Überraschende Entscheidung bei GNTM 2009
Nach einer anstrengenden Woche und in Erwartung einer neuen Entscheidung nutzten die GNTM-Kandidatinnen den letzten Abend in Miami zur Erholung. Ein wenig Abhängen am Strand, ein wenig Sightseeing und die Gewinnerinnen der Challenge, Ira und Sara gingen mit den Cheerleadern der Miami Dolphins lecker essen.
Doch die Entscheidung ließ sich nicht aufhalten und vor sie hat Heidi Klum den Livewalk gesetzt. Dieses Mal mussten die Mädchen in knappen, sportlichen Outfits auftreten. Besondere Schwierigkeit am Ende des Laufstegs: eine rotierende Scheibe, auf der die Mädchen posen mussten UND das Gleichgewicht halten.
Als erste durfte sich Stefanie dieser Herausforderung stellen. Sie wirkte sehr wackelig und musste auch in dieser Woche harte Kritik einstecken. Peyman begrüßte sie mit den Worten: “Stefanie. Die ewige Zweite.” Rolf fand sie zu mittelmäßig und sagte ihr, dass ihre Schönheit allein nicht ausreichen wird. Bei der Entscheidung fand sie selbst ihr Foto nicht schön, das sie dann aber doch mitnehmen durfte.
Sarina hatte auch hier wieder Probleme mit ihrer Körperbeherrschung. Sie fiel fast von der Drehscheibe. Petra Winter, Stellvertretende Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan, meinte hinterher, dass Sarina den Eindruck machte, sie würde das alles nicht ernst nehmen. Sie würde sich zu sehr auf ihren Welpencharme verlassen. Auch Heidi sagte ihr, dass sie sich endlich besser unter Kontrolle bringen muss. Und obwohl sie dies als großes Problem bezeichnete, bekam Sarina ihr Foto mit nach Hause. Denn Probleme sind dafür da, um gelöst zu werden.
Maria war neben Sara die Einzige, die auf der Drehscheibe sicher stand. Und poste. Peymans Kommentar: “Finale, ohoh!” Nach diesem Urteil und ihrem Shooting für Apollo war ihr Weiterkommen keine Überraschung.
Peymans Kommentar zu Jessica fiel nicht so positiv aus. “Wenn du lächelst, geht die Sonne auf, aber bei Castings bist du eher eine Sonnenfinsternis.” Doch die Jury möchte sie weiter leuchten sehen. Es ist ihr zu wünschen, dass sie nicht an ihren mangelnden Englischkenntnissen scheitert.
Marie musste auch diese Woche wieder Kritik ertragen, denn beim Casting für Apollo konnte sie nicht überzeugen. Sie wirkte verspannt, vor allem im Gesicht um den Mund herum. Die Entscheidung leitete Heidi ein mit der Äußerung, dass Marie in dieser Woche farblos gewirkt habe und die Jury Angst hätte, sie wäre am Ende ihrer Entwicklung angekommen. In der nächsten Woche müsse sie mehr zeigen.
Larissa bekam wieder Kritik. Peyman meinte, die Überschrift für die vergangene Woche mit Larissa sei “Im Sog der Tiefe” und sorgte sich, ob sie über das Tief nach dem Cheerleadertraining hinweg sein. Rolf merkte erneut an, dass sie sehr unnatürlich und verbissen wirkt und doch einfach ihr Leben, das einer 16-Jährigen leben soll.
Katrina bekam die Frage gestellt: “Warum bist du hier?” Auch diesmal wurde wieder ihre fehlende Motivation und Emotion bemängelt. Zusammen mit Larissa musste sie sich der Entscheidung stellen. Und obwohl beide Mädchen Wackelkandidatinnen sind, sind sie eine Runde weiter. Zur Begründung bei Katrina sagte Heidi, dass sie zum ersten Mal den Willen bei ihr gesehen hätte.
Sara und Mandy sind ebenfalls weiter, genauso wie Ira. Beim Durchzählen dürfte nun dem geneigten Leser auffallen, dass etwas nicht stimmen kann. Denn alle Mädchen, die am Anfang der Folge dabei waren, sind es auch noch am Ende. Und das ist auch so gewollt. Die Jury entschied sich in dieser Woche, alle Kandidatinnen mit zu nehmen.
Was das wohl für die kommende Woche bedeutet?
GNTM-Challenge: Tanzen für Delphine
Die dieswöchige Challenge war für einige der Kandatinnen von GNTM eine echte Herausforderung: Aufgabe war es dieses Mal, zusammen mit den Original Cheerleadern der Miami Dolphins American Football Mannschaft eine Choreographie einzustudieren. Das klingt machbar und so machten sich auch alle – außer Larissa, die ja leidend war – mit mehr oder weniger Eifer an die Sache.
Hier zeigte sich wieder einmal schön, wer sich gut unter Kontrolle hat, wer Rhythmusgefühl im Blut hat und wer es überhaupt nicht drauf hat. Und wie immer, wenn es um Körperbeherrschung geht, war Sarina eine optische Katastrophe. Sie war unkoordiniert und fiel damit auf. Negativ.
Im Gegensatz dazu war Iras Fazit: “Wenn es mit dem Modeln nicht klappt, werde ich Cheerleader bei den Miami Dolphins!” Nach dem Training und als sie dachten, sie hätten das Schlimmste hinter sich, bekamen die Mädchen die frohe Botschaft von der Jury: Sie sollten am nächsten Abend in der Roadshow der Miami Dolphins auftreten. Doch nicht etwa zusammen mit den Profis, hinter denen man sich unter Umständen ja noch verstecken könnte. Nein. Sie sollten ein eigenes Team sein und als solches die Show rocken. In Anbetracht der Trainingsergebnisse hielt sich die Begeisterung eher in Grenzen.
Doch es kam noch schlimmer. Kurz nach der Rückkehr ins Hotel kam die Nachricht, dass ein Brillenhersteller auf der Suche nach einem Gesicht für seine nächste Kampagne sei und dass er eine aus den Reihen der GNTM-Kandidatinnen wählen wolle. Allerdings wollte er nur aus acht Mädchen aussuchen, nicht unter den noch vorhandenen zehn. Das bedeutete zum Einen, dass die Mädchen zwei auswählen mussten, die zuhause bleiben sollten und zum anderen, dass es am Tag des Auftritts in der Roadshow kaum Gelegenheit zum Üben geben würde.
Dementsprechend litten alle unter massivem Lampenfieber. Außer Larissa. Die litt auch unter schlimmen Schmerzen. Allerdings hatte sie “nur für das Team” Schmerztabletten genommen und trat heldenhaft trotzdem auf. Und hatte dann gleich wieder Grund zum Jammern, weil sich doch tatsächlich keines der Mädchen bei ihr dafür bedankte.
Der Auftritt war erwartungsgemäß eher zum Abgewöhnen. Nur wenige hatten die Choreographie halbwegs drauf, die anderen stolperten mehr oder weniger unkoordiniert über die Bühne und alle waren froh, als es vorbei war. Das Urteil der Mädchen über ihr Debüt als Tanzgruppe war sehr selbstkritisch: von “übel” und “grottenschlecht” bis hin zu “katastrophal” und “echt peinlich” reichten die Einschätzungen.
Trotz allem gab es zwei, die aus der Masse herausstachen: Ira und Sara, die dann auch die Challenge für sich entschieden. Sie durften mit den Cheerleadern in ein angesagtes Restaurant in Miami essen gehen. Die Jury erwähnt Larissa positiv, denn sie hätte sich ja trotz Krankheit auf die Bühne gequält. Für den Sieg reichte dies offenbar jedoch nicht.
GNTM-Kandidatinnen: Bad Vibrations in Miami
Diese Woche von Germany’s next Topmodel war weniger geprägt von Überraschungen als vielmehr von Zickereien. Schon kurz nach der Ankunft im Hotel in Miami kam es zum ersten Eklat. Larissa warf jessica vor, sie wäre nicht ganz normal, woraufhin diese wutschnaubend die Hotellobby verließ. Das müsse sie sich nun von jemandem wie Larissa wirklich nicht sagen lassen.
Am Tag drauf war Larissa dann krank und jammerte einmal mehr, was das Zeug hielt. Langsam entsteht der Eindruck, sie kann überhaupt nur austeilen oder jammern. Sie hatte Bauchweh und Kopfweh und überhaupt tat ihr alles weh. Die anderen GNTM-Kandidatinnen kümmerte das herzlich wenig, sie fragten noch nicht einmal nach. Das wiederum war dann für Larissa wieder ein Grund zum Jammern. Einzig Jury-Mitglied Rolf nahm ihr das leidende Lamm ab und fuhr mit ihr in die Apotheke. Sarina meinte noch, sie fände es gemein, dass immer alle auf Larissa rumhackten.
Kurz nach dem Cheerleadertraining kam die nächste Zerreißprobe auf die Mädchen zu: Ein Vogue Eyewear suchte Models für ein Shooting für Sonnenbrillen. Eine tolle Nachricht, doch Vogue wollte nicht alle zehn, sondern nur acht der Mädchen. Und sie sollten untereinander ausmachen, welche acht zum Casting fahren dürfen und wer zuhause bleiben musste. Nicht wirklich überraschend traf es Larissa mit fünf Stimmen und Mandy.
Die kleine Österreicherin meinte dann dazu, dass es doch sehr persönliche Entscheidungen gewesen wären. Daraufhin eskalierte die Situation erneut. Larissa teilte aus und die Mädchen schossen zurück. “Je mehr ihr mich runterdrückt, umso stärker werde ich und desto weniger werdet ihr mich los!”, so Larissa. Ebenso schoss sie gegen Marie und Mandy, gegen Jessica und Ira.
Am Ende weinte Sarina, weil ihr der Streit sehr nahe ging und sie dem Druck nicht standhielt. Larissa tröstete sie: “Ich bin hart, mach dir keine Sorgen.” Als Peyman kam, um die Entscheidung zu hören, weinte Sarina immer noch, doch die Frage nach dem Warum beantwortete ihm keiner ehrlich. Ihm fiel aber dennoch auf, dass es zwischen den Mädchen “knistert”. Auch die “Mobbereien” gegen Larissa waren ihm ebenso wie Rolf aufgefallen. Es könnte aber auch daran liegen, dass niemand von der Jury in der Nähe ist, wenn Larissa verbal um sich schlägt.
Das Casting für Vogue Eyewear in Zusammenarbeit mit Apollo Optik, eine Kampagne, die schon mit Giselle Bündchen besetzt war, konnte übrigens Maria für sich entscheiden. Mit einem todesmutigen Shooting mit lebendem Alligator gewann sie die Herzen der Kundenjury und wird das neue Gesicht für Vogue im kommenden Sommer.
GNTM 2009: Kandidatinnen gehen ins Wasser
Es klang schon traumhaft: “Packt eure Bikinis ein, wir fahren nach St. Kathalina.” – das sagte Heidi in ihrer Botschaft an die Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel. Die Insel und vor allem der dazugehörige Strand sind weltberühmt. Sie sind traumhaft schön und sehr beliebt. Im Winter jedoch ist auch auf St. Kathalina das Wasser kalt und der Wind ebenso.
Mit gemischten Gefühlen fuhren die Zehn, die noch übrig sind, also an ihr Ziel. Und sie hatte Recht damit: Es sollte ein Unterwasser-Shooting geben. Ohne Neopren-Anzug oder sonstige Wärmemaßnahmen. Und schon allein die Aussicht darauf brachte wieder einmal einige der Mädchen zum Jammern. Ganz vorn dabei ohne Überraschungen: Katrina. Schon in der vergangenen Woche hatte sie ja das Regenshooting mit Rankin abgebrochen, weil sie keine Lust mehr hatte und ihr kalt war. Kaltes Wasser scheint nicht so wirklich ihr Ding zu sein.
Auch Larissa meinte zwar, sie würde sich auf das Shooting freuen, hätte jedoch Angst vor wilden Tieren im Wasser. Was sie damit meinte? Haie. “Ich hab wahnsinnige Angst vor Haie.” Kein Schreibfehler. In der Tat ist St. Kathalina berühmt für das Leben in den Gewässern seiner Küsten, nur handelt es sich dabei meist um bunte Fischschwärme oder bestenfalls kleine Haie, die definitiv keine Menschen auf ihrem Speiseplan haben.
Vor dem Unterwassershooting gab es natürlich eine kurze Taucheinführung, damit die Mädchen nicht völlig unvorbereitet ins Wasser gehen mussten. Doch auch diese machte einigen schon arge Probleme. Maria beispielsweise hatte Schwierigkeiten, unter Wasser auszuatmen. Larissa bekam tolles Lob, weil sie es gleich richtig gemacht hatte und strahlte daraufhin wie ein Honigkuchenpferd. Auch Jessica verstand das System recht schnell und schlug sich auch beim Shooting sehr gut. Innerhalb weniger Sekunden hatte der Fotograf ein Foto von ihr gemacht.
Katrina hingegen fror wieder sehr und ließ das auch jeden wissen. Auch Stefanie wirkte wieder einmal eher lustlos, wie immer, wenn es nicht ganz nach ihren Vorstellungen läuft. Sie fällt nun schon seit einigen Wochen mehr damit auf, dass sie immer das gleiche Gesicht zieht und auch oft mault. Wie lange wird das noch gut gehen?
Heidi hatte ihre Schützlinge übrigens die ganze Zeit fest im Blick: von einem Boot aus, das unter Wasser Fenster hatte. Und sie konnte alle Fehler und Glanzleistungen so bestens beobachten.
GNTM 2009: Es kann nur ein Topmodel geben
Das Ende der Woche bedeutet für die Kandidatinnen bei Germany’s Next Topmodel auch immer, dass eine Entscheidung fallen wird und mindestens eine gehen muss. Darum ist der Livewalk vor der Jury auch immer sehr gefürchtet, denn hier kann das Zünglein der Waage in die eine oder auch in die andere Richtung ausschlagen. Jedes Mädchen weiß, dass jeder Livewalk ihr letzter sein könnte.
Vor diesem hagelte es erst einmal Kritik für alle Kandidatinnen. Der Kunde beim Yogurette-Casting hätte das Gefühl gehabt, die Mädchen würden es nicht ernst nehmen. Einigen würde die richtige Einstellung für den Job als Topmodel fehlen. Aline, Tamara und Stefanie wurden hier namentlich erwähnt. Beim Walk in Unterwäsche hatten sie alle noch einmal die Chance, zu zeigen, was sie draufhaben.
Maria war die erste und konnte sich gleich ein neuerliches Lob von Rankin abholen: Er würde sie buchen. Ihr Foto fand sie selbst “saugeil”. Und sie durfte es behalten.
Larissa bekam wieder die volle Breitseite der Jurykritik ab. Peyman sagte zu ihr: “Hör endlich auf zu laufen wie Chuck Norris auf dem Weg zum Standesamt!” Auch Rolf meinte, sie hätte beim Casting für Yogurette wie ein Bulldozer gewirkt. Rankin fand sie sehr stark und maskulin und auch Heidi gab ihr für die nächste Runde den Tipp, etwas weiblicher zu werden. Das einzige Foto, auf dem sie weiblich wirkte, durfte Larissa für ihr Buch mitnehmen.
Sara bekam durchweg positives Feedback, für das Casting ebenso wie für die beiden Shootings und den Lauf. Ihr supersexy Foto kann auch sie mit nach Hause nehmen.
Jessica hatte beim Shooting am Pool wieder einmal mit ihrem fehlenden Englisch Probleme, das es aber Fotos für die deutsche Cosmopolitan waren, gab es hier genügend helfende Übersetzer. Auch sie bleibt eine Kandidatin bei GNTM 2009.
Sarina löste wie immer verschiedene Reaktionen aus. Rankin fand sie in seinem Shoot sehr sexy, Heidi findet sie süß und die beiden Männer der Jury wirkten langsam genervt. Trotzdem schaffte sie es in die nächste Runde.
Marie bekam nach diesem Lauf zum ersten Mal nicht nur Lob, sondern musste auch Kritik einstecken. Sie sei kein Laufstegwunder und müsse hier noch an sich arbeiten. Dass sie den Job für Yogurette bekommen hat, wäre eine gute Leistung gewesen, aber das Shooting und der Walk waren eher mittelprächtig. Aber Marie ist weiter.
Katrina konnte beim Shooting mit Rankin ebenfalls nicht überzeugen, Heidi nannte es sogar “miserabel”. Obwohl sie die ganze Zeit gezittert hatte, gab es doch ein schönes Bild von ihr. Und das durfte sie mitnehmen.
Mandy stolperte mehr in die nächste Runde, als dass sie schwebte. “Und dabei wollte ich dir gerade sagen, dass du die Beste auf dem Laufsteg bist”, lachte Heidi. Auf dem Laufsteg die Beste, aber beim Shooting nicht – das reichte trotz allem für ein Foto für das Modelbuch.
Nachdem sie den Walk einzeln absolviert hatten und jeder harsche Kritik zu hören bekam, mussten Aline, Tamara und Stefanie gemeinsam zur Entscheidung antreten. Stefanie musste schon beim Walk erfahren, dass die Jury der Meinung ist, sie habe die falsche Einstellung zum Job und würde sich keine Mühe geben. Rankin sagte ihr wörtlich, dass sie mit ihrer Arbeitseinstellung kein Model werden würde. Aline bekam trotz der gewonnenen Challenge gesagt, dass sie zwar die Bremse gelöst hätte, aber nicht losgefahren sei. Tamara wusste nach der Entscheidung in der letzten Woche bereits, dass dieses Shooting ihre letzte Chance gewesen ist. Und sie hat sie nicht genutzt. Heidi sagte Tamara und Aline, dass zwar beide toll aussehen und wunderschön sind, dass aber der Ausdruck noch immer fehlt. Und darum ist ihr Weg an dieser Stelle vorbei. Steffi bekam die letzte Chance, in der nächsten Runde noch einmal richtig Gas zu geben und es allen zu beweisen.
Ob Stefanie es schaffen wird? Wann knallt es mit Larissa und den anderen Mädchen? Und wer wird Germany’s next Topmodel?
GNTM-Kandidatin Aline fliegt – wie ein Vogel
Für die dieswöchige Challenge wurden die Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel in die Universal Studios in Hollywood gebracht, ohne zu ahnen, was sie erwarten würde. Und es wurde erwartet, dass sie abheben: Indoor Sky Diving heißt der Trendsport, der Körperbeherrschung ebenso verlangt wie das Loslassenkönnen. Hier sollte sich zeigen, wer seinen Körper unter Kontrolle hat und wer nicht.
Larissas erster Kommentar: “Ich will nicht mit 16 Jahren an einem Genickbruch sterben…” Ira war die Erste die es ausprobieren durfte und fand es toll. Larissa überwand ihre Angst vor dem Tod und…schwamm in der Luft. Hinterher meinte sie, dass das Lästern der anderen überflüssig gewesen sei, da sie sich nicht selbst gesehen hätten.
Sie war nicht die einzige, die im Windkanal nicht so toll aussah. Auch Sarina wirkte eher tollpatschig – wie immer. Maria – man erinnere sich, sie leidet unter Höhenangst – hatte einen Höllenspaß und fand es “supergeil”. Mandy hatte ebenfalls einen Riesenspaß und wollte gleich nochmal. Tamara flog wie der Teufel und Aline, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Das brachte ihr dann auch den Sieg dieser Challenge ein. Sie durfte zusammen mit zwei Mädchen ihrer Wahl eine Studio Tour durch die Universal Studios machen. Ihre Wahl fiel auf Katrina und Tamara und zusammen erlebten sie einen tollen Tag, der sich “anfühlte wie Urlaub”.
GNTM-Kandidatinnen: Ist Kandidatin Larissa ein Mauerblümchen?
Nach dem Casting, das Marie für sich entscheiden konnte, folgte am nächsten Morgen eine Überraschung für die Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel. Und zwar in Form einer DVD von Heidi. Sie saß mit einer Ausgabe der Cosmopolitan vor der Kamera und teilte den angehenden Topmodels mit, dass sie eine Fotostrecke für die Cosmopolitan machen dürften.
Das Shooting fand in einer Villa mit Pool statt und das Setting war eine Misswahl. So musste eine die Siegerin sein und die anderen ihren Neid zum Ausdruck bringen. Die Siegerin der fiktiven Misswahl war diesmal Jessica und traf mit ihren Posen den Nerv der Kunden. Trotzdem beschwerte sie sich darüber, dass Marie wieder in den Vordergrund gezogen worden wäre.
Larissa fanden die Kunden sehr unauffällig. Sie nannten sie ein Mauerblümchen. Sie meinte darauf, dass sie ihre Freunde vermisse und Heimweh hätte. Der Versuch, ihre Familie anzurufen, blieb erfolglos, weil niemand ans Telefon ging. Larissa ein Mauerblümchen und unauffällig?
Marie: Germany’s Next Yogurette Topmodel
Natürlich gab es auch in dieser Woche wieder einige Aufgaben zu bewältigen. Eine davon war mal wieder ein Casting bei einem Kunden. Diesmal war es niemand geringerer als die Firma, die die beliebte Joghurette herstellt. Sie ist auf der Suche nach einem neuen Gesicht für den Joghurtschokoladenriegel. Dieses soll Natürlichkeit und Sportlichkeit ausstrahlen – und aus den Reihen der angehenden Germany’s Next Topmodels stammen.
So stellten sich unsere GNTM-Kandidatinnen einmal mehr vor. Gefordert war ein Auftritt in kurzen Sportklamotten und barfuß. Nur Larissa hatte entweder den Auftrag nicht verstanden oder es nicht nötig: Sie kam in Plüschpuschen. Auf die Frage, ob sie denn kalte Füße hätte, stammelte sie vor sich hin. Immerhin durfte sie ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Sie hätte gern gleich die Boxhandschuhe gewählt, bekam aber das Springseil zugeteilt. Und versagte kläglich. Rolfs Kommentar: “Sie hüpfte wie ein Frosch vor der Schlange…” Zumindest sah Larissa ein, dass ihre Leistung eher mau war und gab zu, dass sie manchmal in einer Traumwelt sei und das “blöd” sei, wenn es beim Kunden passiere. Nach dem Seil bekam sie die Chance an den Boxhandschuhen und machte den Endruck, als wolle sie die Kundenjury K.O. schlagen. Beim Testshooting mit den Schokoriegeln schlug sie sich aber recht gut.
Im Gegensatz zu Mandy. Bei ihr bekam man den Eindruck, dass sie seit Tagen nichts gegessen hätte. Sie schlang die Riegel tafelweise weg. Von Genuss kaum eine Spur. Maria bekam bei ihrer Vorstellungen einen harten Schlag vor den Bug. Der Kunde meinte, dass sie zum Casting erschienen wäre mit einer “roten Karnevalsperücke”. Marie, der Liebling der Jury, bekam die Boxhandschuhe gleich und Rolf war nach eigenen Angaben “atemlos”. Nicht ganz überraschend bekam Marie den Job. Ob an den Gerüchten nicht vielleicht doch etwas dran ist?
Maria gönnte ihr den Sieg und sagte, dass sie halt auf Knopfdruck strahlen könne. Marie selbst sagte, dass sie total gespannt und es eine große Ehre sei. Jessica hingegen konnte es nicht ganz nachvollziehen, dass schon wieder Marie den Vorzug erhalten hatte. Langsam kommt bei ihr der Frust auf und sie äußerte, dass sie sich ja gar nicht mehr vorstellen brauche, denn Marie würde den Job ja sowieso bekommen. Larissa war derweil noch dabei, sich zu überlegen, was sie alles nicht falsch gemacht haben konnte. Währenddessen kapselte sie sich weiter von der Gruppe ab, was auch den anderen aufstößt. Jessica sagte schon, dass sich die Kleinigkeiten häufen und es bestimmt irgendwann knallen wird. Ira war diesbezüglich etwas zurückhaltender und meinte nur, dass Larissa schwer einzuschätzen sei und etwas maskulin wirke.
Auch hier bleibt es also spannend. Kommt es zum endgültigen Zickenkrieg?
Topmodel-Kandidatin Tamara: “Laufen kann ich halt nicht”
Eine neue Woche begann in Hollywood in der Villa von Germany’s Next Topmodel. Und auf dem Plan stand: Laufstegtraining. Es war nicht das erste Mal, dass die Mädchen auf dem Catwalk ihr Können beweisen mussten. Aber das erste Mal vor einer, die schon geschafft hat, was sie noch erreichen möchten: Topmodel Alessandra Ambrosio.
Bei dieser Gelegenheit zeigten sich die Charaktere der GNTM-Kandidatinnen sehr gut. Larissa wurde bescheinigt, sie laufe wie ein Mann. Sara bekam zwar ein “WOW” von Alessandra, jedoch war sie zu schnell. Mit ein wenig Übung war dies dann aber behoben. Maria bekam ein Lob vom Topmodel: “sehr präsent”.
Tollpatsch Sarina jammerte über die zu hohen Schuhe, woraufhin Alessandra sie zurechtwies: “Beschwere dich NIEMALS über deine Schuhe. Highheels sind deine Freunde.” Tamara gestand der Kamera: “Laufen kann ich halt nicht, das weiß ich auch…” Ist doch eigentlich ganz leicht? Einen Fuß vor den anderen…
Mandy bekam das Kompliment des Tages vom Topmodel Allessandra Ambrosio: “Sie war die Beste, sie würde ich buchen.” Marie hingegen fand sie zu süß, wenn auch sehr hübsch. Für einen durchschlagenden Erfolg müsste sie aber sexier werden.
Nach dem Training übten die Mädchen in der Villa weiter. Und das Gezicke ging wieder los. Larissa beteuert zwar seit der letzten Woche gebetsmühlenartig, sie sei nur eine der Anderen, diese sind jedoch genervt von ihrem Auftreten. Ira beispielsweise findet Larissas Art nervig. Sie meinte, man versuche zwar, Larissa in die Gruppe einzubinden, dies sei aber aufgrund ihres Verhaltens sehr schwierig. Jessica brachte die Stimmung klarer auf den Punkt: “Manches von dem was sie tut, ist einfach ein No-Go.” Sie bilde sich viel auf ihren österreichischen Topmodeltitel ein und lasse die anderen das auch spüren. So versprach es wieder, eine spannende Woche zu werden.
Die Entscheidung: So viele Tränen gab es noch nie
Es war wieder einmal eine anstrengende und aufregende Woche bei Germany’s Next Topmodel und die Kandidatinnen haben alles gegeben. Doch für den abschließenden Livewalk mussten sie noch einmal zeigen, was sie drauf hatten: Die Jury wollte sie in 14 Zentimeter hohen Highheels sehen.
Schon vorher jammerten einige wegen der zu engen und zu hohen Schuhe, aber alle traten tapfer an. Alle? Nicht ganz. Mandy lag mit einer dicken Erkältung krank im Bett. Als erste durfte Maria auf den Catwalk. Die Kandidatin, die so ziemlich die krasseste Verwandlung durchgemacht hat. Aber die 14 Zentimeter waren für sie ein unüberwindbares Hindernis. Mehrfach knickte sie um und der Lauf war eine Katastrophe. Heidis Kommentar: “Wie der Storch im Salat.” Statt eines Fotos bekam sie eine Absage. Schon fast an der Tür angekommen, rief Heidi sie zurück. Und überreichte ihr ein Paar Highheels. Maria ist weiter.
Sarina wurde ein tolles Gesicht beim Laufen bescheinigt. Doch ihre Kindlichkeit wurde erneut kritisiert. Larissa meinte im Interview, dass Sarina reifen müsse und das mit dem Alter käme. Interessante Äußerungen einer Gleichaltrigen… Trotzdem ist Sarina auch in der nächsten Runde dabei.
Larissas Lauf war wie immer selbst- und siegesbewusst. Doch dann musste sie harte Kritik einstecken. Peyman sagte ihr, dass er eine Leistungssteigerung erwartet hätte, ihre Entwicklung jedoch stehen geblieben wäre und eher abwärts zeige. Bei der Entscheidung sagte Heidi: “Du sagst immer, dass du nur eines der anderen Mädchen bist. Das stimmt. Du bist nicht besser.” Und nach einer langen Pause: “Aber auch nicht schlechter.” Auch Larissa bekommt noch einmal die Gelegenheit, sich zu beweisen.
Jessica kam zwar recht sicher auf den Schuhen herein, doch ihr Outfit gefiel der Jury überhaupt nicht. Wieder einmal wurden ihre Englischkenntnisse bemängelt. Daraufhin rechnete sie bei der Entscheidung mit dem Schlimmsten. Und schien Recht zu behalten. Denn Heidi sagte zu ihr: “Dein Traum von der Karriere ist wohl vorbei. Von der Karriere als Friseurin und Make-up-Artistin.” Jessica kann also weiter ihr Englisch trainieren.
Tamara fand Heidi “unheimlich hübsch, aber unheimlich langweilig”. Als sie nach dem Walk weinend im Backstage saß und alle sie trösteten, gab ihr Larissa den Rat, die Kritik zu nutzen und nicht persönlich zu nehmen. Es kamen Gegenstimmen auf und Larissa tickte aus. Niemand würde sie integrieren wollen und keiner nehme sie ernst. Die Entscheidung fiel für Tamara aber trotzdem gut aus. Sie bekommt ihre allerletzte Chance, aus sich heraus zu kommen und ihr Können unter Beweis zu stellen.
Marie rockte die Highheels und zeigte, wie man auf solchen Schuhen läuft. Den Lohn bekam sie direkt nach dem Walk: ein Foto, noch lange vor der Entscheidung.
Ira musste sich anhören, dass sie ein leeres Gesicht habe, aber positiv fiel für sie aus, dass sie bei der Challenge in der Mall für Ordnung gesorgt hatte. Die Entscheidung der Jury fiel zwar gegen sie, aber da sie den Kunden überzeugen konnte, ist sie eine Runde weiter.
Bei Stefanie war die Entscheidung trotz ihres lauen Auftritts bei der Challenge klar. Sie bleibt Kandidatin.
Auch Aline ist eine Runde weiter. Sara bangte nach dem Walk auch, und vor allem, nachdem Heidi ihr sagte, dass dies nicht “Deutschlands nächster Wackeldackel” sei. Doch als ein solcher sei sie doch zu schade und daher ist auch Sara in der nächsten Runde. Mandy bekam ihr Okay für die nächste Runde von Peyman zusammen mit ihrem Foto persönlich ans Krankenbett gebracht.
Dana erhielt schon beim Livewalk einen Abwasch. Sie hätte sich nicht weiter entwickelt seit dem Casting und sie wirke immer okay. “Wenn du läufst, ist das immer ‘okay, dann lauf ich jetzt eben’”, sagte Heidi ihr. Das Fotoshooting war okay, doch es käme nichts Neues hinzu. Und darum ist Danas Weg hier zu Ende.