GNTM 2009: Ist Peyman humorlos?

Die neue Woche startete voll durch. Kaum waren die Erlebnisse der New York FashionWeek einigermaßen verdaut und die neun verbliebenen GNTM-Kandidatinnen zurück in ihrer Villa in L.A., ging es auch schon los. Zu einem Casting. So weit nicht überraschend, schließlich wird ein solcher Tagesablauf ihre Zukunft sein. Doch diesmal ging es nicht einfach um ein schnödes Shooting, sondern um eine Kampagne. Und zwar die Sommerkampagne von C&A.

Aufgabe war: Sommer, Sonne, Sonnenschein und Improvisationsfähigkeit. Letzteres verlangt vor allem Kreativität und den Mut, aus sich herausgehen zu können. Eine Fähigkeit, für die einige Mädchen nicht besonders berühmt sind. Zum Beispiel Katrina oder Marie.

Entgegen den Erwartungen schlug sich Katrina aber nach Meinung der Kundenjury super, auch, wenn ihre schauspielerischen Fähigkeiten eher übersichtlich waren. Jessica begann bei diesem Casting mit ihrem neuen Programm: „Hier bin ich!“ Nach Wochen erfolgloser Castings und zum Teil harscher Kritik versuchte sie es mal mit Eigeninitiative und Selbstbewusstsein, statt hinterher immer auf die anderen zu zeigen. Und Jessi war gut, sie war kreativ und sie wirkte sicher. Die Chefeinkäuferin Susanna Walz verriet ihr dann noch, dass die Marke, um die es in der Kampagne gehen würde, „Jessica“ heißt. Ob das ein Omen ist?

Mandy sollte Shoppen gehen in ihrer Szene, wirkte aber eher wie eine gelangweilte Hausfrau beim Frustshopping. Und dann kam Ira. Sie sollte, wie einige andere vor ihr schon, spielen, dass sie auf einen Star trifft. Sie wählte Peyman, und zwar den echten Peyman. „Du wirkst im Fernsehen irgendwie sympathischer. Und größer.“ Peyman konnte das gar nicht lustig finden und wies Ira zurecht: „Es geht hier um den Kundenwunsch und das gehört bestimmt nicht dazu.“ Hätte der Kunde ihr nicht die zweite Chance eingeräumt – Peyman hätte sie ihr wohl nicht gegeben. Er gab die beleidigte Leberwurst und schmollte. Stellt sich die Frage, ob er einfach humorlos ist und nicht über sich selbst lachen kann oder ob er schon länger ein Problem mit Ira hat.

Alle anderen waren nicht wirklich herausragend, weder im positiven noch im negativen Sinne. Außer Marie vielleicht, die in den vergangenen Wochen nach dem sicher geglaubten Monopol für Jobs jeder Art nun auf einmal ins Mittelmaß zurückfällt. „Du bist ein sehr hübsches Mädchen und das weißt du auch“, sagte Susanna Walz zu ihr. Und dass Marie zwar immer lächeln würde, aber eben auch, wenn ihr Dinge gesagt werden, die nicht gut sind. Der Name „Jessica“ erwies sich übrigens in der Tat als gutes Omen und Jessicas neuer Weg scheint ein guter zu sein. Zumindest bekam sie dank ihrer Leistung ihren ersten Job. Glückwunsch, Jessie, weiter so!