New York: Die Stadt der Entscheidung


New York, FashionWeek 2009. Zehn Mädchen aus Deutschland sind in die große Stadt gekommen, um die Modewelt das Fürchten zu lehren. Zehn Mädchen? Am Ende der Woche waren es nur noch neun. Doch bevor die Entscheidung fiel, hagelte es mal wieder Kritik.

Beim dieswöchigen Livewalk sollten die GNTM-Kandidatinnen in die Rolle eines Vamps schlüpfen und sich der Jury mit starkem Make-Up und wildem Haar präsentieren. Präsentieren, nicht reinlatschen oder den Laufsteg langschlendern. Außer Sara gelang es keiner, den Vamp überzeugend zu spielen. Hinge die Entscheidung nur am Livewalk, wäre die Staffel wohl längst vorbei.

Doch es hängt eben an der ganzen Woche, und nach dieser Woche hatte eine nichts zu befürchten: Mandy. Sie ist die Überraschung der Staffel. Bisher war sie ja eher ruhig und fiel mehr durch das Chaos auf, das sie überall hinterlässt. Jetzt machte sie aber einen gewaltigen Satz nach vorn und bekam bei zwei Castings zwei Jobs. Die anderen Mädchen hatten sie wohl bisher nicht auf dem Plan, doch nun sollten sie besser umdenken.

Sarina, der süße Tollpatsch, bekam auch ihr Foto mit in die nächste Runde. Denn immer dann, wenn einem das kindische Getue und ihr ewiger Welpenblick auf die Nerven geht, überrascht sie mit tollen Posen beim Shooting. Nur das Laufen muss sie noch üben…

Auch, wenn Sara beim Livewalk unbestritten die Beste war und auch bei Charlotte Sparre einen Superjob erledigte, musste sie Kritik wegen ihres sehr unprofessionellen Verhaltens beim Pole Dance Training einstecken. Doch sie ist weiter.

Marie bekam zum zweiten Mal in Folge Kritik zu hören. Weder beim Shooting noch auf dem Catwalk konnte sie überzeugen. So wurde die Luft diese Woche für sie etwas dünn, aber sie ist weiter.

Larissa kam überraschend ohne jeglichen ausgestrahlten Kommentar der Jury weiter.

Maria konnte in dieser Woche die Erwartungen der Jury nicht erfüllen und bangte um ihr Weiterkommen. Doch der Bonus aus den vergangenen Wochen war größer als die aktuelle Enttäuschung und Maria ist weiter.

Selbst Jessica, die fest davon ausgegangen war, dass dies ihre letzte Woche bei GNTM sein würde und die auch den Eindruck machte, als sei ihr das ganz recht, bekam ihr Foto von Heidi. Peyman warnte sie jedoch davor, sich im Mittelmaß einzurichten.

Ira, die Challengegewinnerin, legte zwar ein tolles Shooting hin, konnte aber wieder einmal keinen Kunden von sich überzeugen. Trotzdem setzt die Jury weiterhin Vertrauen in sie.

Katrina, das ewige Sorgenkind. Seit Wochen zickt sie rum, bricht Shootings ab, gibt die Diva. Sie wirkt oft gelangweilt und ihr Gesicht sieht auf Fotos immer gleich aus: hübsch, aber langweilig. Sie bekam zwar ihr Foto und damit das Ticket für die nächste Runde, doch wie lange wird das noch gut gehen?

Eine weitere ewige Wackelkandidatin ist Stefanie. Immer wieder bekam sie Komplimente für ihren tollen Körper. Doch diesmal sagte ihr Heidi auch, dass sie immer versuchen würde, Steffi auf Bildern ins Gesicht zu schauen, jedoch immer an ihren Beinen hängenbleiben würde. Weil die aufregender sind als ihr Ausdruck. An diesem Punkt hakt es seit Wochen bei Steffi und es entwickelt sich nichts. Darum entschied die Jury, Steffi nicht weiterkommen zu lassen.

Diese nahm ihren Rausschmiss überraschend gelassen. Eigentlich wirkte sie, als würde sie es gar nicht realisieren. Dazu passend ihr Schluss-Statement: “Ich bekomm doch immer Lob für meine Figur, warum schmeißen die mich dann raus?”. Man könnte jetzt gehässig werden. Werden wir aber nicht.

New York FashionWeek: verpasste Chancen und Zickereien


Was passiert, wenn man einen Haufen Mädchen, die alle das gleiche Ziel haben, zwingt, über Wochen den gesamten Tag miteinander zu verbringen und im Team zu arbeiten? Richtig, sie rasten aus. Die Nerven liegen blank, der Neidfaktor steigt, sie zeigen ihr wahres Gesicht.

Dabei könnte New York, die Stadt, die niemals schläft, ihre Chance sein. Wer es hier schafft, schafft es überall, wusste schon Sinatra. Die GNTM-Kandidatinnen bekamen die Möglichkeit, sich mehreren Kunden bei der New York FashionWeek vorzustellen und richtig gute Jobs zu ergattern. Einige nutzten diese Chance, andere beschränkten sich darauf, zu zicken und zu lästern.

Man stelle sich also folgende Situation vor: Man ist Kandidatin bei Germany’s next Topmodel, unter den letzten zehn aus mehr als 2600 Bewerberinnen. In den vergangenen Wochen hat man schon mit Fotografen zusammengearbeitet, die normalerweise zwei Jahre lange Wartelisten haben, hat man für große Firmen Fashionshows gemacht. Man war in L. A., in Vegas und durfte lauter tolle Dinge erleben. Jetzt wird man zur FashionWeek nach New York eingeflogen und bekommt als erstes dort die Chance, ein Last Minute Casting für die Show von Miss Sixty zu machen. Nicht irgendein XYZ-Designer aus Hinterposemuckel, sondern Miss Sixty. Wie wird man sich verhalten, wenn man die Aussicht darauf hat, ein Topmodel mit Millionenverträgen werden zu können? Wird man sich den sprichwörtlichen Allerwertesten aufreißen, um diesen Job zu bekommen oder wird man sich der allgemeinen Erschöpfung und Müdigkeit anheim geben? Wenn man dann noch eine der Wackelkandidatinnen ist, die schon die vergangenen Entscheidungen nur mit mehr Glück als Können überstanden haben, wie sieht es dann aus?

Mandy und Stefanie haben gezeigt, wie es geht. Sie konnten neben Sara und Marie den Kunden überzeugen, in die zweite Runde zu gehen. Und weil sie alle so toll waren, aber nur eine den Job bekommen konnte, durften Sara, Marie und Steffi Mandy aus der ersten Reihe zuwinken und die Daumen drücken. Genau, Mandy. Nicht Marie. Und sie war auf dem Laufsteg eine verdammt coole Sau. Marie, zieh dich warm an!

Während dessen saßen die anderen frustriert in ihren edlen Suiten im Hotel mit Blick über New York und veranstalteten ein Frustfressen. Pizza, Eis und Chips – ob das Jessica, die schon in der vergangenen Woche etwas rundlicher im Gesicht wirkte, besonders zuträglich sein wird? Allerdings war Mandy auch ein wenig gemein. Sie rief extra nochmal im Hotel an, um den anderen mitzuteilen, dass sie jetzt zusammen mit der Jury und den drei anderen Ausgewählten auf die Aftershow-Party geht und sie sich doch keine Sorgen machen sollen. Autsch…

Überraschende Entscheidung bei GNTM 2009


Nach einer anstrengenden Woche und in Erwartung einer neuen Entscheidung nutzten die GNTM-Kandidatinnen den letzten Abend in Miami zur Erholung. Ein wenig Abhängen am Strand, ein wenig Sightseeing und die Gewinnerinnen der Challenge, Ira und Sara gingen mit den Cheerleadern der Miami Dolphins lecker essen.

Doch die Entscheidung ließ sich nicht aufhalten und vor sie hat Heidi Klum den Livewalk gesetzt. Dieses Mal mussten die Mädchen in knappen, sportlichen Outfits auftreten. Besondere Schwierigkeit am Ende des Laufstegs: eine rotierende Scheibe, auf der die Mädchen posen mussten UND das Gleichgewicht halten.

Als erste durfte sich Stefanie dieser Herausforderung stellen. Sie wirkte sehr wackelig und musste auch in dieser Woche harte Kritik einstecken. Peyman begrüßte sie mit den Worten: “Stefanie. Die ewige Zweite.” Rolf fand sie zu mittelmäßig und sagte ihr, dass ihre Schönheit allein nicht ausreichen wird. Bei der Entscheidung fand sie selbst ihr Foto nicht schön, das sie dann aber doch mitnehmen durfte.

Sarina hatte auch hier wieder Probleme mit ihrer Körperbeherrschung. Sie fiel fast von der Drehscheibe. Petra Winter, Stellvertretende Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan, meinte hinterher, dass Sarina den Eindruck machte, sie würde das alles nicht ernst nehmen. Sie würde sich zu sehr auf ihren Welpencharme verlassen. Auch Heidi sagte ihr, dass sie sich endlich besser unter Kontrolle bringen muss. Und obwohl sie dies als großes Problem bezeichnete, bekam Sarina ihr Foto mit nach Hause. Denn Probleme sind dafür da, um gelöst zu werden.

Maria war neben Sara die Einzige, die auf der Drehscheibe sicher stand. Und poste. Peymans Kommentar: “Finale, ohoh!” Nach diesem Urteil und ihrem Shooting für Apollo war ihr Weiterkommen keine Überraschung.

Peymans Kommentar zu Jessica fiel nicht so positiv aus. “Wenn du lächelst, geht die Sonne auf, aber bei Castings bist du eher eine Sonnenfinsternis.” Doch die Jury möchte sie weiter leuchten sehen. Es ist ihr zu wünschen, dass sie nicht an ihren mangelnden Englischkenntnissen scheitert.

Marie musste auch diese Woche wieder Kritik ertragen, denn beim Casting für Apollo konnte sie nicht überzeugen. Sie wirkte verspannt, vor allem im Gesicht um den Mund herum. Die Entscheidung leitete Heidi ein mit der Äußerung, dass Marie in dieser Woche farblos gewirkt habe und die Jury Angst hätte, sie wäre am Ende ihrer Entwicklung angekommen. In der nächsten Woche müsse sie mehr zeigen.

Larissa bekam wieder Kritik. Peyman meinte, die Überschrift für die vergangene Woche mit Larissa sei “Im Sog der Tiefe” und sorgte sich, ob sie über das Tief nach dem Cheerleadertraining hinweg sein. Rolf merkte erneut an, dass sie sehr unnatürlich und verbissen wirkt und doch einfach ihr Leben, das einer 16-Jährigen leben soll.

Katrina bekam die Frage gestellt: “Warum bist du hier?” Auch diesmal wurde wieder ihre fehlende Motivation und Emotion bemängelt. Zusammen mit Larissa musste sie sich der Entscheidung stellen. Und obwohl beide Mädchen Wackelkandidatinnen sind, sind sie eine Runde weiter. Zur Begründung bei Katrina sagte Heidi, dass sie zum ersten Mal den Willen bei ihr gesehen hätte.

Sara und Mandy sind ebenfalls weiter, genauso wie Ira. Beim Durchzählen dürfte nun dem geneigten Leser auffallen, dass etwas nicht stimmen kann. Denn alle Mädchen, die am Anfang der Folge dabei waren, sind es auch noch am Ende. Und das ist auch so gewollt. Die Jury entschied sich in dieser Woche, alle Kandidatinnen mit zu nehmen.

Was das wohl für die kommende Woche bedeutet?

 

GNTM 2009: Es kann nur ein Topmodel geben


Das Ende der Woche bedeutet für die Kandidatinnen bei Germany’s Next Topmodel auch immer, dass eine Entscheidung fallen wird und mindestens eine gehen muss. Darum ist der Livewalk vor der Jury auch immer sehr gefürchtet, denn hier kann das Zünglein der Waage in die eine oder auch in die andere Richtung ausschlagen. Jedes Mädchen weiß, dass jeder Livewalk ihr letzter sein könnte.

Vor diesem hagelte es erst einmal Kritik für alle Kandidatinnen. Der Kunde beim Yogurette-Casting hätte das Gefühl gehabt, die Mädchen würden es nicht ernst nehmen. Einigen würde die richtige Einstellung für den Job als Topmodel fehlen. Aline, Tamara und Stefanie wurden hier namentlich erwähnt. Beim Walk in Unterwäsche hatten sie alle noch einmal die Chance, zu zeigen, was sie draufhaben.

Maria war die erste und konnte sich gleich ein neuerliches Lob von Rankin abholen: Er würde sie buchen. Ihr Foto fand sie selbst “saugeil”. Und sie durfte es behalten.

Larissa bekam wieder die volle Breitseite der Jurykritik ab. Peyman sagte zu ihr: “Hör endlich auf zu laufen wie Chuck Norris auf dem Weg zum Standesamt!” Auch Rolf meinte, sie hätte beim Casting für Yogurette wie ein Bulldozer gewirkt. Rankin fand sie sehr stark und maskulin und auch Heidi gab ihr für die nächste Runde den Tipp, etwas weiblicher zu werden. Das einzige Foto, auf dem sie weiblich wirkte, durfte Larissa für ihr Buch mitnehmen.

Sara bekam durchweg positives Feedback, für das Casting ebenso wie für die beiden Shootings und den Lauf. Ihr supersexy Foto kann auch sie mit nach Hause nehmen.

Jessica hatte beim Shooting am Pool wieder einmal mit ihrem fehlenden Englisch Probleme, das es aber Fotos für die deutsche Cosmopolitan waren, gab es hier genügend helfende Übersetzer. Auch sie bleibt eine Kandidatin bei GNTM 2009.

Sarina löste wie immer verschiedene Reaktionen aus. Rankin fand sie in seinem Shoot sehr sexy, Heidi findet sie süß und die beiden Männer der Jury wirkten langsam genervt. Trotzdem schaffte sie es in die nächste Runde.

Marie bekam nach diesem Lauf zum ersten Mal nicht nur Lob, sondern musste auch Kritik einstecken. Sie sei kein Laufstegwunder und müsse hier noch an sich arbeiten. Dass sie den Job für Yogurette bekommen hat, wäre eine gute Leistung gewesen, aber das Shooting und der Walk waren eher mittelprächtig. Aber Marie ist weiter.

Katrina konnte beim Shooting mit Rankin ebenfalls nicht überzeugen, Heidi nannte es sogar “miserabel”. Obwohl sie die ganze Zeit gezittert hatte, gab es doch ein schönes Bild von ihr. Und das durfte sie mitnehmen.

Mandy stolperte mehr in die nächste Runde, als dass sie schwebte. “Und dabei wollte ich dir gerade sagen, dass du die Beste auf dem Laufsteg bist”, lachte Heidi. Auf dem Laufsteg die Beste, aber beim Shooting nicht – das reichte trotz allem für ein Foto für das Modelbuch.

Nachdem sie den Walk einzeln absolviert hatten und jeder harsche Kritik zu hören bekam, mussten Aline, Tamara und Stefanie gemeinsam zur Entscheidung antreten. Stefanie musste schon beim Walk erfahren, dass die Jury der Meinung ist, sie habe die falsche Einstellung zum Job und würde sich keine Mühe geben. Rankin sagte ihr wörtlich, dass sie mit ihrer Arbeitseinstellung kein Model werden würde. Aline bekam trotz der gewonnenen Challenge gesagt, dass sie zwar die Bremse gelöst hätte, aber nicht losgefahren sei. Tamara wusste nach der Entscheidung in der letzten Woche bereits, dass dieses Shooting ihre letzte Chance gewesen ist. Und sie hat sie nicht genutzt. Heidi sagte Tamara und Aline, dass zwar beide toll aussehen und wunderschön sind, dass aber der Ausdruck noch immer fehlt. Und darum ist ihr Weg an dieser Stelle vorbei. Steffi bekam die letzte Chance, in der nächsten Runde noch einmal richtig Gas zu geben und es allen zu beweisen.

Ob Stefanie es schaffen wird? Wann knallt es mit Larissa und den anderen Mädchen? Und wer wird Germany’s next Topmodel?

GNTM 2009: Vom Regen in die Traufe


Bevor am Abend in der Topmodelvilla Langeweile aufkommen konnte, kam Heidi vorbei und brachte gute Nachrichten mit: Es ging auf eine Vernissage. Aber nicht von irgendwem. Veranstalter war Rankin, einer der gefragtesten Fotografen dieses Planten. Er hatte schon alles vor der Linse, was Rang und Namen hat, sogar die Quenn hat er fotografiert. Die Stars stehen bei ihm Schlange. Um in der High Society nicht negativ aufzufallen, hatte Heidi auch Kleider dabei. Die GNTM-Kandidatinnen stürzten sich sofort ins Vergnügen und auf die Klamotten. Schminktipps gabs ebenfalls umsonst von der Modelmutter und sie legte sogar selbst Hand an einige Gesichter.

Auf der Vernissage hatten die Mädchen dann auch Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen. Und hier bekamen sie die nächste Überraschung: Am nächsten Tag sollte ein Fotoshooting mit Rankin stattfinden! Alle angehenden Topmodels sollten vor seiner Linse posieren dürfen. Die Freude war riesig, nach einem Blick auf die ausgestellten Fotos bekamen eine jedoch Zweifel, wieviel sie für die Bilder würden anziehen dürfen.

Für das Shooting in Downtown Los Angeles wurden einige Straßen abgesperrt, was Sara unglaublich beeindruckte. Heidi erzählte, dass sie das selbe Shooting vor einigen Monaten selbst gemacht hätte und daher wisse, was die Mädchen erwartet. Es war Nacht, es war kühl und zu allem Überfluss sollten es Regenbilder werden, und zwar in Unterwäsche. Gar nicht so einfach, bei Kälte und Nässe sexy auszusehen!

Ira durfte als Erste und obwohl sie fror, machte sie ihre Sache sehr gut und konnte sich ein Lob von Heidi und Rankin abholen. Steffi zickte ein wenig und auch ihre Bilder waren alles andere als überzeugend. Saras Bilder hingegen wirkten, als wären sie an einem lauen Sommerabend im warmen Sommerregen gemacht worden. Unser kleiner Tollpatsch Sarina bekam ein dickes Lob von Rankin, er fand sie sehr gut. Sein Urteil über Marie entsprach dagegen überhaupt nicht den Erwartungen: “Aus der wird nie ein  Topmodel, glaub ich nicht.” Aline wirkte einmal mehr nicht ganz bei der Sache, auch fehlte ihr wieder der rechte Elan.

Highlight des Shoots, der erst um zwei Uhr morgens beendet war, war Marie. Rankin nannte sie den Typ Model, den Helmut Newton fotografiert hätte und bescheinigte ihr, dass sie etwas sehr Starkes an sich hätte. Über dieses Kompliment konnte sie sich wirklich freuen. Heidis Fazit vom Tag war, dass viele sie überrascht hätten, viele positiv und andere sehr negativ. Außerdem fand sie das Shooting sehr aufschlussreich.

Was das wohl zu bedeuten hat?

Die Entscheidung: So viele Tränen gab es noch nie


Es war wieder einmal eine anstrengende und aufregende Woche bei Germany’s Next Topmodel und die Kandidatinnen haben alles gegeben. Doch für den abschließenden Livewalk mussten sie noch einmal zeigen, was sie drauf hatten: Die Jury wollte sie in 14 Zentimeter hohen Highheels sehen.

Schon vorher jammerten einige wegen der zu engen und zu hohen Schuhe, aber alle traten tapfer an. Alle? Nicht ganz. Mandy lag mit einer dicken Erkältung krank im Bett. Als erste durfte Maria auf den Catwalk. Die Kandidatin, die so ziemlich die krasseste Verwandlung durchgemacht hat. Aber die 14 Zentimeter waren für sie ein unüberwindbares Hindernis. Mehrfach knickte sie um und der Lauf war eine Katastrophe. Heidis Kommentar: “Wie der Storch im Salat.” Statt eines Fotos bekam sie eine Absage. Schon fast an der Tür angekommen, rief Heidi sie zurück. Und überreichte ihr ein Paar Highheels. Maria ist weiter.

Sarina wurde ein tolles Gesicht beim Laufen bescheinigt. Doch ihre Kindlichkeit wurde erneut kritisiert. Larissa meinte im Interview, dass Sarina reifen müsse und das mit dem Alter käme. Interessante Äußerungen einer Gleichaltrigen… Trotzdem ist Sarina auch in der nächsten Runde dabei.

Larissas Lauf war wie immer selbst- und siegesbewusst. Doch dann musste sie harte Kritik einstecken. Peyman sagte ihr, dass er eine Leistungssteigerung erwartet hätte, ihre Entwicklung jedoch stehen geblieben wäre und eher abwärts zeige. Bei der Entscheidung sagte Heidi: “Du sagst immer, dass du nur eines der anderen Mädchen bist. Das stimmt. Du bist nicht besser.” Und nach einer langen Pause: “Aber auch nicht schlechter.” Auch Larissa bekommt noch einmal die Gelegenheit, sich zu beweisen.

Jessica kam zwar recht sicher auf den Schuhen herein, doch ihr Outfit gefiel der Jury überhaupt nicht. Wieder einmal wurden ihre Englischkenntnisse bemängelt. Daraufhin rechnete sie bei der Entscheidung mit dem Schlimmsten. Und schien Recht zu behalten. Denn Heidi sagte zu ihr: “Dein Traum von der Karriere ist wohl vorbei. Von der Karriere als Friseurin und Make-up-Artistin.” Jessica kann also weiter ihr Englisch trainieren.

Tamara fand Heidi “unheimlich hübsch, aber unheimlich langweilig”. Als sie nach dem Walk weinend im Backstage saß und alle sie trösteten, gab ihr Larissa den Rat, die Kritik zu nutzen und nicht persönlich zu nehmen. Es kamen Gegenstimmen auf und Larissa tickte aus. Niemand würde sie integrieren wollen und keiner nehme sie ernst. Die Entscheidung fiel für Tamara aber trotzdem gut aus. Sie bekommt ihre allerletzte Chance, aus sich heraus zu kommen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Marie rockte die Highheels und zeigte, wie man auf solchen Schuhen läuft. Den Lohn bekam sie direkt nach dem Walk: ein Foto, noch lange vor der Entscheidung.

Ira musste sich anhören, dass sie ein leeres Gesicht habe, aber positiv fiel für sie aus, dass sie bei der Challenge in der Mall für Ordnung gesorgt hatte. Die Entscheidung der Jury fiel zwar gegen sie, aber da sie den Kunden überzeugen konnte, ist sie eine Runde weiter.

Bei Stefanie war die Entscheidung trotz ihres lauen Auftritts bei der Challenge klar. Sie bleibt Kandidatin.

Auch Aline ist eine Runde weiter. Sara bangte nach dem Walk auch, und vor allem, nachdem Heidi ihr sagte, dass dies nicht “Deutschlands nächster Wackeldackel” sei. Doch als ein solcher sei sie doch zu schade und daher ist auch Sara in der nächsten Runde. Mandy bekam ihr Okay für die nächste Runde von Peyman zusammen mit ihrem Foto persönlich ans Krankenbett gebracht.

Dana erhielt schon beim Livewalk einen Abwasch. Sie hätte sich nicht weiter entwickelt seit dem Casting und sie wirke immer okay. “Wenn du läufst, ist das immer ‘okay, dann lauf ich jetzt eben’”, sagte Heidi ihr. Das Fotoshooting war okay, doch es käme nichts Neues hinzu. Und darum ist Danas Weg hier zu Ende.

Shoppingtour mit Hindernissen


Nach dem Brautmoden-Shooting mit Elvis ließ es sich Heidi nicht nehmen, einen Brautstrauß zu werfen. Gefangen hat ihn Sara – ein gutes Omen für den Rest der Woche?

Das Shooting war anstrengend und so hatte Heidi eine Überraschung für die Mädchen: einen ganzen Tag nur fürs Shoppen! Als die Kandidatinnen jedoch in der Mall ankamen, war diese noch geschlossen. Nun galt es, ein Alternativprogramm zu ersinnen: das stand natürlich längst fest.

Die neue Challenge: Die 13 Mädchen sollten innerhalb einer Stunde eine komplette Modenschau mit zwei Durchgängen erstellen und organisieren. Von den Klamotten, einmal sportlich, einmal glamourös, über das Make-up und die Reihenfolge bis hin zur Choreographie der Läufe. Es gab einen Catwalk mit Hebebühne – ein toller Effekt. Der Siegerin winkte ein Einkaufsgutschein für die Mall in Höhe von 1000 Dollar.

Wie nicht anders zu erwarten kam es hinter den Kulissen zum großen Geschnatter und die Mädchen flatterten umher wie die aufgescheuchten Hühner. Währenddessen verrann die Zeit und schon begann Larissa wieder einmal zu stänkern. Das könne man alles so nicht machen und keiner würde das so organisieren. Aber konstruktive Ideen brachte auch sie nicht. Die einzige, die Ruhe und Struktur in das Chaos bringen konnte, war Ira. Sie nahm als Älteste die Fäden in die Hand und danach ging es zügig vorwärts.

Die Mädchen schafften es tatsächlich, innerhalb einer Stunde eine komplette Show auf die Beine zu stellen und als Stefanie als erste mit der Hebebühne nach oben gefahren wurde, standen schon zahlreiche Neugierige in der Mall, um sich das Spektakel anzuschauen. Leider war Steffis erster Durchgang eher mau.

Larissa und Sarina fielen auf – negativ. Beiden wurde von Heidi bescheinigt, dass sie aussähen, als seien sie vom Bauernhof direkt noch mit den Gummistiefeln an den Füßen auf den Catwalk gekommen. Dabei hatte Larissa im Vorfeld noch damit herumgetönt, dass sie sich informiert hätte und man auf den wichtigen Schauen der Welt eben so laufen würde.

In der zweiten Runde boten Dana und Aline Gelegenheit zur wehmütigen Erinnerung an Gina-Lisa aus der letzten Staffel und ihren blanken Hintern in Barcelona. Die beiden trugen sehr kurze Kleider, die ebenfalls lieber weiter oben gesessen hätten als dort, wo sie sein sollten.

In der Entscheidung bekam Marie wieder ein dickes Lob und Sara gesagt, dass sie gewonnen hätte, wenn sie nicht so mit dem Kopf gewackelt hätte. Sarina und Larissa wurden vor der Gruppe zu den Schlechtesten gekürt. Siegerin dieser Challenge war Mandy, die zusammen mit Tamara den gesamten Gutschein plus 1,43 Dollar vershoppte.

Die Ja-Sagerinnen


Wie angekündigt gings am nächsten Morgen zum Brautmodenshooting. Und wer könnte in Las Vegas wohl der Bräuigam sein? Richtig. Elvis! Oder zumindest eins der zahllosen Elvisdoubles, die in Vegas an jeder Ecke stehen.

Die Kleider waren alles Unikate, handgefertigt und jedes im Wert von rund 15.000 Dollar. Daher bekamen die Mädchen noch von Heidi auf den Weg, sorgsam mit den schönen Brautmoden umzugehen.

Marie erledigte den Job erwartungsgemäß souverän. Innerhalb weniger Sekunden war das Bild im Kasten. Das Kleid war aber auch wie für sie geschneidert und musste nirgends geändert werden. Sara und Stefanie hingegen wirkten beide etwas schüchtern und steif.jessica vermutete, dass die beiden ein wenig zuviel Angst davor gehabt hätten, die Kleider kaputt zu machen.

Ira hatte echte Probleme beim Shoot, weil ihr Kleid viel zu eng und sehr schwer war. Es war mit einer Corsage ausgestattet, die Ira im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum Atmen nahm. Zwischenzeitlich war ihr richtig schlecht und sie konnte sich wirklich kaum bewegen. Aber sie hielt durch. Und damit machte sie Punkte bei Heidi.

Larissa wurde gefragt, ob sie denn ihre Schuhe nicht an hätte. Doch, hätte sie, warum denn, wollte die Österreicherin wissen. Und siehe da – es hing ein Schuh in ihrem Kleid, den sie aus der Garderobe mitgeschleift hatte. Bei Dana kamen leider wieder nur die gleichen Posen wie immer, ihr Leistung war “okay”. Sarina dagegen tanzte mit Elvis und kam damit gut an.

in großes Problem für viele Mädchen war die Anweisung, den Elvis küssen zu müssen. Heidi konnte die Aufregung nicht nachvollziehen. Aber einige, wie Stefanie beispielsweise stellten sich hier echt zickig an.

Das erste echte Casting


Weil Arbeit nur das halbe Leben ist, gönnte die Jury von GNTM den Kandidatinnen eine Sightseeing-Tour durch L. A.. Während Larissa die Berge fehlten, fand Marie es einfach nur toll. Doch die Verschnaufpause war kurz. Denn für acht der 17 Mädchen stand das erste echte Casting an, für Single. Der Job beinhaltete ein Fotoshooting für ein Poster in einer Boutique des Labels in Hollywood und ein Bild im Lookbook der Marke. Von den Mädchen, die beim Laufstegtraining gut abgeschnitten hatten, durften acht zum Casting bei Single antreten: Stefanie, Daphne, Dana, Johanna, Katharina, Maria, Marie und Larissa.

Galina, die Chefin des Labels, traf persönlich die Auswahl. Die Mädchen durften sich ein Outfit aussuchen, in dem sie dann ein echte Go-See absolvieren mussten. Der Druck stieg merklich an. Das bemerkte auch Daphne. Marie hatte ein Kleid gewählt, dass sie an die Outfits von Eva Longoria erinnerte und versucht, sich in die Rolle der Gabby aus den Desperate Housewives hineinzufühlen. Offenbar mit Erfolg, denn sie wird das Fotoshooting für Single machen und hat damit ihren ersten Modeljob ergattert.

Die Top 15 aus 2400 – wirklich Top 15?


Auch wenn die Jury sich diese Entscheidung erneut nicht leicht gemacht hat – es musste eine Entscheidung getroffen werden. Aus 30 Mädchen mussten 15 werden und das bedeutete, dass 15 Mädchen ausscheiden müssen.

Die Jury entschied sich für folgende Mädchen, die jetzt nach Los Angeles fahren werden, um dort an Fotoshootings teilzunehmen:

Ira, Mandy, Jessica, Daphne, Tamara, Dana, Olivia, Johanna, Marie, Katharina, Aline, Tessa, Maria, Stefanie, Sara. Und für Sarina. Denn bei ihr hatten sie lange überlegt, dann aber doch eine Ausnahme gemacht und einen Platz mehr vergeben.

Herzlichen Glückwunsch!

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