Stange, Stange an der Wand, wer ist die Sexieste im Modelland?

Nochmal zur Erinnerung, die GNTM-Kandidatinnen befanden sich in dieser Woche in New York. New York ist hip, ist fit, ist immer in und angesagt. Die angesagte New Yorkerin hält sich fit. Aber Joggen im Central Park war gestern. Das kann ja jeder. Nein, in einem Land, das die Treppen abgeschafft hat, um den Stepper als Sportgerät einzuführen, in dem jeder Schritt mit dem Auto abgefahren wird, um dann auf Laufbändern zu laufen, in so einem Land entsteht jeden Tag irgendwo ein neuer Fitnesstrend. Wie das Pole Dancing. Klingt toll, ist aber nichts anderes, als das laszive Räkeln an der Art von Stange, die man sonst eher in zwielichtigen Etablissements wie Stripclubs findet. Inzwischen kann jede Hausfrau in Amerika zur Stangentänzerin werden, denn das ist der neuste Schrei der Fitnessszene.

Und darum sollten die Kandiatinnen von GNTM 2009 auch mal an die Stange. Natürlich unter professioneller Anleitung der aktuellen US-Meisterin – ja, es gibt sogar Meisterschaften im Räkeln. Und wie es so ist: wenn keiner offiziell eine Challenge ankündigt, wird sie nicht ernst genommen. Manche Mädchen fanden es gar billig, sich so präsentieren zu sollen. Denn Heidi teilte ihnen mit, dass im nächsten Fotoshoot diese Stange eine entscheidende Rolle spielen würde. Sara nahm es gleich gar nicht ernst und lachte sich kaputt, Katrina hatte mal wieder keine Lust und wie immer was zu meckern. Marie hing wie ein nasser Sack an der Stange. Wahrscheinlich hatte sie hier schon im Schulsport ihre Defizite. Larissa hatte ausnahmsweise mal nichts zu mokieren und war auch sonst in dieser Woche sehr zurückhaltend. Was sie wohl im Schilde führt? Will sie etwa gewinnen?

Doch die meisten hatten ihren Spaß – im positiven Sinne – und gaben sich Mühe. Als alles fast schon vorbei war, verkündete Heidi, dass dies die Challenge der Woche ist und ein Gewinn lockt. Da war Sara dann etwas kleinlauter und bereute ihr Verhalten. Pech gehabt, denn so gewann Ira die Challenge und durfte mit Heidi auf eine Fashionshow gehen. Vorher machten sich die beiden zusammen fertig – wie Freundinnen am Samstag abend vor dem Ausgehen. Nur mit dem Unterschied, dass sie hier ein Heer von Stylisten um sich hatten. Wenn Ira es jetzt noch schafft, ein paar Jobs an Land zu ziehen, kann sie sich an diese Form der Vorbereitung wohl gewöhnen.