Ist Marie Nasemann Germany’s Next Topmodel 2009?

Die Gerüchteküche brodelt nicht nur, sie kocht. Von allen Seiten tönt es unablässig: Marie Nasemann wird Germany’s Next Topmodel und das hätte bereits im April des vergangenen Jahres fest gestanden. Denn bereits da seien die Domains mit den Namen marienasemann.de und marienasemann.com sowie weitere auf ihren Namen lautende Varianten gekauft worden. Käuferin sei eine Anneli Wilden, die sich wiederum auf der Seite von Heidi Klum finden lässt. Als ihre Patentante und Mitarbeiterin. Zufall? Die Redakteure sehen hier eindeutige Zusammenhänge.

Doch auch andere blasen in dieses Horn und folgen den Gerüchten nur zu gern. Marie habe bereits dicke Verträge, unter anderem mit Samsung für deren neues Telefon. Auch ist sie wohl bei weitem nicht so unerfahren im Modelgeschäft, wie es bisher den Anschein hatte. Immerhin finde sie sich bei Most Wanted Models aus München in der Kartei und hat auch schon auf mehreren Covern posiert.

Was auch immer an den Gerüchten dran sein mag: fest steht, dass ich persönlich sie auf den Seiten ihrer Agentur nicht finden konne, wohl aber unter der Rubrik „Talente“ einen Philipp Nasemann. Maries Bruder? Auch den angeblichen Hinweis von März, den der TV-Blog hier gelesen haben will, dass Marie im Finale sei und man ihr viel Glück wünsche konnte ich nicht entdecken. Aber der könnte ja auch im Nachhinein herausgenommen worden sein.

Ein Blatt im rauschenden Blätterwald hat sich hingegen mal etwas genauer informiert. Dieses Blog will herausbekommen haben, dass die Domains mit den Namen ALLER Finalistinnen im Dezember gesichert worden seien und dass es sich bei den Vorgängen aus dem vergangenen April lediglich um Änderungen gehandelt habe. Die Verschwörungstheoretiker wittern hier natürlich sofort verwischte Spuren und Augenwischerei.

Am besten ist, ihr macht euch selbst ein Bild davon und bildet euch eine eigene Meinung. Am Ende wird uns nichts übrig bleiben, als die Staffel bis zum Ende zu verfolgen und zu sehen, ob Marie Nasemann es wirklich schafft. Und damit hätten die Gerüchte doch schließlich erreicht, was sie wollten: Zuschauer.

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