Jessicas Catwalk: Der Duft der weiten Modelwelt


Noch einmal zur Erinnerung: in der vergangenen Woche gelang es ausgerechnet Jessica, der Laufsteg-Königin Mandy einen Job vor der Nase wegzuschnappen. Es ging um eine Fashion-Show von Kevin Hall, dem Designer der Stars und Sternchen, dem Macher von Oscar-Kleidern. Und diesen Job bekam Kevin Hall.

Ob er wusste, was er sich da eingebrockt hatte? Der Job hatte Jessi die letzte Chance verschafft, weiterzukommen und so konnte sie nicht nur Mandy den Job streitig machen, sondern auch Sarina links liegen lassen. Die Erwartungen waren dementsprechend groß. Und da war sie wieder: die zurückhaltende jessica, die nicht an sich glaubt. Leider. Es war ihre ganz große Möglichkeit, sich zu beweisen, allen zu beweisen, dass sie doch noch Biss und Siegeswillen hat.

Auf dem Catwalk wirkte sie jedoch steif, unnahbar, unsicher. Und das ist so schade, denn die Jury hält große Stücke auf Jessica. Sie hat Potenzial, ist unbestreitbar etwas besonderes. Wenn sie nur endlich selbst akzeptieren könnte, dass sie genau das ist, dann wäre ihr der Einzug ins Finale sicher. Aber so?

Sara’s Shoot für Sony Ericsson: Polizist wollte sie mitnehmen!


Sony Ericsson suchte ein Gesicht für seine Doppel-Kampagne für ein neues Handy und Sara hat den Job bekommen. Doch die Freude darüber war nicht ungetrübt, denn mit ihrem Sieg blieb Sarina weiter ohne Job und war grenzenlos enttäuscht. Sie sah ihre Felle langsam aber sicher davon schwimmen, denn selbst mir ihren 16 Jahren war Sarina langsam klar, dass gute Fotos auf Dauer kein Model ausmachen. Und obwohl sie alle Kandidatinnen trösteten und ihr Mut zusprachen, dass sie bisher doch auch immer ohne Jobs weiter gekommen sei, saß da der Stachel. Den spürten auch die anderen Mädchen, doch es half nichts. Die Entscheidung war gefallen und so ging Sara zum Shooting.

Vor ihr lag ein volles Programm: An nur einem Tag mussten drei Motive für zwei Kampagnen geschossen werden. Doch Sara war wieder einmal sehr professionell. Das goutierte auch der Kunde und war begeistert. Gunter Thiel, Marketing Direktor bei Sony Ericsson, sagte, dass sie genau das gebracht habe, was man sich für diese Komapgne erhofft hatte. Er sei “sehr happy”.

Einen kleinen Schreckmoment gab es beim Shoot: Plötzlich kam ein Polizist auf einem Motorrad ans Set gefahren und wollte die Drehgenehmigung sehen. Diese gab es natürlich. Während jedoch nach ihr gesucht wurde, schaute der Cop sich um und fragte, was das denn sei. Ein TV-Shooting, hieß es. Dann sah er Sara und fragte, ob sie das Model wäre. Ja, hieß es. “Ich habe noch Platz auf meinem Bike hinter mir, ich würde sie gleich mitnehmen!”. Aber leider war das Shooting noch nicht vorbei, so dass Sara diese Gelegenheit ausschlagen musste. Leider? ;)

Für mich solls rote Rosen regnen…


Das war das Motto des dieswöchigen Shootings. Das Set war recht simpel: ein Rosenbett wie in “American Beauty”, nacktes Model rein, fertig. Nun sind aber nicht alle der sechs Kandidatinnen von GNTM ohne weiteres bereit, ihre volle Schönheit auch unverhüllt zu präsentieren. In der vergangenen Woche gab es ja schon beim Walk im Bikini einige, die sich nicht wirklich wohl in ihren Körpern fühlten. In dieser Woche war es ausgerechnet Jessica, die zickte. Sie, die wusste, dass sie seit Wochen auf der Kippe steht und immer wieder mitgeschleift wird, obwohl sie nicht den Eindruck macht, als wollte sie weiter kommen. Und selbst die Tatsache, dass der Fotograf Russel James war, den sie schon vom Unterwäsche-Shooting in New York kannte und Heidi Klum sich persönlich darum kümmerte, dass unter den Rosenblättern nichts hervorblitzt, was nicht sichtbar sein sollte, konnten sie davon abbringen. Ihr Freund fände das nicht gut und würde ihr Ärger machen.

Mal ehrlich, wenn Jessica Motzkus Germany’s Next Topmodel werden kann, braucht sie dann noch einen Mann, der ihr einen Großteil ihrer Arbeit, körperbetonte Aufträge nämlich, verleidet? Maria meinte dann auch nicht zu Unrecht, dass bisher in allen Staffeln Shootings dabei waren, in denen die Kandidatinnen leicht bekleidet waren und dass man sich das doch hätte vorher überlegen können. Mandy ging da noch einen Schritt weiter und meinte, wer das nicht wolle, der solle lieber gehen als diesen Platz zu blockieren und einem anderen damit die Chance zu verbauen.

Immerhin, Marie fand das Shooting toll. Aber Marie findet ja immer alles toll, was sie vorwärtsbringen könnte. Immerhin bekam sie Lob von Heidi, die ihr bestätigte, sie wäre dieses Mal nicht so lieb und nett wie sonst gewesen, sondern sehr sinnlich. Maria hatte hingegen keinen guten Tag und lieferte das schlechteste Shooting bisher ab. Sara bezeichnete Russel James als “süße Überraschung”. Sie sei zwar nicht perfekt, wisse aber ihr Kapital sehr gut einzusetzen. Auch Mandy lieferte eine fast schon gewohnt gut Leistung ab. Die Erwartungen an Sarina waren sehr hoch, doch das Ergebnis gar nicht so schlecht. Aber eben nicht so gut wie sonst. Zusammen mit den bisher fehlenden Job könnte das das Aus für das Küken der Staffel bedeuten.

Es wird ernst: Wer kommt ins Finale?


Nein, direkt ums Finale ging es in dieser Woche noch nicht, aber um die Wurst allemal. Noch sechs Kandidatinnen sind übrig bei Germany’s Next Topmodel und sie alle könnten in drei Wochen alle ihre Träume erfüllt sehen. Doch bis dahin ist es eben doch noch ein Stück Weg. Und der muss gegangen werden, ob sie nun wollen oder nicht. An dieser Stelle stellt sich die Frage: Will Jessica wirklich weiterkommen? Kann Sarina sich noch steigern? Wird Sara das nächste Topmodel? Ist Maria in ihrem Typ zu festgelegt, um gewinnen zu können? Reicht für Marie das “nette Mädchen von nebenan”, um ins Finale einzuziehen? Oder wird ganz Deutschland wie New York zu Mandy-Land?

Ihre erste Chance in dieser Woche hatten die Mädchen bei einem Casting für den Telefonhersteller Sony Ericsson. Er suchte ein Gesicht für gleich zwei Kampagnen. Das neue Handy hat eine besondere Funktion: es löst die Kamera erst aus, wenn das Motiv lächelt. Es ging also nicht nur um einen Job, sondern im Grunde genommen um zwei Jobs in einem Paket. Serh attraktiv für angehende Topmodels.

Und die übrig gebliebenen Sechs gaben sich mehr oder weniger Mühe. Sarina begann hier ihren Kampf, der sie die ganze Woche über begleitete. Mandy war souverän, fast schon ein wenig zu siegessicher. Diese Attitüde hatte auch Marie einmal, musste sie aber inzwischen ablegen, da sie längst nicht mehr zu den Topfavoritinnen gehört. Auch Jessica gab sich Mühe, auch wenn sie ihre Lustlosigkeit oder Selbstaufgabe nicht wirklich übertünchen konnte. Doch wenigstens hatte sie schon Jobs, was Sarina nicht von sich behaupten kann. Bei Sara hatte Heidi Bedenken. Farbige Models seien nicht so kommerziell wie weiße, meinte sie.

Der Kunde konnte sich an diesem Tag nicht entscheidung und vertagte die Verkündung der Siegerin. Über den aufregenden Shoot im Rosenbett vergaßen einige fast, dass da ja noch diese Chance offenstand. Doch dann kam sie. Und strafte Heidi ab. Sara bekam den Job und ist das Gesicht von Sony Ericsson in der neuen Kampagne. Damit ist sie dem Schritt unter die fünf Topfavoritinnen auf den Sieg bei GNTM um einiges näher gekommen.

Phillipp Plein: “Fühlst du dich eigentlich im Bikini wohl?”


Am Abend vor der Entscheidung gönnten sich die sieben übig gebliebenen Mädchen einen entspannten Kochabend in der Modelvilla. Dabei wurde wild spekuliert, wer denn diesmal wohl gehen würde. Es ist schon faszinierend, wie wenig selbstkritisch dabei einige waren. Kochen und Schlemmen scheint für einige von ihnen immer noch ein Hobby zu sein, wie man beim Livewalk sehen konnte. Denn diesmal war das Motto: Hawaii und Bikini. Und soviel kann verraten werden: Außer Mandy fühlte sich keine im Bikini wirklich wohl. Das mag daran gelegen haben, dass Philipp Plein diesmal der Jury bei der Entscheidung helfen durfte. Es mag aber auch daran gelegen haben, dass sie genau wissen, wo ihre Problemzönchen sitzen. Und sicher lag es daran, dass alle spüren, dass der Druck ins Unermessliche wächst.

Die Erste auf dem Laufsteg war Maria und sie hörte Kritik. Ihre Castings werden schlechter, sie kann die Kunden nicht von sich überzeugen. Dafür war sie beim Shooting als Rockstar überzeugend und authentisch und genau das rettete Maria in dieser Woche.

Sarina sagte vor ihrem Walk, dass sie fände, sie laufe jetzt viel besser. Gut, wenn man ihren Lauf mit dem ersten Casting vergleicht, liegen da Welten dazwischen und sie hat sich deutlich gesteigert. Doch noch immer wirkt sie tapsig, wie Philipp Plein sagte. Dafür war sie die Beste beim Shooting. Aber in Natura könne sie eben nicht überzeugen und keine Jobs einheimsen. Sie durfte ihr Foto mitnehmen, aber wenn sich nicht grundlegend etwas verbessert, wird die Luft für Sarina wohl sehr bald sehr dünn werden.

Marie wirkte sehr angestrengt, wie schon beim Shoot und das fiel auch der Jury auf. Sie war sich im Klaren darüber, dass die Woche mal wieder nicht so gut für sie gelaufen war und bekam das von Heidi auch bestätigt. Die sagte ihr nämlich, dass die anderen Mädchen sie inzwischen eingeholt, wenn nicht sogar überholt haben. Peyman fragte Marie, was sie tun würde, wenn sie kein Foto bekommen würde und Marie meinte, sie wäre dann wütend auf sich, nicht alles gegeben zu haben. “Zeig uns diese Wut!” war dann die Aufgabe und das Ergebnis? Große, zweifelnde Augen bei der Jury. Vor der Entscheidung konnte man Maries Worten entnehmen, dass sie das Foto haben wolle und es drängte sich der Eindruck eines verwöhnten kleinen Mädchens auf, das immer bekommen hat, was es haben will. Dementsprechend unehrlich klang ihr “Ich bin so froh, dass mir die Jury noch eine Chance gegeben hat!”, als sie mit dem Foto aus dem Raum kam. Es klang eher wie “Wusste ich doch, dass ich das Foto bekomme!”.

Sara, die ägyptische Schönheit, hat so ihre Problemzonen. Die hatte sie schon beim Casting und bisher auch nichts daran getan. Bei diesem Livewalk im Bikini sah man sie ihr wieder sehr deutlich an. Das Casting hatte sie vergeigt, weil sie ihr Modelbuch nicht dabei hatte, das Shooting war eher mau und die Challenge konnte sie auch nicht für sich entscheiden. Aber trotz allem ist sie eine der Kandidatinnen bei GNTM mit dem meisten Potenzial – wenn sie bereit ist, weiter an sich zu arbeiten und auch mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Und darum ist sie weiter.

Mandy und der Laufsteg – eine Liebe auf den ersten Blick und fürs Leben. Zumindest scheint es immer so, wenn man Mandy über den Catwalk schweben sieht. Sie wirkte selbstsicher im Bikini, machte ihre Posen souverän und nachdem sie den Riesenjob ergattert hatte, war eigentlich klar, dass sie sich keine Sorgen würde machen müssen. So kam es dann auch und Mandy bekam ihr Foto.

Jessica kann ihre innere Bremse nicht lösen. Man sieht ihr an, dass sie sich innerlich verweigert und schon aufgegeben hat. Auch in der letzten Woche war nicht ganz nachvollziehbar, warum die Jury sie weiter ließ, denn sie wirkte alles andere als glücklich darüber. In dieser Woche hatte sie den Job knapp verpasst, immerhin mit Ira die Challenge gewonnen, konnte sich aber dafür selbst den Titel “Schlechteste beim Shooting” zuschreiben. Jessica wirkte lustlos beim Lauf und Heidi sagte, es scheint, als sei niemand zuhause, wenn man in ihre Augen sehe. Sie laufe wie ein Zinnsoldat und wirke abwesend.

Ira zitterte bei ihrem Lauf wie Espenlaub. Und sie hatte Recht damit. Denn beim Shooting war ihr – ob absichtlich oder nicht – herausgerutscht, dass es ihr keinen Spaß mache. Bis auf die Challenge gab es keinerlei Höhepunkte in dieser Woche, die insgesamt “schwammig” war, wie Peyman sagte.

Gemeinsam mussten die beiden Freundinnen Ira und Jessica zur Entscheidung antreten und waren sich beide darüber im Klaren, dass es einmal soweit kommen musste. Warum sie das nicht motivieren konnte, besser sein zu wollen, ist unklar. Während Ira immer sehr erwachsen wirkt und so beim Kunden jugendliche Frische vermissen lässt, mögen die Kunden Jessi immer auf den ersten Blick, aber beim zweiten entscheiden sie sich für jemand anderen. Beide waren in dieser Woche schlecht und wussten das auch. Doch die Jury fand, Ira war schlechter. Und damit muss Jessica in der nächsten Woche allein weitermachen. Vielleicht ist das aber auch der Kick, der sie endlich dazu bringt, zu kämpfen.

Die anderen Mädchen zeigten sich erschüttert, denn Ira hatte die Gruppe immer zusammen gehalten und war ein wenig wie eine Mutter für die Kandidatinnen gewesen. Nun fehlt dieser Ruhepol und es wird sich zeigen müssen, wie die anderen ohne sie zurecht kommen.

High Fashion meets Heavy Metal – oder auch nicht


Eigentlich wäre das doch mal eine coole Sache für alle von uns: Man bekommt heiße Lederklamotten gestellt, wird professionell geschminkt und darf dann auf einer echten Bühne in einem echten Rockclub in L.A. mit einem echten Starfotografen wie Marc Baptiste und echten Rockstars wie Good Charlotte Fotos machen. Denkste. Unsere sieben Diven scheinen ein wenig die Bodenhaftung verloren zu haben. Nicht alle von ihnen, zugegeben, aber einige. Good Charlotte? Was solls. Marc Baptiste? Es gab auch schon Rankin, auch nur ein Fotograf von vielen. Bühne? Ja und? Steht ja keiner davor.

Was einige der Mädchen bei diesem Shooting ablieferten, grenzte an Arbeitsverweigerung. Ira gab offen zu, dass sie keinen Spaß hat. Eigentlich hätte sie auch gleich sagen können: “Ich würde eigentlich lieber wieder nach Deutschland fahren.” Jessica bekam wieder einmal nicht den Krampf aus dem Körper. Wie ein so hübsches Mädchen mit so viel Ausstrahlung so verklemmt sein kann, ist ein einziges Rätsel Genauso Marie. Das hübsche, nette Mädchen von nebenan, austauschbar und langweilig. so gab sie sich auch wieder beim Shooting. Rockstars sind aber weder nett noch langweilig noch austauschbar. Sie haben Charakter und Wiedererkennungswert. Marie wirkte super angestrengt, absolut unauthentisch und als sie sang, sagte Marc Baptiste, sie solle es besser lassen, es sei furchtbar. Recht hat er. Good Charlotte schätzten sie auch gleich richtig ein: “Sie singt wie jemand, der sehr introvertiert ist.” Das ist freundlich ausgedrückt, denn Marie, Jessica, Ira und Sara wirkten alle wie jemand, der den sprichwörtlichen Stock nicht aus dem Allerwertesten bekommt.

Im Gegensatz dazu Maria und Sarina. Die beiden gaben alles und das sah verdammt gut aus. Allerdings ist es gut, dass man den Gesang von Sarina auf den Fotos nicht hören kann. Auch Mandy versuchte wie beim Werbedreh zuvor, sich locker zu machen und in die Rolle fallen zu lassen. Das gelang ihr ziemlich gut. Vielleicht auch, weil sie sich mit einem “Satan!” darauf eingestimmt hatte.

Mal ehrlich, wenn von sieben Mädchen nur drei eine gute Leistung zu bringen bereit sind, muss man dann wirklich bis zum 21. Mai warten, um drei Finalistinnen zu finden?

Was Hang Lose und Good Charlotte miteinander zu tun haben


Nach dem aufregenden Tag der Challenge gab es für die sieben übrig gebliebenen Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel einen ungewöhnlichen Punkt auf der Tagesordnung: Nichtstun. In der Gruppe am Strand versammelt durften sie gemeinsam mit Peyman und Rolf den Sonnenuntergang genießen und einfachmal abhängen. “Hang lose” nennt das der Hawaiianer.

Doch bevor sie die Sonne genießen konnten, trieb Sarina alle in den Wahnsinn. “Das Kleid oder das?”, “Macht mich das dick?”, “Dieses Shirt oder dieses?”, “Damit seh ich fett aus!” und mehr davon mussten sich die Mädchen anhören. Marie sagte der Kamera, dass Sarina immer so sei. Sie wird einmal eine der Frauen werden, die vor einem überquellenden Kleiderschrank stehen und sagen: “Ich hab nichts anzuziehen!”.

Die kleine Verschnaufpause am Strand war auch dringend notwendig, auch wenn die Mädchen noch nicht ahnten, was auf sie zukommen würde. Direkt bei ihrer Rückkehr in die Modelvilla hörten sie Musik spielen und folgten den Geräuschen. Was sie sahen, war kaum zu glauben: Da saßen Benji und Joel von der Rockband Good Charlotte und sangen! Doch die Jungs waren nicht zu ihrem Vergnügen da, sie sollten den Mädchen ein Rockstar-Training verpassen. Denn im nächsten Shooting ging es genau darum: Be A Rockstar!

Damit keine der Kandidatinnen auf den Bildern aussieht wie gewollt und nicht gekonnt und vielleicht sogar die Gitarre noch falsch herum hält, durften sie sich an den Instrumenten austoben. Hierbei zeigte Sarina wieder einmal ihre Qualitäten beim “Abspacken”. An den Drums drehte sie so richtig auf und hatte sichtlich Spaß. Doch es gab auch andere Bilder. Sara, Marie und Ira sagten alle, dass sie keine Rockgöhren seien und das auch nicht sein könnten. So sah es dann auch aus. Ira wirkte an den Drums wie bestellt und nicht abgeholt, Marie entschied sich ausgerechnet für das langweiligste Instrument, die Akustikgitarre, und Sara gab die Sängerin, die Angst vor der eigenen Courage hat.

Der Kommentar von Good Charlotte? “Da muss über Nacht noch einiges passieren, sonst wird das nichts.”

Mandy’s MEXX-Dreh: “Sie hats gerissen!”


Während die anderen sechs Kandidatinnen zusammen auf der Suche nach ihrer starken Seite waren, musste Mandy ganz allein danach suchen. Da sie das Casting für MEXX für sich entscheiden konnte, war es einmal mehr an ihr, allein zu überzeugen. Bei den Jobs ist die Jury nicht dabei, kann keine Heidi Tipps zuflüstern.

Anfangs war Mandy nur müde, und dann sehr angespannt. Fast musste man befürchten, dass sie wieder in ihr altes Muster verfällt, mit dem Hintern einzureißen, was sie mit den Händen aufgebaut hat. Mandy riss, aber sich zusammen und alle um sie herum hin. Sie besitzt vor der Kamera eine Natürlichkeit, die wirklich selten ist. Sie flirtet mit dem Kasten, als wäre er Brad Pitt oder Zac Ephron.

Das erkannte auch der Kunde und bescheinigte Mandy: “Sie hats echt gerissen.” Sie sei sehr echt, sehr natürlich, ein gutes Talent. Und alle hätten sich auf den wilden Teil gefreut, nachdem Mandy im Casting im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch gehauen hatte, und zwar genau vor die Global Marketing Managerin. “Ich will diesen Job haben!” waren ihre Worte und beim Dreh konnte sie beweisen, dass sie die Richtige dafür war. Die neue Kampagne geht übrigens weit über den klassischen Werbefilm hinaus. Auch für Print- und Onlinemedien wird es Spots und Fotos geben, Plakate und Aufsteller für Parfümerien. Egal, wie das Finale am 21. Mai ausgehen mag: Mandy kennt dann ebenso wie Marie jeder, denn beide sind dann Teil internationaler Kampagnen.

Was aus den kleinen Mädchen bei den Castings doch schon geworden ist. Wahnsinn!

GNTM-Challenge auf Hawaii: Wer ist hier eine starke Frau?


Sieben ist die Zahl der Märchen: die sieben Zwerge, die sieben Geißlein, die sieben Raben. Auch in der Bibel spielt die Sieben eine Rolle: die sieben Plagen beispielsweise oder die sieben Weltwunder. Und Germany’s Next Topmodel stand in dieser Woche auch unter dem Zeichen der Sieben. Sieben Kandidatinnen sind noch übrig. Und eine muss am Ende gehen.

Zu den Aufgaben, die die Jury-Entscheidung beeinflussen, gehören auch immer die Challenges. Auf Hawaii ließ man die Mädchen in der Natur frei und gab ihnen eine Kamera mit. Da Mandy bei ihrem Werbedreh für MEXX war, ging die Gruppenzahl auf. In Zweiergruppen sollten sie sich als starke Frauen erweisen und dabei gegenseitig fotografieren. Stark, nicht sexy oder tarzanlike. Während Maria und Sara am Strand blieben und nach einigen Tipps von Rolf und Peyman mehr aus sich herausholen konnten als nur Räkeln im Wasser, gingen Sarina und Marie in den Wald. Tief. Sehr tief. Um sie herum nur Urwald und üppiges Grün. Dort verwilderten sie zusehends, rissen sich die Strumpfhosen kaputt und malten sich Striche ins Gesicht. Sarina sprang mit Urschrei von einem umgekippten Baum und Marie…nun Marie versuchte zumindest, wild auszusehen. Das Problem war nur, dass es nicht um wilde Frauen, sondern um starke Frauen ging. Thema verfehlt, setzen, Sechs.

Das Thema nicht ganz verfehlt hatten als Einzige Jessica und Ira. Sie posierten an einer Felskante, an der auch immer wieder wegen des starken Windes Wellen brachen und die beiden mit Wasser bespritzten. Das fand wiederum die Kamera irgendwann nicht mehr so lustig und spielte nicht mehr mit. Glücklicherweise waren wenigstens die Fotos auf der Speicherkarte nicht verloren und so konnten Ira und Jessi die Challenge als Team für sich entscheiden. Ihr Gewinn war ein Trip aufs Meer, bei dem sie erst Buckelwale aus der Nähe sahen und dann mit wilden Delphinen schwimmen konnten. Ira fand es zu Recht “atemberaubend” und zog am Ende des Tages das Fazit: “Ich hab sogar einen Delphin scheißen sehen, da fühlt man sich wirklich mittendrin.” Wer wollte dem etwas hinzufügen?

Unser exklusiver Gastkommentar zur Episode 11 von der Beauty Queen of Germany 2005, Nadine Trompka


Nadine Trompka ist Model und war 2005 die Beauty Queen of Germany. Bei uns kommentiert sie exklusiv bis zum Finale, was in den Folgen passiert.


Mein Augenmerk liegt natürlich hauptsächlich auf den Shootings und wie sich die Mädchen diesmal angestellt haben. Besonders schön fand ich das Shooting als Barbie, da ich ein ähnliches Shooting bereits gemacht habe. Ich fand Marie als Wahl sehr gut und finde, sie hat ihre Sache auch gut gemacht, da es wirklich harte Arbeit ist, als Puppe zu posieren, da dabei der gesamte Körper noch stärker angespannt ist als bei anderen Shootings.

Anders bei dem Ikonen-Shooting… Als ich sah, dass Larissa Probleme damit hatte, auf einem Sofa zu posen, habe ich mich schon gefragt, wie sie andere Shootings durchstehen möchte und finde deshalb die Entscheidung der Jury auch gerechtfertigt, dass diesmal Larissa die Show verlassen musste.
Besonders gut haben mir die Fotos von Marie und Sarah gefallen, die den Ikonen wirklich nahe kamen. Ich fand, dass die Beiden auf den Fotos wirklich Ausstrahlung besitzen und das Thema damit professionell umgesetzt haben.
Überhaupt nicht schön fand ich die Fotos der Marilyn Monroe, da man auf diesen Fotos gesehen hat, dass die Mädchen zu sehr damit beschäftigt waren auf ihr Kleid oder ähnliches zu achten als auf ihre Mimik. Wenn ich höre, dass die Mädchen Angst hatten, dass ihnen vielleicht jemand unter den Rock gucken könnte, zeugt dies nicht wirklich von Professionalität, sondern zeigt, wie unsicher einige Mädchen noch in dem Business sind. Dementsprechend haben die Fotos auch überhaupt nichts ausgesagt und sahen deswegen sehr gestellt aus, denn man sieht auf Fotos sehr genau, ob ein Model sich bei dem Thema wohl fühlt oder nicht.

Gut hat mir ebenso die Idee gefallen, die Mädchen mit nur einem High Heel auf den Catwalk bei der Entscheidung zu lassen, wo man gesehen hat, wer wirklich Biss hat und die Zähne zusammenbeißt, denn einen Schuh auf dem Catwalk zu verlieren, kann schon mal schnell passieren, da die Schuhe oftmals ein paar Nummer zu groß oder klein für das ein oder andere Model bei Modenschauen ausfallen. Mandy und Sara haben mir bei diesem Walk auf dem Catwalk besonders gut gefallen, da man ihnen kaum angesehen hat, dass sie nur einen Schuh tragen. So wie es eben sein soll!

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