GNTM 2009: Kandidatinnen gehen ins Wasser

Es klang schon traumhaft: „Packt eure Bikinis ein, wir fahren nach St. Kathalina.“ – das sagte Heidi in ihrer Botschaft an die Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel. Die Insel und vor allem der dazugehörige Strand sind weltberühmt. Sie sind traumhaft schön und sehr beliebt. Im Winter jedoch ist auch auf St. Kathalina das Wasser kalt und der Wind ebenso.

Mit gemischten Gefühlen fuhren die Zehn, die noch übrig sind, also an ihr Ziel. Und sie hatte Recht damit: Es sollte ein Unterwasser-Shooting geben. Ohne Neopren-Anzug oder sonstige Wärmemaßnahmen. Und schon allein die Aussicht darauf brachte wieder einmal einige der Mädchen zum Jammern. Ganz vorn dabei ohne Überraschungen: Katrina. Schon in der vergangenen Woche hatte sie ja das Regenshooting mit Rankin abgebrochen, weil sie keine Lust mehr hatte und ihr kalt war. Kaltes Wasser scheint nicht so wirklich ihr Ding zu sein.

Auch Larissa meinte zwar, sie würde sich auf das Shooting freuen, hätte jedoch Angst vor wilden Tieren im Wasser. Was sie damit meinte? Haie. „Ich hab wahnsinnige Angst vor Haie.“ Kein Schreibfehler. In der Tat ist St. Kathalina berühmt für das Leben in den Gewässern seiner Küsten, nur handelt es sich dabei meist um bunte Fischschwärme oder bestenfalls kleine Haie, die definitiv keine Menschen auf ihrem Speiseplan haben.

Vor dem Unterwassershooting gab es natürlich eine kurze Taucheinführung, damit die Mädchen nicht völlig unvorbereitet ins Wasser gehen mussten. Doch auch diese machte einigen schon arge Probleme. Maria beispielsweise hatte Schwierigkeiten, unter Wasser auszuatmen. Larissa bekam tolles Lob, weil sie es gleich richtig gemacht hatte und strahlte daraufhin wie ein Honigkuchenpferd. Auch Jessica verstand das System recht schnell und schlug sich auch beim Shooting sehr gut. Innerhalb weniger Sekunden hatte der Fotograf ein Foto von ihr gemacht.

Katrina hingegen fror wieder sehr und ließ das auch jeden wissen. Auch Stefanie wirkte wieder einmal eher lustlos, wie immer, wenn es nicht ganz nach ihren Vorstellungen läuft. Sie fällt nun schon seit einigen Wochen mehr damit auf, dass sie immer das gleiche Gesicht zieht und auch oft mault. Wie lange wird das noch gut gehen?

Heidi hatte ihre Schützlinge übrigens die ganze Zeit fest im Blick: von einem Boot aus, das unter Wasser Fenster hatte. Und sie konnte alle Fehler und Glanzleistungen so bestens beobachten.