Cosmopolitan: Das Foto ihres Lebens


Die Siegerin von Germany’s Next Topmodel bekommt nicht nur den Ruhm, lukrative Werbeverträge und den Start ins internationale Modelleben. Sie bekommt auch das Cover der deutschen Cosmopolitan. Das Bild dafür durften die fünf Mädchen schon mal schießen. Aufregende Outfits sollten es sein, glamourös und ein wenig verrückt sollten die Bilder werden.

Die Outfits sollten die fünf Grazien selbst aussuchen. Das klappte mal gut – und bei Marie überhaupt nicht. Sie musste unzählige Male das Outfit ändern, weil sie sich in keinem wohl fühlte oder mindestens so aussah, als würde sie das. Auch ihr Gesicht war wieder genau das gleiche wie immer, sie kann eben kein anderes. Jessica sah toll aus und überzeugte mit einem strahlenden Lächeln. Heidi nannte sie dann auch den “Superschmunzelhasen”. Sara wirkte wie inzwischen immer superprofessionell. Sie hat sehr viel gelernt in der Zeit und sah großartig aus. Auch von Mandy ist man inzwischen eine konstant gute Leistung gewöhnt und wird selten enttäuscht. Bei diesem Shoot enttäuschte sie definitiv nicht. Maria war bei diesem Shooting auch nicht so gut, wie wir sie eigentlich kennen. Auch sie wirkte ein wenig gehemmt.

Aber allen Fünfen muss man lassen, dass sie sich für den großen Druck, der auf ihnen lastete, super geschlagen haben. Nun bleibt nur abzuwarten, welche der Kandidatinnen wir auf dem Cover sehen werden.

Die letzten Meter auf dem Weg zum Finale


Was soll man zu dieser Woche sagen? Die Aufregung war groß, die Konkurrenz kämpfte mit Freundschaft, die Nerven lagen blank. Allen fünf übrig gebliebenen Kandidatinnen von GNTM war klar, jetzt geht es um die Wurst und damit um die Top 3. Schlapp machen gilt nicht, hier gilt nur noch 100 Prozent Power.

Jessica wusste, dass sie mit der schlechten Leistung nicht noch einmal würde durchkommen können. Marie wusste, dass sie sich ranhalten muss, weil sie nicht wirklich überzeugend war in den vergangenen Wochen. Maria wusste, dass sie zwar viel erreicht hat, aber in der vergangenen Woche hatte sie ihr schlechtestes Shooting abgeliefert. Mandy wusste, dass sie schwach angefangen hatte in der Staffel, dass sie aber auch viel erreichen konnte. Sara wusste, dass sie noch viel an sich tun muss, um in der oberen Liga der Topmodels mitspielen zu können. Mit diesem Wissen gingen die Mädchen in diese spannende Woche und es ging Schlag auf Schlag.

Gleich am Anfang ging es mal wieder um einen Job, diesmal für Gilette. Die Mädchen sollten ihre Königlichkeit beweisen und ausstrahlen. Marie wirkte eher verkrampft als königlich und war sich dessen auch bewusst. Jessica wirkte gehemmt, auch wenn sie sich sichtlich bemühte. Maria wirkte auch eher unsicher, auch wenn man ihr das ja nicht immer ohne weiteres ansieht. Mandy schlug sich wie immer großartig, sie ist die Königin des Posings und des Laufstegs. Königin? Nein, Prinzessin. Denn die Königin des Castings war Sara. Sie konnte den Kunden überzeugen und am nächsten Tag zum Dreh gehen.

Und auch dort lieferte sie einen wahrhaft königlichen Job ab. Sara hat das Finale verdient. Doch wird sie es erreichen?

Die Siegerin steht fest und es nicht Marie Nasemann


Die Bloggerszene zerreißt sich das Maul und die Gerüchteküche brodelt. Jetzt behauptet eine Bloggerin, aus sicherer Quelle zu wissen, dass die Finalistinnen Maria Beckmann, Sara Nuru und Mandy Bork heißen.

“Wo ist Marie Nasemann?” werden jetzt viele fragen? Die Quelle sagt, sie kommt nicht einmal ins Finale.

Unser exklusiver Gastkommentar zu Episode 13 von der Beauty Queen of Germany, Nadine Trompka


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.

Eine tolle Folge diesmal, aber wieso haben die Mädchen teilweise nichts aus ihren Chancen gemacht?
Bei den zwei Kampagnen ging es ja darum, einmal sein schönstes Lächeln zu zeigen und bei der anderen Glamour rüber zu bringen, wobei die Mädchen zu dem Shoot bereits geschminkt kamen, ein absolutes No Go, weil dann die Visagisten erst einmal unnötig Zeit damit verbringen müssen, das Make-up zu entfernen und die Haut unnötig gereizt wird, was man eventuell bei empfindlicher Haut unter dem neuen Make-up sieht. Soetwas geht wirklich nicht und ist absolut unprofessionell! Sarina merkte man hierbei stark ihre Unsicherheit an, was vermutlich auch an ihrem Alter liegt, aber in diesem Business muss sich eine 16-jährige genauso reif benehmen können wie ein älteres Mädchen, da es ein Teil des Jobs ist, sich in andere Rollen versetzen zu können und Unsicherheit überspielen zu können. Marie machte ihre Sache wie gewohnt gut, allerdings in der gleichen niedlichen Art wie immer, was langsam wirklich langweilig wird. Sara hat mir diesmal sehr gut gefallen, sie strahlte am meisten Selbstbewusstsein aus und hatte Spaß an der Sache, was dann auch zu spüren und sehen ist.
Bei der zweiten Aufgabe war das Thema “Glamour”. Sarina enttäuschte wieder einmal, wobei es ihr nicht am Ehrgeiz mangelt, aber ich denke, sie ist der Situation noch nicht gewachsen, sowie Jessica, die dauernd am Rumnörgeln war, was ich nicht verstehen kann, da ihr bei GNTM eine Riesenchance geboten wird und sie nur ihrer Freundin Ira hinterhertrauert. Sehr schade… Man merkt, dass Jessica ohne Ira sehr unsicher ist, aber sie sollte sich darüber im Klaren sein, dass es hierbei um ihre Zukunft geht und bei aller Freundschaft auch Ira und Jessica Konkurrentinnen waren.
Das nächste Shooting war ein Rosenshooting, hierbei posierten die Mädchen nackt und waren mit Rosenblättern überstreut, wobei die wichtigsten Körperteile bedeckt waren. Ein wahnsinnig tolles Shooting, ich wäre sofort dabei gewesen, umso schockierender für mich, dass Jessica mit dem Gedanken spielte, nicht daran teilzunehmen, weil sie der Meinung war, ihr Freund ist dagegen. Jessica sollte sich bewusst sein, das es ihr Job als Model ist, sich auf verschiedene Shootings einzustellen und hierbei sah man ja nichts wie bei einem richtigen Aktshooting, selbst auf dem Catwalk kann mal das eine oder andere Kleidungsstück verrutschen und mehr entblößen als vorgesehen. Über soetwas sollten sich die Mädchen im Klaren sein und drüber lachen können. Dementsprechend steif und unglücklich sah Jessica auch beim Shoot aus, was wirklich unprofessionell ist. Marie zeigte endlich einmal, dass sie mehr als niedlich sein konnte und sah sehr sinnlich aus. Sara absolvierte das Shooting am besten, bewegte sich, was die anderen Mädchen nicht taten bzw. nur den Kopf bewegten und daraus entstanden dann auch die schönsten Fotos des Shootings. Dies zeugte endlich mal von Mut, was die anderen nicht zeigten, wo ich auch gleich zu der nächsten Aufgabe komme.
Es ging hierbei darum, an einen Heißluftballon geschnallt zu sein und dabei eine gute Figur zu machen. Jessica zeigte sich wieder einmal relativ unflexibel, alle anderen überwanden ihre Angst und zeigten tolle Figuren in der Luft, besonders wieder einmal Sara, die mir von Mal zu Mal besser gefällt und die meiste Entwicklung zeigt. Zu Recht gewann Sara diese Challenge.
Zu guter Letzt mussten die Mädchen alleine zu einem Casting, eine Bewährungsprobe, wie die Mädchen sich ohne die Hilfe von Heidi anstellten und wo die Mädchen unter Beweis stellen konnten, wie sie im wahren Modelalltag bestehen. Die Mädchen liefen teilweise noch immer nicht gut, was nach der langen Zeit nun wirklich einmal zum Problem werden sollte. Hierbei kamen Jessica, Mandy und Marie in die engere Wahl. Meiner Meinung nach eine gute Wahl, da die drei wirklich gut gelaufen sind. Jessica gewann den Job, was sie meiner Meinung nach nach den Fauxpas der letzten Tage auch bitter nötig hatte.
Zum Schluss traf es dann Sarina, die GNTM verlassen musste. Meiner Meinung nach eine richtige Entscheidung, da Sarina dem Modelbusiness noch nicht gewachsen ist und es sie wahrscheinlich zu sehr belasten würde, als dass es ihr gut tut in diesem Business zu arbeiten, vielleicht sollte sie einfach noch ein paar Jahre warten und es dann noch einmal versuchen. Allerdings finde es, es hätte diesmal ebenso Jessica treffen müssen, da Jessica nach dem Ausstieg von Ira nicht mehr voll bei der Sache ist und sich soviele Dinge geleistet hat in der letzten Woche, die nicht tragbar waren, wobei ich daran zweifele, dass es ihr wirklich ernst ist beziehungsweise sie die Kraft hat im Modelbusiness alleine Fuss zu fassen.

Die Entscheidung: Wer kommt in die Top Fünf?


In dieser Woche würde die Entscheidung besonders schwierig werden, das war allen klar. Denn schließlich geht es auf die Zielgerade zu und damit direkt aufs Finale. Mandy meinte, dass die Top Fünf deswegen so erstrebenswer seien, weil die jeder schon kenne, sie haben einen Namen und auch Fans. Und das wolle sie auch.

Der Jury bei ihrer Entscheidung zur Seite stand dieses Mal Victoria Beckham. Oder besser gesagt, das, was von ihr übrig ist. Es ist schon überraschend, wie wenig Substanz ein Körper braucht, um überleben zu können. Kleidergröße 0 sieht im realen Leben nach ziemlich wenig Nahrung aus. Zudem saß entweder ihr Kleid nicht richtig oder ihre Unterwäsche blitzte heraus, jedenfalls hatte sie über der Stelle, wo ihre rechte Brust sein müsste, ein irritierendes Detail am Kleid. Aber Victoria hatte wenigstens Klamotten mitgebracht, die die Mädchen im Livewalk tragen sollten. Dumm nur, dass nicht alle Größe 0 tragen können, deswegen sahen die Jeans an manchen doch sehr prall gefüllt aus.

Die Erste auf dem Catwalk war diesmal die Gewinnerin der Woche: Sara. Selbst Victoria Beckham war von ihr begeistert, lobte ihre Energie, ihr strahlendes Lächeln. Peyman, schon immer ein heißer Verehrer von Sara, sagte wieder einmal, dass die Sonne aufgeht, wenn sie den Raum betritt. Heidi bescheinigte ihr, dass sie momentan super positiv sei. Und als Sara schon freudestrahlend den Raum verlassen wollte, reif Peyman sie zurück: “Wenn du mir die Frage beantworten kannst, wer die beste Woche hatte, bekommst du gleich ein Foto.” Natürlich nahm sie dieses Foto mit und ist damit unter den Top 5.

Marias Woche hingegen war nicht so brilliant. Ehrlich gesagt haben wir sie schon viel besser erlebt. Das Fotoshooting war ihr schlechtestes bisher, die Challenge und die Jobs konnte sie auch nicht gewinnen. Victoria fand immerhin, sie habe ein sehr starkes Gesicht, aber die Klamotten, die sie sich ausgesucht habe, sähen sehr unvorteilhaft an ihr aus. Keine Kunst, wenn man nicht Größe 0 trägt, sehen die halt so aus… Doch für ein verpatztes Shooting fliegt keiner bei GNTM und damit bekam Maria ihr Foto und den Einzug ins Finale der Top 5.

Mandy lief wie immer großartig, Victoria war begeistert und meinte, sie würde sie buchen. Das könnte aber auch daran liegen, dass Mandy neben Jessi die Einzige war, der die Jeans noch fast zu groß waren. Was ein wenig bedenklich ist. Doch die Woche war für Mandy nicht so toll gelaufen. Sie hatte den Laufstegjob an Jessica verloren und auch sonst nichts wirklich reißen können. Das Foto war sehr schön, aber das war auch alles. Und den Lauf absolvierte sie mit einem Gesicht, das Heidi als zu “ich bin es” beschrieb. Mandy war in Erklärungsnot. Jessica habe den Job bekommen, weil die Kleider an ihr besser ausgesehen hätten. Heidi entschied: “Das reicht nicht für die Top 3!” Und Mandy piepste frech “Wir sind aber noch nicht 3?” Natürlich bekam Mandy ein Foto, alles andere wäre skandalös gewesen.

Marie konnte zwar wieder keinen Job ergattern und auch die Challenge war eher mau, dafür war sie beim Rosenshoot die Beste. Das brachte ihr eine Rose von Peyman und die Ermahnung von Heidi, dass diese Rose endlich aufblühen müsse. In der kommenden Woche. Victoria Beckham fand, dass Marie zu “cosy” gelaufen sei und ein wenig überheblich wirkte.

Jessica, seit der letzten Woche allein und ohne Ira, ist und bleibt das Sorgenkind. Mandy meinte sogar, dass Jessi gesagt habe, das größte Geschenk, das man ihr machen könne, wäre, sie nach Hause zu schicken. Genau diesen Eindruck vermittelt sie auch schon seit geraumer Zeit. Lustlos latschte sie dann auch über den Catwalk, schaute auf den Boden, Posen waren bestenfalls angedeutet. Victoria Beckham war ehrlich entsetzt: “Du siehst großartig aus, hast einen tollen Körper und wundervolle Augen. Aber daran musst du auch glauben!” Heidi fragte Jessi nach dem Walk zu Recht, ob das ihr Ernst gewesen sei. Sie scheine einen Durchhänger zu haben, Peyman legte nach und meinte, sie lasse Motivation vermissen. Das hätte der Jury auch schon früher auffallen können.

Sarina hatte sich in dieser Woche wirklich ins Zeug gelegt. Trotzdem reichte es weder für einen Job noch für den Sieg bei der Challenge. Das Foto war gegenüber anderen von ihr auch nicht der ganz große Wurf. Und das Schlimmste für Sarina war: sie wusste das alles. Doch Heidi sagte, dass man ihren Ehrgeiz bemerkt. Rolf hingegen bemängelte, dass der Kunde sie für zu jung gehalten habe. Peyman sagte, dass die Jury immer noch darauf warte, ihr gewisses Etwas erkennen zu können und dass Sarina das nicht unter Kontrolle habe.

So standen dann Sarina und Jessica vor einer ihnen nicht unbekannten Situation: Sie mussten gemeinsam zur Entscheidung antreten. Doch anders als beim ersten Mal, als beide weiterkamen, war ihnen diesmal klar, dass eine gehen würde. Oder vielleicht sogar beide? Grund genug hätte es gegeben, beide nach Hause zu schicken. Sarina ist immer noch joblos, Jessica hat weder Motivation noch Siegeswillen im Gepäck. Das wiederum bietet Sarina, dafür fehlt es ihr an Konzentration und Reife. Trotz allem ist es ein wenig schwer nachzuvollziehen, warum Jessica wieder eine Runde weiter geschleift wurde, während Sarina nach Hause fahren muss. Vielleicht sollte sie aber tatsächlich noch ein, zwei Jahre auf die Weide und es dann noch einmal angehen. Sie hat in dieser Zeit viel gelernt und ist auch erwachsener geworden, nur bleibt die Frage im Raum, ob sie dem Druck des Modelbusiness gewachsen wäre. Diese stellt sich allerdings auch bei Jessica.

Die Top 5 sind: Mandy, Sara, Maria, Jessica und Marie.

GNTM-Kandidatin Jessica schnappt Mandy Catwalk-Job vor der Nase weg


Bisher waren die angehenden Topmodels von GNTM nie allein bei Castings. Immer war jemand von der Jury dabei, um hinterher Manöverkritik üben zu können oder einfach geistigen Beistand zu leisten. Dieses Mal waren die Mädchen allein. Außerdem konnten sie sich schon einmal darauf einstellen, wie es ist, zu fünft zu sein, denn Sara war bei ihrem Sony Ericsson Shoot und daher nicht beim Casting dabei.

Das Casting war für niemand Geringeren als Kevin Hall und der Meister war auch selbst anwesend. Es ging um einen wichtigen Job: eine Fashionshow von Kevin Hall. Gesucht wurde das 15. Gesicht in der Reihe, 14 Models standen schon fest. Na, den Job hat Mandy doch so gut wie in der Tasche! Dachte man. Doch manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt.

Die Fünf stellten sich vor und es gab mal wieder eine zweite Runde. Sarina und Maria mussten gleich gehen, denn Maria war ihnen zu erwachsen, Sarina war ihnen nicht erwachsen genug. Und schon kullerten wieder die Tränen, denn Sarina sah ihre Felle davon schwimmen. Bisher ist sie die Einzige ohne Job geblieben und das Shooting war auch nicht so toll gelaufen, sie war schon öfter Wackelkandidatin gewesen – ob das ihr Schicksal endgültig besiegeln würde?

Gleich in der zweiten Runde waren Jessica und Mandy, Jessi wegen ihrer wirklich tollen Augen, Mandy, weil sie einfach toll läuft. Nachträglich in die zweite Runde kam Marie, weil Kevin Hall fand, dass sie Potenzial habe und fast amerikanisch wirke. Kevin Hall designt unter anderem Abendroben für die Stars, die diese dann zu so unwichtigen Anlässen wie der Oscar-Verleihung tragen. Also mussten die Mädchen in der zweiten Runde im Abendkleid von Kevin Hall laufen. Mandy trug ein tolles goldenes Kleid, knöchellang, Jessica ein sehr elegantes Kleid in dunklem Marineblau, das toll zu ihren Augen passte. Und Marie? Marie ein rosafarbenes Etwas mit einem Quetschgürtel und sah aus wie eine unglückliche Teewurst. In diesen Kleidern darf man einfach keinerler Unzulänglichkeiten in der Figur haben. Marie hat aber welche und flog daher auch raus. Blieb die Entscheidung zwischen Jessi und Mandy.

Es geschah das Unglaubliche: Jessica bekam den Catwalk-Job! Ausgerechnet Mandy konnte für einen Laufsteg-Job nicht überzeugen. Jessi konnte es selbst nicht ganz glauben und im Nachhinein ging das Geläster auch gleich los. In einem waren sich in dieser Woche alle GNTM-Kandidatinnen einig: Jessi ist diejenige, die nicht mehr will und gehen sollte, um anderen eine Chance zu lassen. Und dann gewinnt ausgerechnet sie gegen Mandy. Die sagte dazu nur, dass es sie natürlich ärgere, den Job nicht bekommen zu haben, sie ihn aber jemandem wie Sarina, die sich reinhängt und Ehrgeiz zeigt, mehr gegönnt hätte.

Doch es ist, wie es ist. Das Fazit der Woche bleibt: Alles geht, nichts ist unmöglich.

GNTM Challenge: Hoch hinaus für eine Uhr


In den Challenges mussten die sechs noch vorhandenen Kandidatinnen von GNTM ja schön des öfteren Mut und Kraft beweisen. Aber so etwas, wie in dieser Woche gabs wohl noch nie: Artistik am Heißluftballon. Also eigentlich war es ein Heliumballon, der an Seilen auf bis zu 20 Meter heraufgelassen wurde und an dem unten statt des Korbes eine Konstruktion hing, die einem daran hängenden Menschen artistische Einlagen ermöglichte. Ausgedacht hat sich dieses System Jochen Schweizer und eine seiner Mitarbeiterinnen führte vor, wie es geht.

Eigentlich ganz einfach: hautengen Catsuit an, befestigen lassen und quasi freischwebend nach oben gleiten, dabei ein paar Überschläge und Akrobat schön und einen möglichst guten Eindruck machen. Nun machte das die Assistentin offensichtlich nicht zum ersten Mal, unsere Mädchen aber schon. Jessica traute sich als Erste, im knallroten Catsuit mit knallrotem Lippenstift. Und kurz, bevor es losging, teilte Heidi mit: Es geht nicht nur um Spaß, hier werden Fotos gemacht. Na wie gut, dass der Druck damit weniger wurde. Jessi schlug sich gar nicht schlecht als Artistin, aber Peyman brüllte immer mit dem Megaphon: “Laaaangweilig!” Marie, ehemals Topfavoritin auf den Sieg, bewies einmal mehr, dass sie es mit Koordination nicht so hat. Sie sah eher aus wie ein nasser Sack und mühte sich ziemlich ab.

Maria liefert eine solide, aber nicht herausragende Leistung ab. Aber dafür, dass sie unter extremer Höhenangst leidet – Hut ab! Sarina, die ja eher für ihre Tollpatschigkeit bekannt ist, war überraschend gut. Wenn man sich daran erinnert, wie sie beim Fliegen in Hollywood rumgeeiert ist, war das eine Spitzenleistung am Ballon. Als Mandy oben war, dachten alle, es könnte nicht besser werden. Doch dann kam Sara als Letzte, die alle anderen gesehen hatte und sich massiv unter Druck setzte. Dabei war das gar nicht nötig, einen Überschlag nach dem anderen machte sie, als hätte sie es jahrelang geübt.

Damit gewann Sara die Challenge. Der Preis: eine schicke Uhr im Wert von 2600 Euro. Sara war happy und nun waren die Nörgler dran: Rolf und Peyman mussten auch rauf. Und stellten fest, dass sie es überhaupt nicht besser können und dass ihre Anweisungen von unten etwas hochnäsig gewesen waren. Hochmut kommt eben vor dem Fall…

Für mich solls rote Rosen regnen…


Das war das Motto des dieswöchigen Shootings. Das Set war recht simpel: ein Rosenbett wie in “American Beauty”, nacktes Model rein, fertig. Nun sind aber nicht alle der sechs Kandidatinnen von GNTM ohne weiteres bereit, ihre volle Schönheit auch unverhüllt zu präsentieren. In der vergangenen Woche gab es ja schon beim Walk im Bikini einige, die sich nicht wirklich wohl in ihren Körpern fühlten. In dieser Woche war es ausgerechnet Jessica, die zickte. Sie, die wusste, dass sie seit Wochen auf der Kippe steht und immer wieder mitgeschleift wird, obwohl sie nicht den Eindruck macht, als wollte sie weiter kommen. Und selbst die Tatsache, dass der Fotograf Russel James war, den sie schon vom Unterwäsche-Shooting in New York kannte und Heidi Klum sich persönlich darum kümmerte, dass unter den Rosenblättern nichts hervorblitzt, was nicht sichtbar sein sollte, konnten sie davon abbringen. Ihr Freund fände das nicht gut und würde ihr Ärger machen.

Mal ehrlich, wenn Jessica Motzkus Germany’s Next Topmodel werden kann, braucht sie dann noch einen Mann, der ihr einen Großteil ihrer Arbeit, körperbetonte Aufträge nämlich, verleidet? Maria meinte dann auch nicht zu Unrecht, dass bisher in allen Staffeln Shootings dabei waren, in denen die Kandidatinnen leicht bekleidet waren und dass man sich das doch hätte vorher überlegen können. Mandy ging da noch einen Schritt weiter und meinte, wer das nicht wolle, der solle lieber gehen als diesen Platz zu blockieren und einem anderen damit die Chance zu verbauen.

Immerhin, Marie fand das Shooting toll. Aber Marie findet ja immer alles toll, was sie vorwärtsbringen könnte. Immerhin bekam sie Lob von Heidi, die ihr bestätigte, sie wäre dieses Mal nicht so lieb und nett wie sonst gewesen, sondern sehr sinnlich. Maria hatte hingegen keinen guten Tag und lieferte das schlechteste Shooting bisher ab. Sara bezeichnete Russel James als “süße Überraschung”. Sie sei zwar nicht perfekt, wisse aber ihr Kapital sehr gut einzusetzen. Auch Mandy lieferte eine fast schon gewohnt gut Leistung ab. Die Erwartungen an Sarina waren sehr hoch, doch das Ergebnis gar nicht so schlecht. Aber eben nicht so gut wie sonst. Zusammen mit den bisher fehlenden Job könnte das das Aus für das Küken der Staffel bedeuten.

Es wird ernst: Wer kommt ins Finale?


Nein, direkt ums Finale ging es in dieser Woche noch nicht, aber um die Wurst allemal. Noch sechs Kandidatinnen sind übrig bei Germany’s Next Topmodel und sie alle könnten in drei Wochen alle ihre Träume erfüllt sehen. Doch bis dahin ist es eben doch noch ein Stück Weg. Und der muss gegangen werden, ob sie nun wollen oder nicht. An dieser Stelle stellt sich die Frage: Will Jessica wirklich weiterkommen? Kann Sarina sich noch steigern? Wird Sara das nächste Topmodel? Ist Maria in ihrem Typ zu festgelegt, um gewinnen zu können? Reicht für Marie das “nette Mädchen von nebenan”, um ins Finale einzuziehen? Oder wird ganz Deutschland wie New York zu Mandy-Land?

Ihre erste Chance in dieser Woche hatten die Mädchen bei einem Casting für den Telefonhersteller Sony Ericsson. Er suchte ein Gesicht für gleich zwei Kampagnen. Das neue Handy hat eine besondere Funktion: es löst die Kamera erst aus, wenn das Motiv lächelt. Es ging also nicht nur um einen Job, sondern im Grunde genommen um zwei Jobs in einem Paket. Serh attraktiv für angehende Topmodels.

Und die übrig gebliebenen Sechs gaben sich mehr oder weniger Mühe. Sarina begann hier ihren Kampf, der sie die ganze Woche über begleitete. Mandy war souverän, fast schon ein wenig zu siegessicher. Diese Attitüde hatte auch Marie einmal, musste sie aber inzwischen ablegen, da sie längst nicht mehr zu den Topfavoritinnen gehört. Auch Jessica gab sich Mühe, auch wenn sie ihre Lustlosigkeit oder Selbstaufgabe nicht wirklich übertünchen konnte. Doch wenigstens hatte sie schon Jobs, was Sarina nicht von sich behaupten kann. Bei Sara hatte Heidi Bedenken. Farbige Models seien nicht so kommerziell wie weiße, meinte sie.

Der Kunde konnte sich an diesem Tag nicht entscheidung und vertagte die Verkündung der Siegerin. Über den aufregenden Shoot im Rosenbett vergaßen einige fast, dass da ja noch diese Chance offenstand. Doch dann kam sie. Und strafte Heidi ab. Sara bekam den Job und ist das Gesicht von Sony Ericsson in der neuen Kampagne. Damit ist sie dem Schritt unter die fünf Topfavoritinnen auf den Sieg bei GNTM um einiges näher gekommen.

Unser exklusiver Gastkommentar zu Episode 12 von der Beauty Queen of Germany, Nadine Trompka


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.

Wieder einmal eine spannende Folge, diesmal auf Hawaii mit einem tollen Casting.

Bei dem Casting stach meiner Meinung nach Mandy heraus, die auch den Job erhielt, obwohl ich ihren Schrei nach dem Motto “Ich will den Job” eher erschreckend fand, aber zumindestens war sie die Einzige, die es verstanden hatte, dass es hierbei um Emotionen ging. Anders beispielsweise Jessica, deren wildes Lachen nicht von dem zurueckhaltenden Lachen zu unterscheiden war.
Schockiert hat mich Sara, die ich bis jetzt ziemlich professionell fand, aber wer sein Modelbook bei einem wichtigen Casting nicht mitbringt, nimmt schon einiges hierbei nicht allzu ernst, da das Book die Visitenkarte eines Models ist und das Casting jedes Mal ein wichtiger Bestandteil der Entscheidung der Jury ausmacht.
Enttäuscht war ich ebenfalls von Marie, die es scheinbar nicht schafft, endlich einmal aus sich rauszukommen und zu zeigen, dass sie noch andere Facetten hat als nur niedlich zu sein, was ich sehr schade finde.

Diesmal ging es bei dem Shooting darum, einmal nicht das typische Model zu sein, sondern ein Rockstar, wo die Mädchen zeigen konnten, wie gut sie improvisieren können und wie spontan sie auf Shootings reagieren, die ausserhalb der normalen Fashion-oder Beautyfotografie liegen.
Sarina überzeugte diesmal von sich und zeigte, dass sie als Einzige wirklich unbefangen an die Sache rangeht, wo andere sich die Situation kaputt gedacht haben und keinen großen Spaß an dem
Shoot hatten, wie beispielsweise Ira, die dies unter anderem auch den Sieg kostete. Wirklich umgehauen hat mich allerdings keins der Fotos, weshalb ich es auch sehr schwer fand herauszufinden, wer am Ende die Show verlassen muss.

Bei der Entscheidung ging es dann einmal wieder auf den Laufsteg, wo die Mädchen diesmal das Thema Hawaii bekamen, bedeutete Bikinis, Beachteint und lockere, frische Walks, aber keins der Mädchen genoss den Walk auf dem Catwalk wirklich und sie fühlten sich sichtlich unwohl in ihrem Körper und es hagelte massiv Kritik, zu Recht meiner Meinung nach, denn ein Model sollte bereit, es sich nicht anmerken zu lassen, wenn sie sich in einem knappen Outfit nicht wohl fühlt, sondern Selbstbewusstsein ausstrahlen… Ich bin auf jeden Fall auf die nächste Folge gespannt! ;)

← Previous PageNext Page →