Germany’s Next Topmodel 2009: Fehlender Ehrgeiz und zu wenig Sport
Peyman musste sich am zweiten Tag des Castings in München nach eigener Aussage einige Male fragen: “Warum haben wir DIE eigentlich mitgenommen?” Da wurde gestöckelt, was das Zeug hielt, einige waren hinter ihren Frisuren oder Make-ups gar nicht zu erkennen und einigen war beim frühen Aufstehen der Ehrgeiz wohl im Bett verloren gegangen.
Sabrina beispielsweise wurde vom Laufsteg direkt zu Stylist Boris Entrup geschickt, dem es gelang, ihre verschlafenen Augen und ihr trapezförmiges Gesicht so zu schminken, als hätte sie an diesem Tag noch keine einzige Puderquaste gesehen. Miriam hingegen war zwar schön geschminkt, allerdings konnte sie ihre Energie vom Vortag nicht reaktivieren und musste direkt gehen. So war der Traum von der nächsten Kate Moss schnell ausgeträumt. Sara bekam von Heidi als erstes die Frage gestellt, ob sie denn auch Sport machen würde. Sie gab auch schnell zu, dass dem nicht so ist, was man auch ohne diese Aussage erkennen konnte.
GNTM 2009: Von Abschlepperinnen und Victoria’s Secret-Träumen
Was passiert, wenn ein angehendes Germany’s Next Topmodel zu schüchtern wirkt? Richtig, sie muss jemanden abschleppen. Und so bekam Kandidatin Helena am zweiten Tag des offenen Castings in München die Aufgabe, Peyman abzuschlepen. Das Ende vom Lied? Sie verließen zusammen den Juryraum und Helenas augenzwinkernder Kommentar: “Also wenn ich jetzt nicht weiterkomme, dann ist Schluss mit Peyman!”
Wie bereits in Düsseldorf hatten die Mädchen die Aufgabe, sich innerhalb von 15 in einen Bikini zu werfen und ihr Styling selbst zu gestalten. Ziel des zweiten Tages war, aus 45 Mädchen 15 Topfavoritinnen zu küren. Eine der ersten war die 21-jährige Johanna, die bereits durch ihr ungewöhnliches Schuhstyling auffiel. Wo alle anderen Highheels trugen, kam sie in Plateau-Pantoletten. Als sich dann herausstellte, dass sie die gleiche Schuhgröße wie Heidi Klum trägt, tauschte diese ihre 14 cm-Absatzschuhe mit Johanna. Das war für die Kandidatin so ungewohnt, dass sie kurzzeitig sogar vergaß, den Bauch einzuziehen.
Nachhilfe von der Jury
Nachdem Heidi Klum bereits in der letzten Folge von Germany’s Next Topmodel einigen Kandidatinnen auf die Sprünge hatte helfen müssen, griff dieses Mal die gesamte Jury ein. Denn auch beim offenen Casting in München gab es wieder einige Mädchen, bei denen man sich fragte, ob sie auf der richtigen Veranstaltung waren. So zeigten Heidi, Rolf und Peyman in Teamwork einigen, wie man energetisch über den Catwalk läuft oder wie man richtig post.
Aber die Nachhilfe lohnte sich. Aus immerhin 89 Mädchen, die den ersten Lauf überstanden hatten, mussten die 45 Schönsten ausgesucht werden. Darum traten sie in Fünfergruppen noch einmal vor die Jury. Die letzte dieser Gruppen war ein Volltreffer: Alle fünf kamen weiter! Und sie gingen am nächsten Morgen sehr früh und zusammen mit 39 anderen in die nächste Runde. 39? Genau. Eine fehlte. Aber dazu später mehr.
GNTM 2009: Dirty Dancing mit Rolf
Nachdem Rolf Scheider es sich beim Casting in Düsseldorf nicht hatte nehmen lassen, eine Kandidatin zu küssen, zeigte er in München seine tänzerischen Fähigkeiten. Mit einer Kandidatin aus Brasilien tanzte er Samba. Sie war begeistert und ehrlich erstaunt, wie gut Rolf den Rhythmus halten konnte.
Einige Highlights gab es beim Offenen Casting natürlich, denn dieses Mal waren einige Exotinnen dabei. Unter ihnen Sara, die äthiopische Eltern hat, Vanessa, ebenfalls eine dunkelhäutige Schönheit, die bereits Mutter ist oder Anh Phuong, eine ungewöhnlich große Vietnamesin, die die Jury auf vienamesisch becircte. Aber auch Olivia, die im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen würde oder Miriam, der die Jury eine neue Kate Moss zu sein zutraute.
Nachdem im ersten Lauf zu viele Mädchen von der Jury ausgesucht worden waren, musste ein Stechen veranstaltet werden. In Fünfergruppen durften sie zu einer zweiten Chance antreten. In einer der Fünfergruppen fand sich auch Lena, ein echtes bayrische Madl, die sogar im Dirndl zum Casting kam. Jodeln konnte sie zwar nicht, aber dafür Schweine schlachten. Genutzt hat es ihr nicht, vielleicht hatten die drei Juroren auch einfach Angst.
Wird eine Münchnerin Germany’s Next Topmodel?
Spieglein, Spieglein an der Wand… Auch beim zweiten offenen Casting von Germany’s Next Topmodel hatte sich die Jury wieder viel vorgenommen. In München waren wie in Düsseldorf vergangene Woche mehr als 1300 Mädchen erschienen, um Heidi, Rolf und Peyman davon zu überzeugen, dass sie das Zeug zum Topmodel haben. Das wollten die Drei sich nicht entgehen lassen und ließen direkt am Anfang verlautbaren, dass sie sich wirklich alle Mädchen anschauen würden.
Und so wurde dieses Mal von Anfang an mit dem schon in Düsseldorf bewährten Modell gearbeitet: Alle Mädchen laufen auf einem langen Catwalk auf die Jury zu, einige werden aussortiert und sind weiter, die meisten müssen wieder zurückgehen. Schon hier konnten einige nicht akzeptieren, dass es vorbei sein sollte und blieben ewig posend vor der Jury stehen. So kam es bereits zu Beginn zu einigen Staus auf dem Catwalk.
Natürlich kamen auch zu diesem offenen Casting wieder schräge Vögel. Besonders auffällig war hier die “Transe vom Lande”, die im weißen Lackoutfit über den Laufsteg stöckelte und bei der Jury zumindest Komplimente erntete. Für die nächste Runde reichte es jedoch nicht.
Joop über Heidi: “Werbegirl” mit “Dauergrinsen”

Photo by Alex Calderon/BuzzFoto.com
Die Lästerei über Heidi Klum nimmt kein Ende. Nach Karl Lagerfeld kritisiert nun auch Modedesigner Wolfgang Joop die Klum. Ein Topmodel sei sie nicht, sondern ein Werbegirl. Auch niemand sonst in der High-Fashion hätte dieses “Dauergrinsen”. Wie die Bild schreibt, hatte Joop vor einem Interview mit der Bunten Heidis Show gesehen und genug Zeit sich vorzubereiten.
Wolfgang Joop sagte zwar nicht, dass Heidi Klum hässlich sei, befand aber “Sie ist der Durchschnitt in Perfektion…”.
Irgendwie ist es doch sehr merkwürdig, dass uns gerade zur Laufzeit der GNTM-Fernsehshow solche Geschichten aufgetischt werden. Es sieht so aus, als ob jeder Kommentar um die erfolgreiche Show eine Geschichte wert ist.
GNTM Düsseldorf: Die Top 15
Von den 25 Mädchen, die nach der zweiten Runde noch übrig waren, konnten nur 15 ihr Modelbuch erhalten. Um diese Top 15 zu ermitteln, veranstaltete GNTM ein sehr spontanes und schnelles Fotoshooting für die Zeitschrift Gala. In Fünfergruppen sollten die Mädchen in dunkelblauen Jeans und mit weißem Tanktop an, neben, unter oder auf einem Baugerüst posieren. Jede Gruppe hatte nur wenig Zeit, denn das Shooting fand auch am zweiten Tag des Castings in Düsseldorf statt und auch eine Jury möchte einmal Feierabend machen.
Tag 2 in Düsseldorf: Zickenkrieg und Kopien
Skandal bei GNTM: eine Kandidatin wird bösartig sabotiert und ihr Äußeres auf perfide Weise kopiert!
Aber von Anfang an. Nachdem die Jury von GNTM 2009 am Vortag mehr als 1100 Mädchen gesehen und aus ihnen 45 ausgewählt hatte, ging es am zweiten Tag darum, die Noch-Möchtegern-Topmodels genauer unter die Lupe zu nehmen: im Bikini und mit eigenem Make-up. 15 Minuten Zeit für das Styling hatten die 45, dann gings ab in den Juryraum. Manche wurden wie Anetka gleich wieder rausgeschickt.
Offenes Casting in Düsseldorf wird zur Massenveranstaltung
Eigentlich war alles super geplant: Zum Offenen Casting laden, gucken, wie viele Mädchen da sind, in Fünfergruppen aussortieren und laufen lassen, entscheiden und die nächste Fünfergruppe. Offenes Casting heißt aber auch: solange das Casting läuft, kann jeder dazu kommen. Und gegen 13 Uhr passierte es dann. Die Schule war aus und mit einem Schlag füllten sich die Düsseldorfer Messehallen mit weiteren zahlreichen Mädchen, die natürlich alle das Recht haben sollten, gesehen zu werden. Und so musste das Fünfergruppen-Konzept überdacht werden.
Offenes Casting bei GNTM: “Zwischen Balla balla und Kölle Alaaf”
Die Jury von GNTM 2009 musste schnell erkennen, dass ein Offenes Casting auch immer die Bühne für schräge Vögel auf der Suche nach ihren 15 Minuten Ruhm ist. So ist es bei allen Casting Shows und auch GNTM blieb nicht verschont.