Die Top 15 aus 2400 – wirklich Top 15?
Auch wenn die Jury sich diese Entscheidung erneut nicht leicht gemacht hat – es musste eine Entscheidung getroffen werden. Aus 30 Mädchen mussten 15 werden und das bedeutete, dass 15 Mädchen ausscheiden müssen.
Die Jury entschied sich für folgende Mädchen, die jetzt nach Los Angeles fahren werden, um dort an Fotoshootings teilzunehmen:
Ira, Mandy, Jessica, Daphne, Tamara, Dana, Olivia, Johanna, Marie, Katharina, Aline, Tessa, Maria, Stefanie, Sara. Und für Sarina. Denn bei ihr hatten sie lange überlegt, dann aber doch eine Ausnahme gemacht und einen Platz mehr vergeben.
Herzlichen Glückwunsch!
Die Entscheidung: der Lifewalk
Um nach zwei starken und anstrengenden Tagen zu einer Entscheidung zu gelangen, beschloss die Jury, die GNTM-Kandatinnen noch einmal zum Lifewalk antreten zu lassen. Rolf fand sogar, dass die Top 30 jetzt die beste Auswahl seien, die je eine Jury von GNTM hätte beurteilen müssen.
Für den Lifewalk hatten die Mädchen wieder nur 15 Minuten Zeit zur Vorbereitung. Tessa war auf wundersame Weise gesundet und konnte auch schon wieder Highheels tragen. Sie begründete das mit: “Meine Schuhgröße gibts eben nicht in flach!” Auch Olivia blieb ihrem Divenruf treu und quengelte erneut. Katrina fand kein passendes Oberteil mehr und Marie ließ alles auf sich zukommen.
Als erste lief Ira vor der Jury. Sie musste harte Kritik einstecken, hatte sie aber erwartet. Die Jury bemängelte vor allem, dass sie beim Shooting in der Eisbar so verkrampft gewesen wäre. Direkt nach Ira musste Tessa sich der Jury stellen und kam wie immer selbstbewusst und energisch herein. Heidi lobte sie, dass sie sehr wandlungsfähig sei. Rolf bemerkte, dass bei der Show viele Männer ihre Ausstrahlung bewundert hätten und nervös geworden wären. Negativ fand er hingegen, dass Tessat Verhalten vielen der anderen Mädchen auf die Nerven ginge. Tessas Antwort darauf: “Ich bin halt ehrlich.” Rolf wollte von ihr wissen, ob sie sich in eine Gruppe integrieren könne. Und Peyman setzte nach: “Hochmut kommt vor dem Fall, daran muss ich immer denken, wenn ich dich sehe.” Er befand sie für zu energisch, ungeduldig und übertrieben. Nach dem Lifewalk war Tessa aber weitehin der Meinung, dass sie auf jeden Fall weiterkommen würde.
Dann kam Laura. Und sie kam etwas uninspiriert herein, lief etwas gelangweilt. Rolf bemängelte dann auch, dass ihm die Kreativität fehle, die sie anfangs bei Laura vermutet hatten. Nach Laura durfte das Küken der 30, Sarina, ihren Lauf präsentieren. Rolfs Meinung zu ihr: sie wirke wie ein niedliches Hush Puppy. Peyman war nicht ganz so nett, meinte, sie hätte schon sehr divenhafte Züge und sei zudem tollpatschig und verträumt und damit der Albtraum für jeden Modelagenten.
Johanna vom bayrischen Lande, die schon beim ersten Lifewalk mit Heidis Schuhen laufen durfte, kam auch diesmal in diese zweifelhafte Ehre. Man sah ihr aber an, dass sie mit Highheels nicht viel anfangen kann. Aline erhielt den Vorwurf, sie sei wie ein Stock. Bei Marina war Peyman der Meinung, sie sei “dominant sexy”, Olivia zeigt zuviel Mund. Einzig Marie wurde nur gelobt.
Tessa: Hochmut kommt vor dem Fall
Nach einem langen Tag voller Proben mit Marty Reif wurde es am Abend ernst für die GNTM 2009-Kandidatinnen: In einer Fashionshow von Castro durften sie den Zuschauern, der Presse und vor allem der Jury beweisen, ob sie das Zeug zum Topmodel haben.
Tessa hatte ja im Vorfeld ihren Konkurrentinnen nicht gerade die besten WÜnsche mit auf den Weg geschickt – sie meinte, dass sie sich freuen würde, wenn eine der anderen stolpern würde. Und dann passierte es ausgerechnet ihr. In der zweiten Runde und in einem Outfit, das ihr nach eigenen Angaben total gut stand, stolperte sie. Tessas Erklärung: Die Schuhe waren viel zu klein und auch zu eng und sie hätte schon am Tag vorher Probleme gehabt. Nach der Show musste sie dann sogar mit einem dicken Verband ins Krankenhaus gebracht werden. Heidis Meinung zu Tessa war hier: Es sei selten gut, wenn man so übereifrig wäre.
Auch Olivia quengelte hinter den Kulissen – die Schuhe waren zu klein, das Outfit hatte zu wenig Stoff und überhaupt. Positiv aufgefallen sind dagegen Sara, Mandy und Stefanie. Diese Drei waren nach Meinung der Jury die Mädchen mit den größten Überraschungseffekten. Insgesamt war die Show jedoch ein Riesenerfolg und Castro war begeistert.
GNTM 2009: Top 30 läuft Fashionshow für Castro
Nach dem eiskalten Shoot in der Vodkabar gab es zur Entschädigung was ganz Heißes: Die Modenschau zur Vorstellung der neuen Frühling/Sommer-Kollektion von Castro!
Da einige der Mädchen zum ersten Mal auf einem echten Laufsteg einer echten Fashionshow liefen, bekamen sie einen professionellen Trainer an ihre Seite: Marty Reif, Choreograph vieler großer Schauen. Er schaffte es bei einigen Mädchen innerhalb von Sekunden, neue Facetten herauszukitzeln. Während sich Aline Sorgen machte und Jessica hoffte, dass keiner ausrutscht, nahm Tessa alles ganz locker.
Einige hatten trotzdem Probleme. Und denen wurde geholfen. Und diesmal nicht vom Coach oder Heidi – nein, von Tessa! Sie hatte auch im Gespräch in der Runde mit Heidi gleich klare Aussagen parat über ihre langweiligen Konkurrentinnen, wollte aber keine Namen nennen.
Laura und Jessica sind inzwischen schon etwas genervt von Tessa und auch Daphne meinte, es wäre wohl besser, wenn sie ein wenig runterschrauben würde. Und Tessa legte auch gleich nach: Natürlich würde sie sich freuen, wenn eine Konkurrentin fiele, immerhin hätte sie dann bessere Chancen. Diese Hoffnung sollte sich jedoch in der Show rächen.
Eisprinzessinnen und heiße Wildkatzen
Ein eiskaltes Fotoshooting in der Eisbar und ausgerechnet Sommerkind Sara ist die erste. Doch sie poste souverän, wie “auf dem eigenen Sofa”, so die Jury. Dana kam als Zweite vor die Linse von Philippe. Auch ihr sah man trotz nackter Haut auf purem Eis kaum an, wie sehr sie fror. Das lobte auch Heidi, die selbst mit Fellmütze und dicker Winterjacke dem Shooting folgte.
Ira war die Nächste, ihr fiel es schon schwerer, sich bei Kälte und Zurufen der Jury und des Fotografen zu konzentrieren. Nach ihr musste Marina auf die Eisbank. Sie räkelte sich sexy wie kaum eine andere und ihr Kommentar zum Schlusspfiff: “Schon vorbei? Wie blöd!”
Und dann betrat Tessa die Arena. Wie immer hochenergetisch, hundertprozentig von sich überzeugt, fing sie sofort an zu posen und wie eine Wildkatze am Eis zu kratzen. Peyman hierzu: “Wie ein Tiger, der aus dem Käfig gelassen wird.” Tessa war denn auch der Überzeugung, dass sie immer punktet, weil sie sich vorher keine Gedanken macht, sondern einfach loslegt. Die anderen seien einfach zu unspontan.
Olivia fiel negativ auf. Sie hatte sich ein sehr knappes Oberteil ausgesucht, was dann auch zu ihrer großen Belustigung prompt platzte. Peyman fand das weniger lustig, denn wenn ein ganzes Fototeam warten müsse, weil die Klamotten nicht in Ordnung sind, wäre das ein Albtraum. Marie hingegen gab sich schön und professionell wie eine Hollywood-Diva.
Der Lohn des eiskalten Shootings war eine große Fashionshow für Castro für alle 30 Mädchen!
Killerinstinkt gesucht: Coole Posen in der Eisbar
Am frühen Morgen ging es los in Berlin: es war noch nicht ganz hall, da saßen die GNTM-Kandidatinnen schon im Bus – zum Zoopalast, dem Premierenkino am U-Bahnhof Zoo. Hier warteten sie gespannt auf das, was da kommen möge. Und es kam? Rolf, der den Vorhang vor der Leinwand lüftete, auf der dann Heidi zu den Top 30 der beiden Castings in Düsseldorf und München sprach.
Zuerst aber gab es was zu sehen: Das Ergebnis des Gala-Fotoshootings auf Leinwandgröße. Danach kündigte Heidi an, dass viel auf die Mädels zukommen würde. Wenn Marie geahnt hätte, was sie erwartet – ob sie dann auch gehofft hätte, dass es keine Spinnen sind?
Es ging in den Arctic Palace, eine Eisbar. Und Eisbar ist wörtlich zu nehmen. Normalerweise sitzen und stehen die Gäste und Barkeeper der Vodkabar hier in dicken Daunenjacken und mit Schal und Mütze zusammen. Unsere Top 30 mussten allerdings im weißen Minikleidchen als Eisprinzessinen posieren. Jede hatte rund fünf Minuten Zeit, die Jury und Fortografen Philippe, der schon frühere Shoots für GNTM gemacht hat, von sich zu überzeugen. Aber fünf Minuten können sehr lang sein, wenn man mit dem nackten Hinterteil auf purem Eis sitzt. Dementsprechend war auch das Lieblingsgetränk hinter den Kulissen heißer Tee.
Peyman wusste gleich, dass bei diesem Shoot nur die Mädchen mit Killerinstinkt würden überzeugen können.
Gipfeltreffen in Berlin
Was passiert, wenn 30 angehende Models aufeinander treffen?
Die Top 15 Mädchen der beiden Castings in Düsseldorf und München kamen in einem Hotel in Berlin zusammen. Und die Bedenken der Münchnerinnen, die zuerst da waren, waren groß. GNTM-Kandidatin Dana fand es lustig, in ihrer eigenen Stadt in einem Hotel zu schlafen. Margarita hingegen war ein wenig mulmig, doch Olivia war fest davon überzeugt, dass die Münchnerinnen schöner sind als die Düsseldorferinnen.
Und dann kamen sie zusammen. Großes Mädchengewusel, bei dem zumeist die “Städte” untereinander blieben, gefolgt von vorsichtigem Beschnuppern beiderseits. Danach wurden die Zimmer verteilt. Tessa war schlichtweg begeistert und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Und dann galt es auch schon: ab in Bett und Schönheitsschlaf! Vorher musste aber noch besprochen werden, wer welche Klamotten und Utensilien dabei, darunter fand sich sogar ein Bügeleisen. Manche denken eben an alles.
Casting in München: Die Top 15
Die Jury hatte es sich nicht leicht gemacht, auch wenn dieses Mal einige Mädchen schon vor der Entscheidung gingen oder gehen mussten. Doch auf die aufregende Reise in die Welt der Reichen und vor allem Schönen konnten von über 1300 Kandatinnen beim Offenen Casting von GNTM in München nur 15 Mädchen mitkommen.
Und diese 15 Kandidatinnen heißen:
Magerita, Daphne, Katrina, Helena, Johanna, Marie, Katarzyna, Antonia, Dana, Olivia, Sara, Anna, Maria, Anie und Britta. Herzlichen Glückwunsch!
Jetzt wird es spannend. Vor allem, wenn Zicke Olivia auf Oberzicke Tessa trifft, dürften die Fetzen fliegen. Es bleibt also aufregend, daher heißt es: dranbleiben!
Der zweite Tag: Das Shooting mit den Top 25 Kandidatinnen
Wie schon beim Offenen Casting in Düsseldorf mussten sich die 25 besten Kandidatinnen in einem Shooting in Fünfergruppen beweisen. Hier trennt sich für gewöhnlich die Spreu vom Weizen, weil auffällt, wer posen kann und wer nicht. Positiv aufgefallen ist hier Dana, die wie in der vergangenen Folge Tessa, als erste auf die Idee kam, auf das Gerüst zu steigen.
Sabrina hingegen fiel auch hier negativ auf, nachdem die Jury sie schon wegen ihres Make-ups kritisiert hatte. Darum wurde sie auch gleich beim Shooting aussortiert und nicht erst bei der finalen Entscheidung. Anders aufgefallen ist hier wiederum Olivia, die eher einem Playboy-Bunny glich als einem zukünftigen Topmodel.
Besonders positiv aus dem Rahmen fiel Maria, die von der Jury den Titel “Bestes Mädchen des Tages” erhielt. Sie war Teil der letzten Fünfergruppe in diesem Shooting, die insgesamt als die beste des Tages galt.
GNTM-Kandidatinnen im Stress
Wie immer bei Castingshows und vor allem bei Germany’s Next Topmodel gab es auch in München wieder einige, die eine Extrawurst gebraten haben wollten. Da war zum einen Elisabeth, die statt um 8 Uhr morgens um 14.30 Uhr nachmittags auftauchte. Eine Begründung hatte sie zwar, einen Autounfall, der war allerdings angeblich morgens schon auf dem Weg zur Messehalle passiert. Was sie in der restlichen Zeit gemacht hatte, war nicht ganz klar. Trotzdem wollte die Jury ihr eine Chance geben. Doch Elisabeth hatte dann keinen Mut oder Ehrgeiz mehr und fuhr nach Hause.
Und dann gab es da noch Olivia. Die Einzige, die die Anweisung, einen Bikini zu tragen, ignorierte und stattdessen im Einteiler mit Raubtierlook auflief. Auf die Frage, ob sie keinen Zweiteiler dabei gehabt hätte, meinte sie, sie hätte sich in dem nicht so wohl gefühlt und hätte gedacht, es sei doch wichtiger, sich gut zu fühlen und das dann auszustrahlen. Außerdem wäre sie ein großer Fan von Victoria’s Secret und hätte sich äußerlich an deren Models orientiert.
Peymans Meinung dazu war, dass sie ihm ein wenig extravagant erschiene. Olivia bot auch an, sich umzuziehen, als sie merkte, dass die Stimmung gegen sie kippte. Nach dem Posing im Juryraum gab sie sich dramatisch und wollte sogar nach Hause fahren, ohne die Entscheidung abzuwarten. Es wäre eine schlechte Entscheidung gewesen und zu ihrem Glück hat Olivia sie auch nicht getroffen.