GNTM 2009: Vom Regen in die Traufe

Bevor am Abend in der Topmodelvilla Langeweile aufkommen konnte, kam Heidi vorbei und brachte gute Nachrichten mit: Es ging auf eine Vernissage. Aber nicht von irgendwem. Veranstalter war Rankin, einer der gefragtesten Fotografen dieses Planten. Er hatte schon alles vor der Linse, was Rang und Namen hat, sogar die Quenn hat er fotografiert. Die Stars stehen bei ihm Schlange. Um in der High Society nicht negativ aufzufallen, hatte Heidi auch Kleider dabei. Die GNTM-Kandidatinnen stürzten sich sofort ins Vergnügen und auf die Klamotten. Schminktipps gabs ebenfalls umsonst von der Modelmutter und sie legte sogar selbst Hand an einige Gesichter.

Auf der Vernissage hatten die Mädchen dann auch Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen. Und hier bekamen sie die nächste Überraschung: Am nächsten Tag sollte ein Fotoshooting mit Rankin stattfinden! Alle angehenden Topmodels sollten vor seiner Linse posieren dürfen. Die Freude war riesig, nach einem Blick auf die ausgestellten Fotos bekamen eine jedoch Zweifel, wieviel sie für die Bilder würden anziehen dürfen.

Für das Shooting in Downtown Los Angeles wurden einige Straßen abgesperrt, was Sara unglaublich beeindruckte. Heidi erzählte, dass sie das selbe Shooting vor einigen Monaten selbst gemacht hätte und daher wisse, was die Mädchen erwartet. Es war Nacht, es war kühl und zu allem Überfluss sollten es Regenbilder werden, und zwar in Unterwäsche. Gar nicht so einfach, bei Kälte und Nässe sexy auszusehen!

Ira durfte als Erste und obwohl sie fror, machte sie ihre Sache sehr gut und konnte sich ein Lob von Heidi und Rankin abholen. Steffi zickte ein wenig und auch ihre Bilder waren alles andere als überzeugend. Saras Bilder hingegen wirkten, als wären sie an einem lauen Sommerabend im warmen Sommerregen gemacht worden. Unser kleiner Tollpatsch Sarina bekam ein dickes Lob von Rankin, er fand sie sehr gut. Sein Urteil über Marie entsprach dagegen überhaupt nicht den Erwartungen: „Aus der wird nie ein  Topmodel, glaub ich nicht.“ Aline wirkte einmal mehr nicht ganz bei der Sache, auch fehlte ihr wieder der rechte Elan.

Highlight des Shoots, der erst um zwei Uhr morgens beendet war, war Marie. Rankin nannte sie den Typ Model, den Helmut Newton fotografiert hätte und bescheinigte ihr, dass sie etwas sehr Starkes an sich hätte. Über dieses Kompliment konnte sie sich wirklich freuen. Heidis Fazit vom Tag war, dass viele sie überrascht hätten, viele positiv und andere sehr negativ. Außerdem fand sie das Shooting sehr aufschlussreich.

Was das wohl zu bedeuten hat?