GNTM-Challenge auf Hawaii: Wer ist hier eine starke Frau?

Sieben ist die Zahl der Märchen: die sieben Zwerge, die sieben Geißlein, die sieben Raben. Auch in der Bibel spielt die Sieben eine Rolle: die sieben Plagen beispielsweise oder die sieben Weltwunder. Und Germany’s Next Topmodel stand in dieser Woche auch unter dem Zeichen der Sieben. Sieben Kandidatinnen sind noch übrig. Und eine muss am Ende gehen.

Zu den Aufgaben, die die Jury-Entscheidung beeinflussen, gehören auch immer die Challenges. Auf Hawaii ließ man die Mädchen in der Natur frei und gab ihnen eine Kamera mit. Da Mandy bei ihrem Werbedreh für MEXX war, ging die Gruppenzahl auf. In Zweiergruppen sollten sie sich als starke Frauen erweisen und dabei gegenseitig fotografieren. Stark, nicht sexy oder tarzanlike. Während Maria und Sara am Strand blieben und nach einigen Tipps von Rolf und Peyman mehr aus sich herausholen konnten als nur Räkeln im Wasser, gingen Sarina und Marie in den Wald. Tief. Sehr tief. Um sie herum nur Urwald und üppiges Grün. Dort verwilderten sie zusehends, rissen sich die Strumpfhosen kaputt und malten sich Striche ins Gesicht. Sarina sprang mit Urschrei von einem umgekippten Baum und Marie…nun Marie versuchte zumindest, wild auszusehen. Das Problem war nur, dass es nicht um wilde Frauen, sondern um starke Frauen ging. Thema verfehlt, setzen, Sechs.

Das Thema nicht ganz verfehlt hatten als Einzige Jessica und Ira. Sie posierten an einer Felskante, an der auch immer wieder wegen des starken Windes Wellen brachen und die beiden mit Wasser bespritzten. Das fand wiederum die Kamera irgendwann nicht mehr so lustig und spielte nicht mehr mit. Glücklicherweise waren wenigstens die Fotos auf der Speicherkarte nicht verloren und so konnten Ira und Jessi die Challenge als Team für sich entscheiden. Ihr Gewinn war ein Trip aufs Meer, bei dem sie erst Buckelwale aus der Nähe sahen und dann mit wilden Delphinen schwimmen konnten. Ira fand es zu Recht „atemberaubend“ und zog am Ende des Tages das Fazit: „Ich hab sogar einen Delphin scheißen sehen, da fühlt man sich wirklich mittendrin.“ Wer wollte dem etwas hinzufügen?