Zum Abschluss: Der exklusive Gastkommentar von Nadine Trompka zum Finale


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Sie hat uns bis zum Finale mit ihren Kommentaren begleitet und hat natürlich auch hierzu eine Meinung.

Nadine, was denkst du über die Gewinnerin Sara Nuru und das Finale?

Ich finde auch, dass Sara den Sieg wirklich verdient hat und zum anderen freue ich mich natürlich, dass ich Recht behalten habe und meine Favoritin den Sieg errungen hat! Sara hat alle Aufgaben sehr gut gemeistert, vom Livewalk zu Anfang, wo die Mädchen mit extra schwierigen Kleidern mit langer Schleppe liefen bis hin zu dem Live-Shooting auf dem Bullen…

Ich finde, alle drei Mädchen haben den ersten Lauf gut gemeistert, da es mit Schleppe besonders schwierig ist einen guten Walk hinzulegen, weil diese sich gerne einmal verheddert! Mandy und Sara sahen in den Kleidern toll aus, Marie gefiel mir allerdings weniger, da ich das Kleid für sie unvorteilhaft fand und sie keine schöne Figur darin abgab… Trotzdem hatten alle Mädchen eine wahnsinnige Ausstrahlung, was wichtig ist und mir toll gefallen hat!

Weniger Ausstrahlung und Kreativität hat die eine oder andere allerdings bei der Moderation an den Tag gelegt. Auch hier hat mir der Beitrag von Sara am besten gefallen, weil sie einfach eine super Ausstrahlung hat und ihre Augen nur so funkeln! Ihre Anmoderation war witzig und von Anfang bis Ende positiv ihrer Konkurrentin gegenüber.  Bei Marie fiel mir auf, dass sie nervös schien und ihre Anmoderation eher langweilig war… Hmmm… Gönnen wir das unseren Konkurrentinnen etwa nicht?! ;)

Mandy gefiel mir bei dieser Aufgabe allerdings am wenigsten, weil ich fand, sie kam dümmlich rüber und da hübsch sein alleine heute im Modelbusiness nicht mehr genügt, fand ich ihre Leistung eher schwach…

Der zweite Livewalk kam ja einer Victoria-Secret-Show nahe… Einfach traumhaft, wäre da nicht der Patzer unserer Catwalk-Queen Mandy gewesen, die sich böse in ihrem Outfit verhedderte, aber dennoch zum Schluss die Kurve bekam und weiter lief, als wäre nichts passiert… Marie und Sara liefen mal wieder sehr gut, obwohl mir bei Marie einmal wieder auffiel, dass sie immer den gleichen Ausdruck hat… Langweilig irgendwann… Schade, dass die Mädchen beim gemeinsamen Walk nicht synchron liefen, was die Show noch abgerundet hätte… Überhaupt fiel mir auf, dass die Mädchen beim Walk zurück in den Backstagebereich oft nicht mehr daran dachten, dass sie trotzdem noch der eine oder andere Zuschauer sieht… Und tief durchatmen sollte man sich dann verkneifen, weil man zu sehr die Nervosität sieht… Aber die Mädchen dachten sich wahrscheinlich, Hauptsache die Jury siehts nicht…!

Bis dato fand ich die Show toll, allerdings hat mir das Shooting nicht zugesagt, ich fand es albern, die Mädchen auf einen Bullen zu setzen, denn obwohl sie dort beweisen konnten, dass sie Körperspannung besitzen und in Extremsituationen noch eine gute Figur machen, so hätte man sich für eine Live-Show etwas besseres einfallen lassen können… Mandy sah bei diesem Shooting sehr natürlich aus, was mir an ihr gefällt und sie blieb sehr viel länger als Sara auf dem Bullen, eine gute Leistung! Sara hingegen sah sehr viel sinnlicher aus und kann toll mit ihren Augen spielen!

Kurz vor der Entscheidung gabs dann für uns ja noch mal einen Livewalk mit allen Finalistinnen zu sehen… Wo uns allen noch einmal vor Augen geführt wurde, wie schlecht die meisten Mädchen dort liefen… Mehr schlecht als recht, aber dennoch eine gelungene Inszenierung, obwohl ich denke, dass die wenigsten der Teilnehmerinnen eine echt Chance auf dem Markt besitzen, da sie viel zu unbeholfen und scheu auf dem Catwalk sind.

Sara ist hingegen eine würdige Siegerin, da sie Charisma, einen tollen Körper und Schönheit vereint und sich zum anderen gut artikulieren kann, dennoch glaube ich genauso, dass es schwer wird sie auf dem deutschen Markt in Kampagnen und Shootings einzusetzen, da sie am wenigsten dem klassischen Modelideal entspricht… Schauen wir, was der internationale Markt für sie bringt, aber ich denke dort werden wir sie auch noch nicht zu bald zu Gesicht bekommen, da sie dafür noch zu unerfahren ist und gegen die professionellen Models nicht ankommen wird. Trotzdem drücke ich Sara die Daumen und hoffe, wir werden, anders als bei den letzten Gewinnerinnen, noch etwas von ihr sehen, nachdem sie die Jobs von GNTM absolviert hat!

Wir danken Nadine für ihre Kommentare und hoffen natürlich, sie bei der nächsten Staffel wieder als Kommentatorin gewinnen zu können!

Stress und Spaß, von L.A. nach Singapur – das Leben eines Topmodels


Wie packt man in eine Woche das komplette Abschreckungsprogramm für angehende Jungmodels? Heidi Klum weiß die Antwort.

Zuerst scheuche man sie von Los Angeles nach Singapur. Business Class natürlich, denn 27 Stunden sind schließlich kein Pappenstiel. Dann hole man sie mit einer Limosine ab und bringe sie in eine Suite im 66. Stock eines Luxushotels. Am nächsten Morgen scheuche man sie dann aus dem Bett direkt zu einem TV-Spot-Dreh mit Heidi Klum für McDonalds.

Nach einem anstrengenden Dreh schicke man sie direkt weiter zu einem Casting auf der Straße. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ziel des Castings? Eine nicht ganz unbedeutende Modenschau am gleichen Abend mit 400 geladenen Gästen der Créme de la Créme der Modebranche. Natürlich unter den Augen von Rolf und Peyman. Heidi hatte sich nach dem anstrengenden Tag zurückgezogen. Aber sie will ja auch nicht Germany’s next Topmodel werden, sondern es nur finden.

Zwischen Dreh und Casting ist immer noch Zeit für eine kurze Ankündigung: die asiatische Elle will eines der Mädchen als Covergirl haben und am nächsten Tag ist das Shooting. Naja, ist ja morgen. Heute ist erstmal Modenschau, bei der die Mädchen alle laufen dürfen.

Und schon ist auch der Tag des Shootings und die drei dürfen sich in Einzelposen und Gruppenbildern unter der malayischen Sonne räkeln. Auch das dauert natürlich recht lange und danach soll ja keine Langeweile aufkommen. Und die Entscheidung, wer nun aufs Cover kommt, fällt ohnehin erst in ein paar Wochen.

Also weiter zum Pressetraining mit der Kommunikationschefin von Pro7 und mal trainieren, wie man denn auf Fragen in einem Interview antworten würde. Man weise die Trainerin an, die Mädchen so richtig aufs Glatteis zu führen und ihnen Geheimnisse zu entlocken. Als Lerneffekt präsentiere man ihnen die möglichen Schlagzeilen.

Das sitzt und das muss es auch, denn anschließend geht es zu einem echten Inteview. Und diesmal mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, nämlich auf Englisch. Stotterten die drei Finalistinnen von GNTM schon auf Deutsch einige Male herum, so wurde es auf Englisch erwartungsgemäß nicht besser.

So, genug Stress für ein paar Tage? Nichts gibts, Ruhe ist was für Rentner. Wenn man dann schon eine Stadtrundfahrt durch Singapur bekommt, kann man die Besichtigung der Hotspots ja auch gleich mit einem Fotoshooting verbinden. Und wer sich in dieser Zeit sicher fühlte, war auf dem Holzweg.

Denn dieses Stressprogramm kommt dem Alltag eines Topmodels sehr viel näher als alles, was die Kandidatinnen bisher erlebt haben. Ihre Stressresistenz wird ebenso ein Entscheidungskriterium für die Jury sein wie die bisherigen Leistungen.

Nun aber haben die Mädchen wirklich noch ein wenig Zeit zum Ausruhen bekommen, denn die Folgen waren ja aufgezeichnet und sie sind zuhause. Hier können sie sich im Kreise ihrer Lieben in Ruhe auf das Finale am Donnerstag vorbereiten und noch einmal Kraft tanken.

Damit übergebe ich an Nadine Trompka!

Jessica, Mandy, Marie: Wer muss heute noch gehen?


Es war schon gemein, dass wir in der letzten Woche nicht alles zu erfahren bekamen. Andererseits können wir auf diese Weise in dieser Woche zweimal Germany’s Next Topmodel sehen!

Heute abend ab 20.15 geht es um den Einzug ins Finale:

Wer muss noch gehen, wer darf weiter träumen?

Jessica Motzkus, eben erst aufgewacht hat sie endlich ihren Siegeswillen gefunden. Doch reichts fürs Finale?

Mandy Bork, die unumstrittene Laufsteg-Königin. Doch einen Laufstegjob musste sie Jessica überlassen, weil der Kunde sich gegen sie entschied. Kostet sie das den Einzug ins Finale?

Marie Nasemann, Top-Favoritin der ersten Wochen und Grund für eine heftige Gerüchteküche. In den letzten Wochen ließ sie immer mehr nach und konnte die Jury nicht mehr wirklich überzeugen. Reicht ihre sehr gute Job-Bilanz fürs Finale?

Wir werden es erfahren und unsere exklusive Star-Kommentatorin Nadine Trompka wird ihre Meinung dazu sagen! Vorletzte Chance für euch, ihr Fachfragen zu stellen. Also, in die Tasten gehauen!

Und nicht vergessen: Weitersagen per Twitter!

Update: Blogger verbreiten über Twitter, in der neuen Bravo seien die Finalistinnen bereits zu sehen!

Zwei Entscheidungen und ein Blumenstrauß


Alle hatten darauf hingefiebert. Endlich würde die Jury verkünden, wer ins Finale kommt und wer nicht. Und alle waren darauf eingestellt: noch ein Livewalk und dann wissen wir es. Nur: dass die Jury uns einen Strich durch die Rechnung machen würde, konnte keiner ahnen.

Das Thema des Livewalks war Pret-á-Porté vs. Haute Couture und es war wichtig, beiden Richtungen gerecht zu werden. Eins vorweg: In diesem Livewalk waren alle Mädchen Spitze. Nur manchen gelang es eben nicht, zwei wirklich verschiedene Walks hinzulegen. Doch alle bekamen eine Überraschung: Post von zuhause! Vorher jedoch mussten sie alle zusammen eine Hausaufgabe auflösen, die Heidi ihnen gegeben hatte. Die Model-Mutter hatte ihnen die Aufgabe gestellt, sich zu überlegen, wer ihrer Meinung nach im Finale sein wird. Bei der Besprechung dazu in der Villa hatten alle Mädchen ihre Meinung abgegeben und der Name Jessica war dabei nicht ein einziges Mal von den anderen gefallen. Jessi fragte dann warum und da brach es aus den anderen heraus. Diese Ehrlichkeit hatte allen gut getan, denn hinterher war die Stimmung wesentlich geklärter. Bei der Auflösung waren die klaren Favoritinnen Sara und Mandy, hinzu nannte jede der fünf GNTM-Kandidatinnen ihren eigenen Namen – natürlich.

Nach dem Walk erwartete die Mädchen diesmal nicht nur eine Zusammenfassung der Woche, sondern der gesamten Zeit. Und diese fiel nicht für alle sehr positiv aus. Für Mandy jedoch schon. Sie war anfangs eine der eher unauffälligen Kandidatinnen, die man kaum wahrgenommen hat. In New York aber taute sie auf und explodierte. Seitdem legte sie eine konstante Steigerung an den Tag und auf dem Catwalk ist Mandy einfach unschlagbar. Sie ist definitiv einer der Top-Favoritinnen für das Finale. Oder doch nicht? Wir werden es erst noch erfahren, denn diese Entscheidung blieb die Jury schuldig.

Bei Maria hingegen gab es eine Entscheidung. Auf dem Foto ihrer Familie konnten wir sie noch einmal mit langen blonden Haaren sehen und die große Veränderung nachvollziehen, die sie gemacht hat. Maria hat definitiv den krassesten Typwandel von allen hinter sich, aber auch gelernt, diesen Typ anzunehmen und zu verinnerlichen. Die Jury lobte ihre Ecken und Kanten, weil es die sind, die ein Model einzigartig und damit attraktiv für Kunden machen. Auch, dass sie sich gut entwickelt hätte, wurde ihr gesagt. Und doch hätte es nicht fürs Finale gereicht. Und so verließ Maria mit leeren Händen, aber sehr stolz auf sich den Juryraum.

Sara ist bestimmt die Kandidatin von Germany’s Next Topmodel, die die größte Entwicklung hinter sich hat. Von einer unauffälligen Kandidatin aus der letzten Reihe hat sich Sara mit ihrem magischen Lächeln (Rolf) in die Topliga gekämpft. Und die logische Konsequenz aus dieser Beharrlichkeit war der Einzug ins Finale und ein Blumenstrauß statt eines Fotos.

Marie konnte zwar die meisten Kunden von sich überzeugen, doch sie hat sich nicht weiter entwickelt. An einem bestimmten Punkt ist sie stehengeblieben. Peyman nannte sie das “souveräne Schneewittchen”, weil sie immer sehr professionell arbeitet. Er sagte auch, dass sie ihre Diplom-Arbeit in Modelsein abgeschlossen hat. Heidi sagte ihr, dass ihre Shoots oft schwierig waren (siehe Cosmopolitan-Shooting). Ob das dennoch fürs Finale reicht, wenn Maria schon gehen musste?

Jessica, oh Jessica, was soll man zu ihr sagen? Sie hat sich in den letzten Wochen bis in die Top 5 gewurschtelt, ohne wirklich Leistung zu zeigen. In der vergangenen Woche wenigstens ein Job, der Zweite insgesamt. In dieser Woche hat sie zumindest ein wenig Gas gegeben – aber wird das fürs Finale reichen?

Wir werden es erfahren, am Dienstag um 20.15 Uhr. Es bleibt spannend…

Die Challenge: La Dolce Vita und Candy zum Ausbruch aus dem Konsum


Um auch in der letzten Woche vor der Entscheidung zum Finale ein wenig Normalität zu wahren, gab es auch in dieser Woche eine Challenge. Der Gewinn konnte sich sehen lassen: Ein Siemens-Laptop im Wert von 1000 Euro. Und so einen kann man ja immer mal gebrauchen.

Thema der Challenge diesmal war: Inszeniert euer eigenes Fotoshooting. Jeder für sich und komplett. Gestellt wurde immerhin der Fotograf, den Rest mussten die Mädchen allein hinbekommen. Vom Konzept über das Set bis zum Outfit und das Make-Up lag alles allein in ihrer Hand. Hier ging es um Kreativität, Spontaneität und Organisationstalent. All das muss ein Model natürlich mitbringen. Und so legten sich die fünf Kandidatinnen mächtig ins Zeug, schließlich ging es um mehr als nur die letzte Challenge, sondern auch und vor allem um den Einzug ins Finale.

Maria verklebte den Kamin mit gelbem Absperrband und trug schwarzes Leder. Heiß! Ihr Konzept? Ausbruch aus dem Konsum. Das wiederum kam bei der Jury nicht so gut an, denn schließlich ist ein Model Teil des Konsums. Maria hat einen künstlerischen Anspruch bewiesen, der vielleicht nicht ganz ins Business passt. Aber sie setzte es sehr gut um und auch die Bilder gefielen ihr und der Jury. Maria meinte, dass die Bilder genau so geworden sind, wie sie sie sich vorgestellt hatte.

Marie wählte ein Konzept, das beweisen sollte, dass sie aus sich heraus kommen kann. Sie stellte eine Situation nach, in der sie einen Anruf von heidi bekommt, die ihr mitteilt, dass sie unter den Top 5 ist. Ihr Outfit bestand aus Haus-Hotpants, Hemdchen, Puschen und drei Lockenwicklern. Das Ergebnis und den Eindruck des Shootings fasste Rolf perfekt zusammen: “Es wirkte alles so aufgesetzt.”

Jessica hatte sich als Konzept La Dolce Vita gewählt und inszenierte sich auf dem Balkon im romantischen Look mit Blumen im Haar. Leider gelang es ihr nicht, das damit verbundene Feuer zu transportieren, auch hier wirkte sie steif. Es fehlt Jessi an Sinnlichkeit, obwohl das auch daran liegen kann, dass ihr Blick aus den kühlen blauen Augen immer kühl wirkt.

Mandy suchte sich eine sehr fröhliches Thema aus und steckte mit ihrem Lachen das gesamte Team inklusive der Jury an. Inmitten von bunten Luftballons stand sie mit einem mit Süßigkeiten bestickten Bikini stand sie und lachte und spielte mit der Kamera, warf die Ballons um sich und hatte einfach offensichtlich Spaß.

Sara wollte mit ihrem Konzept ihre ernsthafte, romantische Seite zeigen, wollte beweisen, dass sie eine junge Frau sein kann und nicht nur die quirlige Süße. Leider passte ihr Outfit nicht wirklich zu ihr, es wirkte bieder und ein wenig langeweilig. Sie hatte zwar das Bad sehr schön hergerichtet, doch irgendwie passte es eben nicht zu Sara.

Und so hieß die Gewinnerin logischerweise: Candy-Mandy!

Cosmopolitan: Das Foto ihres Lebens


Die Siegerin von Germany’s Next Topmodel bekommt nicht nur den Ruhm, lukrative Werbeverträge und den Start ins internationale Modelleben. Sie bekommt auch das Cover der deutschen Cosmopolitan. Das Bild dafür durften die fünf Mädchen schon mal schießen. Aufregende Outfits sollten es sein, glamourös und ein wenig verrückt sollten die Bilder werden.

Die Outfits sollten die fünf Grazien selbst aussuchen. Das klappte mal gut – und bei Marie überhaupt nicht. Sie musste unzählige Male das Outfit ändern, weil sie sich in keinem wohl fühlte oder mindestens so aussah, als würde sie das. Auch ihr Gesicht war wieder genau das gleiche wie immer, sie kann eben kein anderes. Jessica sah toll aus und überzeugte mit einem strahlenden Lächeln. Heidi nannte sie dann auch den “Superschmunzelhasen”. Sara wirkte wie inzwischen immer superprofessionell. Sie hat sehr viel gelernt in der Zeit und sah großartig aus. Auch von Mandy ist man inzwischen eine konstant gute Leistung gewöhnt und wird selten enttäuscht. Bei diesem Shoot enttäuschte sie definitiv nicht. Maria war bei diesem Shooting auch nicht so gut, wie wir sie eigentlich kennen. Auch sie wirkte ein wenig gehemmt.

Aber allen Fünfen muss man lassen, dass sie sich für den großen Druck, der auf ihnen lastete, super geschlagen haben. Nun bleibt nur abzuwarten, welche der Kandidatinnen wir auf dem Cover sehen werden.

Jessicas Catwalk: Der Duft der weiten Modelwelt


Noch einmal zur Erinnerung: in der vergangenen Woche gelang es ausgerechnet Jessica, der Laufsteg-Königin Mandy einen Job vor der Nase wegzuschnappen. Es ging um eine Fashion-Show von Kevin Hall, dem Designer der Stars und Sternchen, dem Macher von Oscar-Kleidern. Und diesen Job bekam Kevin Hall.

Ob er wusste, was er sich da eingebrockt hatte? Der Job hatte Jessi die letzte Chance verschafft, weiterzukommen und so konnte sie nicht nur Mandy den Job streitig machen, sondern auch Sarina links liegen lassen. Die Erwartungen waren dementsprechend groß. Und da war sie wieder: die zurückhaltende jessica, die nicht an sich glaubt. Leider. Es war ihre ganz große Möglichkeit, sich zu beweisen, allen zu beweisen, dass sie doch noch Biss und Siegeswillen hat.

Auf dem Catwalk wirkte sie jedoch steif, unnahbar, unsicher. Und das ist so schade, denn die Jury hält große Stücke auf Jessica. Sie hat Potenzial, ist unbestreitbar etwas besonderes. Wenn sie nur endlich selbst akzeptieren könnte, dass sie genau das ist, dann wäre ihr der Einzug ins Finale sicher. Aber so?

Die letzten Meter auf dem Weg zum Finale


Was soll man zu dieser Woche sagen? Die Aufregung war groß, die Konkurrenz kämpfte mit Freundschaft, die Nerven lagen blank. Allen fünf übrig gebliebenen Kandidatinnen von GNTM war klar, jetzt geht es um die Wurst und damit um die Top 3. Schlapp machen gilt nicht, hier gilt nur noch 100 Prozent Power.

Jessica wusste, dass sie mit der schlechten Leistung nicht noch einmal würde durchkommen können. Marie wusste, dass sie sich ranhalten muss, weil sie nicht wirklich überzeugend war in den vergangenen Wochen. Maria wusste, dass sie zwar viel erreicht hat, aber in der vergangenen Woche hatte sie ihr schlechtestes Shooting abgeliefert. Mandy wusste, dass sie schwach angefangen hatte in der Staffel, dass sie aber auch viel erreichen konnte. Sara wusste, dass sie noch viel an sich tun muss, um in der oberen Liga der Topmodels mitspielen zu können. Mit diesem Wissen gingen die Mädchen in diese spannende Woche und es ging Schlag auf Schlag.

Gleich am Anfang ging es mal wieder um einen Job, diesmal für Gilette. Die Mädchen sollten ihre Königlichkeit beweisen und ausstrahlen. Marie wirkte eher verkrampft als königlich und war sich dessen auch bewusst. Jessica wirkte gehemmt, auch wenn sie sich sichtlich bemühte. Maria wirkte auch eher unsicher, auch wenn man ihr das ja nicht immer ohne weiteres ansieht. Mandy schlug sich wie immer großartig, sie ist die Königin des Posings und des Laufstegs. Königin? Nein, Prinzessin. Denn die Königin des Castings war Sara. Sie konnte den Kunden überzeugen und am nächsten Tag zum Dreh gehen.

Und auch dort lieferte sie einen wahrhaft königlichen Job ab. Sara hat das Finale verdient. Doch wird sie es erreichen?

Die Siegerin steht fest und es nicht Marie Nasemann


Die Bloggerszene zerreißt sich das Maul und die Gerüchteküche brodelt. Jetzt behauptet eine Bloggerin, aus sicherer Quelle zu wissen, dass die Finalistinnen Maria Beckmann, Sara Nuru und Mandy Bork heißen.

“Wo ist Marie Nasemann?” werden jetzt viele fragen? Die Quelle sagt, sie kommt nicht einmal ins Finale.

Die Entscheidung: Wer kommt in die Top Fünf?


In dieser Woche würde die Entscheidung besonders schwierig werden, das war allen klar. Denn schließlich geht es auf die Zielgerade zu und damit direkt aufs Finale. Mandy meinte, dass die Top Fünf deswegen so erstrebenswer seien, weil die jeder schon kenne, sie haben einen Namen und auch Fans. Und das wolle sie auch.

Der Jury bei ihrer Entscheidung zur Seite stand dieses Mal Victoria Beckham. Oder besser gesagt, das, was von ihr übrig ist. Es ist schon überraschend, wie wenig Substanz ein Körper braucht, um überleben zu können. Kleidergröße 0 sieht im realen Leben nach ziemlich wenig Nahrung aus. Zudem saß entweder ihr Kleid nicht richtig oder ihre Unterwäsche blitzte heraus, jedenfalls hatte sie über der Stelle, wo ihre rechte Brust sein müsste, ein irritierendes Detail am Kleid. Aber Victoria hatte wenigstens Klamotten mitgebracht, die die Mädchen im Livewalk tragen sollten. Dumm nur, dass nicht alle Größe 0 tragen können, deswegen sahen die Jeans an manchen doch sehr prall gefüllt aus.

Die Erste auf dem Catwalk war diesmal die Gewinnerin der Woche: Sara. Selbst Victoria Beckham war von ihr begeistert, lobte ihre Energie, ihr strahlendes Lächeln. Peyman, schon immer ein heißer Verehrer von Sara, sagte wieder einmal, dass die Sonne aufgeht, wenn sie den Raum betritt. Heidi bescheinigte ihr, dass sie momentan super positiv sei. Und als Sara schon freudestrahlend den Raum verlassen wollte, reif Peyman sie zurück: “Wenn du mir die Frage beantworten kannst, wer die beste Woche hatte, bekommst du gleich ein Foto.” Natürlich nahm sie dieses Foto mit und ist damit unter den Top 5.

Marias Woche hingegen war nicht so brilliant. Ehrlich gesagt haben wir sie schon viel besser erlebt. Das Fotoshooting war ihr schlechtestes bisher, die Challenge und die Jobs konnte sie auch nicht gewinnen. Victoria fand immerhin, sie habe ein sehr starkes Gesicht, aber die Klamotten, die sie sich ausgesucht habe, sähen sehr unvorteilhaft an ihr aus. Keine Kunst, wenn man nicht Größe 0 trägt, sehen die halt so aus… Doch für ein verpatztes Shooting fliegt keiner bei GNTM und damit bekam Maria ihr Foto und den Einzug ins Finale der Top 5.

Mandy lief wie immer großartig, Victoria war begeistert und meinte, sie würde sie buchen. Das könnte aber auch daran liegen, dass Mandy neben Jessi die Einzige war, der die Jeans noch fast zu groß waren. Was ein wenig bedenklich ist. Doch die Woche war für Mandy nicht so toll gelaufen. Sie hatte den Laufstegjob an Jessica verloren und auch sonst nichts wirklich reißen können. Das Foto war sehr schön, aber das war auch alles. Und den Lauf absolvierte sie mit einem Gesicht, das Heidi als zu “ich bin es” beschrieb. Mandy war in Erklärungsnot. Jessica habe den Job bekommen, weil die Kleider an ihr besser ausgesehen hätten. Heidi entschied: “Das reicht nicht für die Top 3!” Und Mandy piepste frech “Wir sind aber noch nicht 3?” Natürlich bekam Mandy ein Foto, alles andere wäre skandalös gewesen.

Marie konnte zwar wieder keinen Job ergattern und auch die Challenge war eher mau, dafür war sie beim Rosenshoot die Beste. Das brachte ihr eine Rose von Peyman und die Ermahnung von Heidi, dass diese Rose endlich aufblühen müsse. In der kommenden Woche. Victoria Beckham fand, dass Marie zu “cosy” gelaufen sei und ein wenig überheblich wirkte.

Jessica, seit der letzten Woche allein und ohne Ira, ist und bleibt das Sorgenkind. Mandy meinte sogar, dass Jessi gesagt habe, das größte Geschenk, das man ihr machen könne, wäre, sie nach Hause zu schicken. Genau diesen Eindruck vermittelt sie auch schon seit geraumer Zeit. Lustlos latschte sie dann auch über den Catwalk, schaute auf den Boden, Posen waren bestenfalls angedeutet. Victoria Beckham war ehrlich entsetzt: “Du siehst großartig aus, hast einen tollen Körper und wundervolle Augen. Aber daran musst du auch glauben!” Heidi fragte Jessi nach dem Walk zu Recht, ob das ihr Ernst gewesen sei. Sie scheine einen Durchhänger zu haben, Peyman legte nach und meinte, sie lasse Motivation vermissen. Das hätte der Jury auch schon früher auffallen können.

Sarina hatte sich in dieser Woche wirklich ins Zeug gelegt. Trotzdem reichte es weder für einen Job noch für den Sieg bei der Challenge. Das Foto war gegenüber anderen von ihr auch nicht der ganz große Wurf. Und das Schlimmste für Sarina war: sie wusste das alles. Doch Heidi sagte, dass man ihren Ehrgeiz bemerkt. Rolf hingegen bemängelte, dass der Kunde sie für zu jung gehalten habe. Peyman sagte, dass die Jury immer noch darauf warte, ihr gewisses Etwas erkennen zu können und dass Sarina das nicht unter Kontrolle habe.

So standen dann Sarina und Jessica vor einer ihnen nicht unbekannten Situation: Sie mussten gemeinsam zur Entscheidung antreten. Doch anders als beim ersten Mal, als beide weiterkamen, war ihnen diesmal klar, dass eine gehen würde. Oder vielleicht sogar beide? Grund genug hätte es gegeben, beide nach Hause zu schicken. Sarina ist immer noch joblos, Jessica hat weder Motivation noch Siegeswillen im Gepäck. Das wiederum bietet Sarina, dafür fehlt es ihr an Konzentration und Reife. Trotz allem ist es ein wenig schwer nachzuvollziehen, warum Jessica wieder eine Runde weiter geschleift wurde, während Sarina nach Hause fahren muss. Vielleicht sollte sie aber tatsächlich noch ein, zwei Jahre auf die Weide und es dann noch einmal angehen. Sie hat in dieser Zeit viel gelernt und ist auch erwachsener geworden, nur bleibt die Frage im Raum, ob sie dem Druck des Modelbusiness gewachsen wäre. Diese stellt sich allerdings auch bei Jessica.

Die Top 5 sind: Mandy, Sara, Maria, Jessica und Marie.

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