieben hat?! Gut nur, dass Models allgemein NICHT selbst entscheiden dürfen, was sie tragen, sondern es dafür Stylisten gibt. ;)

Besonders gefallen hat mir der Dreh für den Werbespot. Alle Mädchen haben sich gut angestellt, obwohl einen Spot drehen noch viel anspruchsvoller ist als ein Shooting, da es bei einem Shooting nur auf eine Pose in dem Moment ankommt, bei einem Dreh allerdings Mimik, Gestik, Körperspannung und schauspielerisches Talent in einem auf die Probe gestellt wird und dies nicht nur für ein Foto, sondern eine Drehphase von jeweils einigen Sekunden, in denen alles passen muss. Selbst Marie hat mir gut gefallen und war diesmal nicht anstrengend, ebenso Mandy, dessen Ausstrahlung mir immer besser gefällt, sie wirkt erwachsender als zu Anfang.

Auch der Walk für ALL DRESS UP war sehr gelungen, die Mädchen fielen unter den anderen professionellen Models kaum auf, sodass man nicht sah, dass sie eigentlich noch Anfänger sind, weil sie schon sehr professionell laufen. Ich bin schon auf die Live-Show am Donenrstag gespannt, wo die Mädchen ihre Laufstegerfahrung einmal live unter Beweis stellen müssen und wir jeden Patzer mitbekommen können. ;)

Stress und Spaß, von L.A. nach Singapur – das Leben eines Topmodels


Wie packt man in eine Woche das komplette Abschreckungsprogramm für angehende Jungmodels? Heidi Klum weiß die Antwort.

Zuerst scheuche man sie von Los Angeles nach Singapur. Business Class natürlich, denn 27 Stunden sind schließlich kein Pappenstiel. Dann hole man sie mit einer Limosine ab und bringe sie in eine Suite im 66. Stock eines Luxushotels. Am nächsten Morgen scheuche man sie dann aus dem Bett direkt zu einem TV-Spot-Dreh mit Heidi Klum für McDonalds.

Nach einem anstrengenden Dreh schicke man sie direkt weiter zu einem Casting auf der Straße. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ziel des Castings? Eine nicht ganz unbedeutende Modenschau am gleichen Abend mit 400 geladenen Gästen der Créme de la Créme der Modebranche. Natürlich unter den Augen von Rolf und Peyman. Heidi hatte sich nach dem anstrengenden Tag zurückgezogen. Aber sie will ja auch nicht Germany’s next Topmodel werden, sondern es nur finden.

Zwischen Dreh und Casting ist immer noch Zeit für eine kurze Ankündigung: die asiatische Elle will eines der Mädchen als Covergirl haben und am nächsten Tag ist das Shooting. Naja, ist ja morgen. Heute ist erstmal Modenschau, bei der die Mädchen alle laufen dürfen.

Und schon ist auch der Tag des Shootings und die drei dürfen sich in Einzelposen und Gruppenbildern unter der malayischen Sonne räkeln. Auch das dauert natürlich recht lange und danach soll ja keine Langeweile aufkommen. Und die Entscheidung, wer nun aufs Cover kommt, fällt ohnehin erst in ein paar Wochen.

Also weiter zum Pressetraining mit der Kommunikationschefin von Pro7 und mal trainieren, wie man denn auf Fragen in einem Interview antworten würde. Man weise die Trainerin an, die Mädchen so richtig aufs Glatteis zu führen und ihnen Geheimnisse zu entlocken. Als Lerneffekt präsentiere man ihnen die möglichen Schlagzeilen.

Das sitzt und das muss es auch, denn anschließend geht es zu einem echten Inteview. Und diesmal mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, nämlich auf Englisch. Stotterten die drei Finalistinnen von GNTM schon auf Deutsch einige Male herum, so wurde es auf Englisch erwartungsgemäß nicht besser.

So, genug Stress für ein paar Tage? Nichts gibts, Ruhe ist was für Rentner. Wenn man dann schon eine Stadtrundfahrt durch Singapur bekommt, kann man die Besichtigung der Hotspots ja auch gleich mit einem Fotoshooting verbinden. Und wer sich in dieser Zeit sicher fühlte, war auf dem Holzweg.

Denn dieses Stressprogramm kommt dem Alltag eines Topmodels sehr viel näher als alles, was die Kandidatinnen bisher erlebt haben. Ihre Stressresistenz wird ebenso ein Entscheidungskriterium für die Jury sein wie die bisherigen Leistungen.

Nun aber haben die Mädchen wirklich noch ein wenig Zeit zum Ausruhen bekommen, denn die Folgen waren ja aufgezeichnet und sie sind zuhause. Hier können sie sich im Kreise ihrer Lieben in Ruhe auf das Finale am Donnerstag vorbereiten und noch einmal Kraft tanken.

Damit übergebe ich an Nadine Trompka!

Die Finalistinnen stehen fest


Da hat es Pro7 aber spannend gemacht. Alle dachten vergangenen Donnerstag, dass wir die Finalistinnen endlich zu erfahren bekämen. Aber nichts. Nur zwei Entscheidungen wurden verkündet. Sara ist im Finale, Maria ist raus.

Doch den Rest gab es dann heute:

Gewohnt spannend machte Heidi die Verkündung, doch am Ende stand fest:

Im Finale sind Sara Nuru, Mandy Bork und Marie Nasemann.

Jessica Motzkus und Maria Beckmann sind raus.

Was wohl unsere exklusive Gastkommentatorin, die Beauty Queen of Germany 2005, Nadine Trompka, dazu sagen wird?

Jessica, Mandy, Marie: Wer muss heute noch gehen?


Es war schon gemein, dass wir in der letzten Woche nicht alles zu erfahren bekamen. Andererseits können wir auf diese Weise in dieser Woche zweimal Germany’s Next Topmodel sehen!

Heute abend ab 20.15 geht es um den Einzug ins Finale:

Wer muss noch gehen, wer darf weiter träumen?

Jessica Motzkus, eben erst aufgewacht hat sie endlich ihren Siegeswillen gefunden. Doch reichts fürs Finale?

Mandy Bork, die unumstrittene Laufsteg-Königin. Doch einen Laufstegjob musste sie Jessica überlassen, weil der Kunde sich gegen sie entschied. Kostet sie das den Einzug ins Finale?

Marie Nasemann, Top-Favoritin der ersten Wochen und Grund für eine heftige Gerüchteküche. In den letzten Wochen ließ sie immer mehr nach und konnte die Jury nicht mehr wirklich überzeugen. Reicht ihre sehr gute Job-Bilanz fürs Finale?

Wir werden es erfahren und unsere exklusive Star-Kommentatorin Nadine Trompka wird ihre Meinung dazu sagen! Vorletzte Chance für euch, ihr Fachfragen zu stellen. Also, in die Tasten gehauen!

Und nicht vergessen: Weitersagen per Twitter!

Update: Blogger verbreiten über Twitter, in der neuen Bravo seien die Finalistinnen bereits zu sehen!

Unser exklusiver Gastkommentar zu Episode 14 von der Beauty Queen of Germany, Nadine Trompka


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.

Nachdem ich letzte Woche Jessica kritisiert hatte, dass sie nicht genug Ehrgeiz an den Tag legt und in dieser Show mit solch einer Einstellung falsch ist, kam Jessica diesmal mehr aus sich heraus. Sie hat wohl endlich bemerkt, dass sie mit ihrem Kinderkram á la „Ira ist weg, jetzt will ich auch nicht mehr“ nicht weiterkommt und sich zusammengerissen und ist aus sich heraus gekommen beim ersten Casting, wo es um die Werbekampagne ging.

Sara beeindruckte wieder einmal durch ihre Persönlichkeit und Ausstrahlung. Ich finde, Sara entwickelt sich von allen Mädchen am besten und besitzt wirkliches Charisma, da schön sein alleine in der Modelwelt auch nicht reicht. Anders Marie, die mir mittlerweile wirklich auf die Nerven geht. Sie hat sich bei dem Casting extrem schwer getan und ich merke bei ihr einfach keine Entwicklung. Marie hatte zu Anfang von GNTM die meiste Erfahrung, auf dieser hat sie sich ausgeruht. Man merkt keine Entwicklung bei Marie und sie zeigt keine Facetten.

Mandy hat mich ebenfalls beeindruckt, da sie immer besser auf Fotos rüberkommt. Zu Recht kamen somit Mandy und Sara in die engere Auswahl, wobei Sara den Werbespot drehen durfte, was sie auch später sehr gut machte.

Bei dem Cosmopolitan-Shoot zeigte wieder einmal Sara, wie professionell sie mittlerweile geworden ist. Marie hingegen musste sich zig Mal umziehen und zeigte deutlich, dass sie sich in ihrer Haut unwohl fühlte. Sie zeigte wieder einmal Mal ein und denselben Gesichtsausdruck, den ich mittlerweile schon nicht mehr sehen kann, da Marie nichts anderes als niedlich verkörpert.

Um nun nicht immer niedlich zu sein, versuchte Marie bei dem selbstorganisieren Shooting aus sich rauszukommen und der Jury eine andere Seite von sich zu zeigen, was ihr nicht im geringsten gelungen ist. Ihr Aufrtitt kam schlecht und billig rüber, ein kompletter Fehlrtritt.

Maria inszenierte sich gut, ihr Thema passte gut zu ihrem neuen Look, woran man aber auch merkt, dass Maria stark an einen Look gebunden ist und wenig wandlungsfähig ist.

Jessica enttäuschte auch mit ihrem „Dolce Vita“-Thema, man spürte keinerlei Feuer, sondern es war komplett langweilig und ohne Spannung, genauso bei Sara, die erwachsen und reif rüberkommen wollte. Zu reif meiner Meinung nach, sie sah eher aus wie eine Oma, denn ihr Set wirkte dröge und verstaubt.

Anders Mandy, die sich wirklich Mühe gegeben hat und ein tolles „Candy“-Shooting absolvierte und richtige Power und Lebensfreude zeigte, gefiel mir ausgesprochen gut! J

Bei der Entscheidung mussten die Mädchen alle noch einmal einen Livewalk hinlegen, der mir diesmal bei allen Mädchen sehr gut gefiel! Da haben scheinbar alle Mädchen sehr gut geübt. ;) Die komplette Entscheidung werden wir ja erst Dienstag sehen, nur, dass Maria raus ist und Sara schon im Finale ist, steht bereits fest. Eine gute Wahl wie ich finde, da Sara auch meine Favoritin ist!

Zwei Entscheidungen und ein Blumenstrauß


Alle hatten darauf hingefiebert. Endlich würde die Jury verkünden, wer ins Finale kommt und wer nicht. Und alle waren darauf eingestellt: noch ein Livewalk und dann wissen wir es. Nur: dass die Jury uns einen Strich durch die Rechnung machen würde, konnte keiner ahnen.

Das Thema des Livewalks war Pret-á-Porté vs. Haute Couture und es war wichtig, beiden Richtungen gerecht zu werden. Eins vorweg: In diesem Livewalk waren alle Mädchen Spitze. Nur manchen gelang es eben nicht, zwei wirklich verschiedene Walks hinzulegen. Doch alle bekamen eine Überraschung: Post von zuhause! Vorher jedoch mussten sie alle zusammen eine Hausaufgabe auflösen, die Heidi ihnen gegeben hatte. Die Model-Mutter hatte ihnen die Aufgabe gestellt, sich zu überlegen, wer ihrer Meinung nach im Finale sein wird. Bei der Besprechung dazu in der Villa hatten alle Mädchen ihre Meinung abgegeben und der Name Jessica war dabei nicht ein einziges Mal von den anderen gefallen. Jessi fragte dann warum und da brach es aus den anderen heraus. Diese Ehrlichkeit hatte allen gut getan, denn hinterher war die Stimmung wesentlich geklärter. Bei der Auflösung waren die klaren Favoritinnen Sara und Mandy, hinzu nannte jede der fünf GNTM-Kandidatinnen ihren eigenen Namen – natürlich.

Nach dem Walk erwartete die Mädchen diesmal nicht nur eine Zusammenfassung der Woche, sondern der gesamten Zeit. Und diese fiel nicht für alle sehr positiv aus. Für Mandy jedoch schon. Sie war anfangs eine der eher unauffälligen Kandidatinnen, die man kaum wahrgenommen hat. In New York aber taute sie auf und explodierte. Seitdem legte sie eine konstante Steigerung an den Tag und auf dem Catwalk ist Mandy einfach unschlagbar. Sie ist definitiv einer der Top-Favoritinnen für das Finale. Oder doch nicht? Wir werden es erst noch erfahren, denn diese Entscheidung blieb die Jury schuldig.

Bei Maria hingegen gab es eine Entscheidung. Auf dem Foto ihrer Familie konnten wir sie noch einmal mit langen blonden Haaren sehen und die große Veränderung nachvollziehen, die sie gemacht hat. Maria hat definitiv den krassesten Typwandel von allen hinter sich, aber auch gelernt, diesen Typ anzunehmen und zu verinnerlichen. Die Jury lobte ihre Ecken und Kanten, weil es die sind, die ein Model einzigartig und damit attraktiv für Kunden machen. Auch, dass sie sich gut entwickelt hätte, wurde ihr gesagt. Und doch hätte es nicht fürs Finale gereicht. Und so verließ Maria mit leeren Händen, aber sehr stolz auf sich den Juryraum.

Sara ist bestimmt die Kandidatin von Germany’s Next Topmodel, die die größte Entwicklung hinter sich hat. Von einer unauffälligen Kandidatin aus der letzten Reihe hat sich Sara mit ihrem magischen Lächeln (Rolf) in die Topliga gekämpft. Und die logische Konsequenz aus dieser Beharrlichkeit war der Einzug ins Finale und ein Blumenstrauß statt eines Fotos.

Marie konnte zwar die meisten Kunden von sich überzeugen, doch sie hat sich nicht weiter entwickelt. An einem bestimmten Punkt ist sie stehengeblieben. Peyman nannte sie das “souveräne Schneewittchen”, weil sie immer sehr professionell arbeitet. Er sagte auch, dass sie ihre Diplom-Arbeit in Modelsein abgeschlossen hat. Heidi sagte ihr, dass ihre Shoots oft schwierig waren (siehe Cosmopolitan-Shooting). Ob das dennoch fürs Finale reicht, wenn Maria schon gehen musste?

Jessica, oh Jessica, was soll man zu ihr sagen? Sie hat sich in den letzten Wochen bis in die Top 5 gewurschtelt, ohne wirklich Leistung zu zeigen. In der vergangenen Woche wenigstens ein Job, der Zweite insgesamt. In dieser Woche hat sie zumindest ein wenig Gas gegeben – aber wird das fürs Finale reichen?

Wir werden es erfahren, am Dienstag um 20.15 Uhr. Es bleibt spannend…

Die Challenge: La Dolce Vita und Candy zum Ausbruch aus dem Konsum


Um auch in der letzten Woche vor der Entscheidung zum Finale ein wenig Normalität zu wahren, gab es auch in dieser Woche eine Challenge. Der Gewinn konnte sich sehen lassen: Ein Siemens-Laptop im Wert von 1000 Euro. Und so einen kann man ja immer mal gebrauchen.

Thema der Challenge diesmal war: Inszeniert euer eigenes Fotoshooting. Jeder für sich und komplett. Gestellt wurde immerhin der Fotograf, den Rest mussten die Mädchen allein hinbekommen. Vom Konzept über das Set bis zum Outfit und das Make-Up lag alles allein in ihrer Hand. Hier ging es um Kreativität, Spontaneität und Organisationstalent. All das muss ein Model natürlich mitbringen. Und so legten sich die fünf Kandidatinnen mächtig ins Zeug, schließlich ging es um mehr als nur die letzte Challenge, sondern auch und vor allem um den Einzug ins Finale.

Maria verklebte den Kamin mit gelbem Absperrband und trug schwarzes Leder. Heiß! Ihr Konzept? Ausbruch aus dem Konsum. Das wiederum kam bei der Jury nicht so gut an, denn schließlich ist ein Model Teil des Konsums. Maria hat einen künstlerischen Anspruch bewiesen, der vielleicht nicht ganz ins Business passt. Aber sie setzte es sehr gut um und auch die Bilder gefielen ihr und der Jury. Maria meinte, dass die Bilder genau so geworden sind, wie sie sie sich vorgestellt hatte.

Marie wählte ein Konzept, das beweisen sollte, dass sie aus sich heraus kommen kann. Sie stellte eine Situation nach, in der sie einen Anruf von heidi bekommt, die ihr mitteilt, dass sie unter den Top 5 ist. Ihr Outfit bestand aus Haus-Hotpants, Hemdchen, Puschen und drei Lockenwicklern. Das Ergebnis und den Eindruck des Shootings fasste Rolf perfekt zusammen: “Es wirkte alles so aufgesetzt.”

Jessica hatte sich als Konzept La Dolce Vita gewählt und inszenierte sich auf dem Balkon im romantischen Look mit Blumen im Haar. Leider gelang es ihr nicht, das damit verbundene Feuer zu transportieren, auch hier wirkte sie steif. Es fehlt Jessi an Sinnlichkeit, obwohl das auch daran liegen kann, dass ihr Blick aus den kühlen blauen Augen immer kühl wirkt.

Mandy suchte sich eine sehr fröhliches Thema aus und steckte mit ihrem Lachen das gesamte Team inklusive der Jury an. Inmitten von bunten Luftballons stand sie mit einem mit Süßigkeiten bestickten Bikini stand sie und lachte und spielte mit der Kamera, warf die Ballons um sich und hatte einfach offensichtlich Spaß.

Sara wollte mit ihrem Konzept ihre ernsthafte, romantische Seite zeigen, wollte beweisen, dass sie eine junge Frau sein kann und nicht nur die quirlige Süße. Leider passte ihr Outfit nicht wirklich zu ihr, es wirkte bieder und ein wenig langeweilig. Sie hatte zwar das Bad sehr schön hergerichtet, doch irgendwie passte es eben nicht zu Sara.

Und so hieß die Gewinnerin logischerweise: Candy-Mandy!

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