GNTM 2009: Es kann nur ein Topmodel geben
Das Ende der Woche bedeutet für die Kandidatinnen bei Germany’s Next Topmodel auch immer, dass eine Entscheidung fallen wird und mindestens eine gehen muss. Darum ist der Livewalk vor der Jury auch immer sehr gefürchtet, denn hier kann das Zünglein der Waage in die eine oder auch in die andere Richtung ausschlagen. Jedes Mädchen weiß, dass jeder Livewalk ihr letzter sein könnte.
Vor diesem hagelte es erst einmal Kritik für alle Kandidatinnen. Der Kunde beim Yogurette-Casting hätte das Gefühl gehabt, die Mädchen würden es nicht ernst nehmen. Einigen würde die richtige Einstellung für den Job als Topmodel fehlen. Aline, Tamara und Stefanie wurden hier namentlich erwähnt. Beim Walk in Unterwäsche hatten sie alle noch einmal die Chance, zu zeigen, was sie draufhaben.
Maria war die erste und konnte sich gleich ein neuerliches Lob von Rankin abholen: Er würde sie buchen. Ihr Foto fand sie selbst “saugeil”. Und sie durfte es behalten.
Larissa bekam wieder die volle Breitseite der Jurykritik ab. Peyman sagte zu ihr: “Hör endlich auf zu laufen wie Chuck Norris auf dem Weg zum Standesamt!” Auch Rolf meinte, sie hätte beim Casting für Yogurette wie ein Bulldozer gewirkt. Rankin fand sie sehr stark und maskulin und auch Heidi gab ihr für die nächste Runde den Tipp, etwas weiblicher zu werden. Das einzige Foto, auf dem sie weiblich wirkte, durfte Larissa für ihr Buch mitnehmen.
Sara bekam durchweg positives Feedback, für das Casting ebenso wie für die beiden Shootings und den Lauf. Ihr supersexy Foto kann auch sie mit nach Hause nehmen.
Jessica hatte beim Shooting am Pool wieder einmal mit ihrem fehlenden Englisch Probleme, das es aber Fotos für die deutsche Cosmopolitan waren, gab es hier genügend helfende Übersetzer. Auch sie bleibt eine Kandidatin bei GNTM 2009.
Sarina löste wie immer verschiedene Reaktionen aus. Rankin fand sie in seinem Shoot sehr sexy, Heidi findet sie süß und die beiden Männer der Jury wirkten langsam genervt. Trotzdem schaffte sie es in die nächste Runde.
Marie bekam nach diesem Lauf zum ersten Mal nicht nur Lob, sondern musste auch Kritik einstecken. Sie sei kein Laufstegwunder und müsse hier noch an sich arbeiten. Dass sie den Job für Yogurette bekommen hat, wäre eine gute Leistung gewesen, aber das Shooting und der Walk waren eher mittelprächtig. Aber Marie ist weiter.
Katrina konnte beim Shooting mit Rankin ebenfalls nicht überzeugen, Heidi nannte es sogar “miserabel”. Obwohl sie die ganze Zeit gezittert hatte, gab es doch ein schönes Bild von ihr. Und das durfte sie mitnehmen.
Mandy stolperte mehr in die nächste Runde, als dass sie schwebte. “Und dabei wollte ich dir gerade sagen, dass du die Beste auf dem Laufsteg bist”, lachte Heidi. Auf dem Laufsteg die Beste, aber beim Shooting nicht – das reichte trotz allem für ein Foto für das Modelbuch.
Nachdem sie den Walk einzeln absolviert hatten und jeder harsche Kritik zu hören bekam, mussten Aline, Tamara und Stefanie gemeinsam zur Entscheidung antreten. Stefanie musste schon beim Walk erfahren, dass die Jury der Meinung ist, sie habe die falsche Einstellung zum Job und würde sich keine Mühe geben. Rankin sagte ihr wörtlich, dass sie mit ihrer Arbeitseinstellung kein Model werden würde. Aline bekam trotz der gewonnenen Challenge gesagt, dass sie zwar die Bremse gelöst hätte, aber nicht losgefahren sei. Tamara wusste nach der Entscheidung in der letzten Woche bereits, dass dieses Shooting ihre letzte Chance gewesen ist. Und sie hat sie nicht genutzt. Heidi sagte Tamara und Aline, dass zwar beide toll aussehen und wunderschön sind, dass aber der Ausdruck noch immer fehlt. Und darum ist ihr Weg an dieser Stelle vorbei. Steffi bekam die letzte Chance, in der nächsten Runde noch einmal richtig Gas zu geben und es allen zu beweisen.
Ob Stefanie es schaffen wird? Wann knallt es mit Larissa und den anderen Mädchen? Und wer wird Germany’s next Topmodel?
Topmodel-Kandidatin Tamara: “Laufen kann ich halt nicht”
Eine neue Woche begann in Hollywood in der Villa von Germany’s Next Topmodel. Und auf dem Plan stand: Laufstegtraining. Es war nicht das erste Mal, dass die Mädchen auf dem Catwalk ihr Können beweisen mussten. Aber das erste Mal vor einer, die schon geschafft hat, was sie noch erreichen möchten: Topmodel Alessandra Ambrosio.
Bei dieser Gelegenheit zeigten sich die Charaktere der GNTM-Kandidatinnen sehr gut. Larissa wurde bescheinigt, sie laufe wie ein Mann. Sara bekam zwar ein “WOW” von Alessandra, jedoch war sie zu schnell. Mit ein wenig Übung war dies dann aber behoben. Maria bekam ein Lob vom Topmodel: “sehr präsent”.
Tollpatsch Sarina jammerte über die zu hohen Schuhe, woraufhin Alessandra sie zurechtwies: “Beschwere dich NIEMALS über deine Schuhe. Highheels sind deine Freunde.” Tamara gestand der Kamera: “Laufen kann ich halt nicht, das weiß ich auch…” Ist doch eigentlich ganz leicht? Einen Fuß vor den anderen…
Mandy bekam das Kompliment des Tages vom Topmodel Allessandra Ambrosio: “Sie war die Beste, sie würde ich buchen.” Marie hingegen fand sie zu süß, wenn auch sehr hübsch. Für einen durchschlagenden Erfolg müsste sie aber sexier werden.
Nach dem Training übten die Mädchen in der Villa weiter. Und das Gezicke ging wieder los. Larissa beteuert zwar seit der letzten Woche gebetsmühlenartig, sie sei nur eine der Anderen, diese sind jedoch genervt von ihrem Auftreten. Ira beispielsweise findet Larissas Art nervig. Sie meinte, man versuche zwar, Larissa in die Gruppe einzubinden, dies sei aber aufgrund ihres Verhaltens sehr schwierig. Jessica brachte die Stimmung klarer auf den Punkt: “Manches von dem was sie tut, ist einfach ein No-Go.” Sie bilde sich viel auf ihren österreichischen Topmodeltitel ein und lasse die anderen das auch spüren. So versprach es wieder, eine spannende Woche zu werden.
Suche Model – biete Job
Nach dem sehr anstrengenden Tag in der Shoppingmall bekamen die 13 Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel keine Ruhe gegönnt. Es ging direkt weiter, und diesmal ging es wieder um einen echten Job. Und zwar für das renommierte Label GilBret.
Schnell trennte sich hier die Spreu vom Weizen. Während Larissa erneut vor Selbstbewusstsein strotzte und den Job schon sicher wähnte, wirkte Katrina sehr nervös und schüchtern. Nach der ersten Vorauswahl stand fest, dass Dana, Tamara, Mandy, Sarina und Aline nicht weiter kommen würden.
Der Rest durfte zum zweiten Teil des Castings antreten: In Bikini und Mantel. Larissa legte sofort los, Jessica verstand wieder einmal den Fotografen nicht und Marie war sich sicher, dass es in so einem Casting Selbstwertgefühl braucht. Nachdem der Kunde ihr gesagt hatte, dass sie ein guter Typ für die Kampagne wäre, war sie sehr siegessicher. Offenbar sind die Erfolge der letzten Zeit ihr ein wenig zu Kopf gestiegen. Das vermutete im Interview auch Jessica.
Doch das Ergebnis gab Marie Recht, neben Stefanie und Ira war sie eine der drei Gewinnerinnen. Das Shooting selbst fand in einem Skigebiet statt, dass nur anderthalb Stunden von Las Vegas entfernt ist. In Bikini und Mantel posierten die drei Gewinnerinnen im Schnee. Aber sie machten ihre Sache gut und es kamen sehr schöne Fotos dabei heraus.
Das Makeover: Tränen und Zickenkrieg
In jeder Staffel von Germany’s Next Topmodel kommt der Moment, in dem es heißt: Makeover! Und in jeder Staffel von GNTM kommt es dann regelmäßig zum Zickenkrieg und zu Nervenzusammenbrüchen. Dieses Mal war es natürlich auch so.
Es wurde von Heidi angekündigt, dass bei einigen Haare fallen und bei anderen welche angeschweißt würden. Auch, dass Farben ins Spiel kommen würden, war klar. Und trotzdem gab es auch diesmal schon im Vorfeld wieder Tränen und Aufregung.
Larissa führte ihr Zickendasein aus der Austria’s Next Topmodel-Zeit gleich fort und verkündete: “Ich lasse mir auf keinen Fall die Haare abschneiden, nein! Ich bin doch keine Puppe!” Daraufhin wurde sie von Heidi vor die Wahl gestellt: Entweder Makeover oder heute nachmittag geht ein Flug nach Deutschland. Daraufhin entschied sich Larissa denn doch zum Makeover. Es war auch gar nicht so schlimm wie befürchtet.
Eine komplette Typveränderung hingegen bekam Maria. Vom langweiligen Mauerblümchen wurde sie zum topmodernen Vamp gestylt mit kurzem rotem Haar im Prinz-Eisenherz-Look. Im Gegensatz zu unserer deutschen Kanzlerin steht ihr dieser aber richtig gut!
Auch Tamara machte eine komplette Wandlung mit: vom Blonden Engel zur raspelkurzen Jungsfrisur, was aber ihren Typ sehr gut unterstreicht. Ira, Sara und Tessa durften sich über Extensions freuen. Insgesamt eine gelungene Aktion!
Zickereien in der Wüste von Nevada
Nach Laufstegtraining, Sightseeing, Kakerlaken-Fotoshooting und Go-See gab es ein Fotoshooting in Zweiergruppen in der Wüste von Nevada. Die Jury hatte sich für die Bilder eine Story ausgedacht, die von den Kandidatinnen umgesetzt werden musste und von Fotograf Mat McCabe festgehalten wurde.
Die Story: Zwei Mädchen sind mit dem Auto auf dem Weg nach Las Vegas und bleiben in der Wüste liegen. Das Auto brennt, die Mädchen streiten. Es ging um Emotionen, um Kreativität und um Spontanität. Und genau dort haperte es bei einigen. Heidi fand viele der Mädchen einfach langweilig und uninteressant, sie kamen nciht aus sich heraus.
Dana und Tamara beispielsweise stellten sich nach Danas Einschätzung “beide ziemlich blöd an”. Trotzdem gab es eine zweite Chance für Tamara. Einen weiteren Durchlauf, diesmal mit Sara. Daphne und Sarina kamen überhaupt nicht vorwärts. Daraufhin forderte Heidi die Beiden auf, sie anzuschreien. Während Sarina nur auf die Gelegenheit gewartet zu haben schien, fiel es Daphne sichtbar schwer. Tessa und Larissa hingegen machten den EIndruck, als hätten sie sich gesucht und gefunden. Doch die neuen Freundinnen sollten schon bald auf eine Probe gestellt werden.
Die Top 15 aus 2400 – wirklich Top 15?
Auch wenn die Jury sich diese Entscheidung erneut nicht leicht gemacht hat – es musste eine Entscheidung getroffen werden. Aus 30 Mädchen mussten 15 werden und das bedeutete, dass 15 Mädchen ausscheiden müssen.
Die Jury entschied sich für folgende Mädchen, die jetzt nach Los Angeles fahren werden, um dort an Fotoshootings teilzunehmen:
Ira, Mandy, Jessica, Daphne, Tamara, Dana, Olivia, Johanna, Marie, Katharina, Aline, Tessa, Maria, Stefanie, Sara. Und für Sarina. Denn bei ihr hatten sie lange überlegt, dann aber doch eine Ausnahme gemacht und einen Platz mehr vergeben.
Herzlichen Glückwunsch!