Einmal Barbie sein: Der Traum aller Mädchen
Welches Mädchen träumt nicht davon, einmal wie ihr Idol auszusehen? Für viele Mädchen ist ein solches Idol Barbie. Und darum stand die gesamte Woche in Los Angeles unter dem Motto “Idole und Stilikonen”. Ob man Barbie nun unbedingt als Stilikone bezeichnen mag, sei jedem selbst überlassen, aber immerhin bevölkert sie seit 50 Jahren unzählige Kinderzimmer weltweit und steht auch heute noch auf allen Wunschzetteln. Barbie ist einfach Kult. Und weil das so ist, ließ es sich Philipp Plein nicht nehmen, anlässlich des 50. Geburtstages eigens ein Kleid für sie zu kreieren.
Genau dieses Kleid sollte eines der acht übrig gebliebenen Mädchen bei Germany’s Next Topmodel tragen dürfen. Aber nicht einfach so. Sie sollte in diesem Dress fünf verschiedene Ausgaben der Vogue zieren. Hier trifft definitiv Kult auf Kult.
Doch vor jedem Foto steht immer ein Casting, bei dem es gilt, den Kunden von sich zu überzeugen. Und so stellten sich die Mädchen wieder einmal vor und zeigten brav ihre Bücher, zählten ihre Vorzüge auf. Inzwischen sollte hier eigentlich etwas Routine zu erwarten sein, doch manche der GNTM-Kandidatinnen stehen sich offenbar immer wieder selbst im Weg. Drei der Mädchen sollten in die Vorrunde kommen, um Testshoots im Bikini zu machen. Diese waren Marie, Sara und Mandy. Weil Larissa mit ihrer rockigen Masche punkten konnte, rückte sie nach.
Gewonnen hat: Marie. Mal wieder. Saras Kommentar dazu: “Als Freundin freut es mich natürlich total für sie, aber als Model und Konkurrentin ärgert es mich schon.”
Das Shooting meisterte Marie gewohnt professionell. Es ist fast schon beängstigend, wie wenig man ihr ansehen kann, ob sie etwas mag oder nicht, denn ihr Lächeln ist wie eingebrannt. Zwar fand sie das Kleid bezaubernd und die teuren Diamanten toll und lächelte brav obwohl ihr von der schwierigen Pose schon die Beine eingeschlafen waren, aber ihre Worte sind ebenso emotionslos wie ihr Lächeln. Ob das ein Hindernis auf dem Weg zum Sieg sein könnte?
GNTM News geschrieben am April 23, 2009
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